Die VolleyStars Thüringen besiegen den USC Münster in der 1. Volleyball-Bundesliga Frauen 2013/14 mit 3:1 (25:21, 21:25, 25:21, 25:23) und ziehen in der Tabelle an den Gästen vorbei.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungVolleyStars Thüringen vs. USC Münster
3:1 (25:21, 21:25, 25:21, 25:23)
Die VolleyStars Thüringen haben am 11. Januar 2014 vor heimischer Kulisse in der Suhler Wolfsgrube einen wichtigen 3:1-Heimsieg gegen den USC Münster gefeiert. In einer intensiven Begegnung setzten sich die Gastgeberinnen in vier engen Sätzen mit 25:21, 21:25, 25:21 und 25:23 durch und untermauerten damit ihren Anspruch auf die Teilnahme an den Pre-Playoffs der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen.
Ausgangslage: Beide Teams im Mittelfeld der Tabelle
Vor dem 18. Spieltag der Saison 2013/14 befanden sich beide Teams in einer ähnlichen Tabellenregion. Der USC Münster stand mit 28 Punkten auf Rang 7, die VolleyStars Thüringen als Achter mit 27 Zählern unmittelbar dahinter. Für die Mannschaft von Trainer Dirk Förster ging es somit nicht nur um einen Prestigesieg, sondern auch um direkte Tabellenpositionierung im Kampf um die Pre-Playoff-Plätze. Die Thüringerinnen hatten zudem die Chance, sich im direkten Duell an den Gästen aus Nordrhein-Westfalen vorbeizuschieben.
Satz 1: VolleyStars legen los wie die Feuerwehr
Der erste Satz begann vielversprechend für die Gastgeberinnen. Vor rund 1.500 Zuschauern in der Wolfsgrube fanden die VolleyStars schnell zu ihrem Rhythmus und zeigten insbesondere im Angriff eine starke Leistung. Die Annahme stand sicher, und über die Diagonalangriffe von Marisa Field sowie die wuchtigen Angriffe über Außen setzten sich die Thüringerinnen früh ab. Münster fand nur schwer ins Spiel und leistete sich einige Annahmefehler. Am Ende hieß es 25:21 für das Team von Trainer Dirk Förster nach 25 Minuten – ein gelungener Auftakt.
Satz 2: Münster schlägt zurück
Der USC Münster präsentierte sich im zweiten Durchgang von einer ganz anderen Seite. Die Gäste, angeführt von ihrer erfahrenen Zuspielerin Tess von Piekartz, stellten ihre Blockarbeit um und machten den VolleyStars das Leben schwer. Insbesondere Mittelblockerin Wiebke Silge zeigte ihre Klasse und setzte mehrfach starke Blocks und schnelle Angriffe. Der USC lag früh in Führung und ließ sich diese auch nicht mehr nehmen. Die Thüringerinnen kämpften zwar, kamen aber nicht entscheidend heran. Mit 25:21 glich Münster aus und glich die Serie zum 1:1 aus. Die Partie war wieder völlig offen.
Satz 3: Die Wolfsgrube bebt
Im dritten Satz entwickelte sich eine hochklassige Partie auf Augenhöhe. Beide Teams schenkten sich nichts, die Führung wechselte mehrfach. Die VolleyStars profitierten von einer konstant guten Aufschlagserie von Laura Weihenmaier, die Münsters Annahmeriege immer wieder unter Druck setzte. Mittelblockerin Roosa Laakkonen und Kapitänin Linda Döhrendahl zeigten in dieser Phase ihre ganze Routine und sorgten mit starken Blockaktionen für die entscheidenden Punkte. Die Partie blieb bis zum 21:21 eng, ehe sich die Gastgeberinnen vier Punkte in Folge erkämpften und den Satz mit 25:21 für sich entschieden. Die Wolfsgrube tobte – 2:1 für Thüringen.
Satz 4: Nervenkrimi bis zum Schluss
Der vierte Satz war von Beginn an von großer Spannung und vielen wechselnden Führungen geprägt. Münster, das unbedingt den Ausgleich erzwingen wollte, kämpfte verbissen. Die Mannschaft von Trainer Matthias Pack zeigte viel Moral und wehrte sich mit allen Mitteln gegen die drohende Niederlage. Auf der anderen Seite spürten die VolleyStars die Chance auf den vierten Heimsieg der Saison und ließen sich auch von zwischenzeitlichen Rückständen nicht beirren. Beim Stand von 23:23 waren beide Teams nur noch zwei Punkte von der Entscheidung entfernt. Am Ende waren es die Nerven und eine starke Defensivaktion, die den Ausschlag gaben: Die Thüringerinnen verwandelten ihren ersten Matchball zum 25:23 und machten den 3:1-Gesamtsieg perfekt.
Fazit und Tabellensituation
Mit diesem Erfolg verbesserten sich die VolleyStars Thüringen in der Tabelle auf 30 Punkte und zogen an Münster vorbei auf Rang 7. Der USC Münster rutschte mit 28 Punkten auf den achten Platz ab – im Kampf um die Pre-Playoff-Plätze ein bitterer Rückschlag.
Am Ende war es ein verdienter Heimsieg der Thüringerinnen, die über die gesamte Spielzeit gesehen etwas konstanter agierten als die Gäste. Besonders die Blockarbeit (16 Blockpunkte) und die starke Aufschlagleistung waren Grundpfeiler des Erfolgs. Die Saison 2013/14 sollte für die VolleyStars Thüringen am Ende mit Platz 8 und der Teilnahme an den Pre-Playoffs enden, wo man auf Allianz MTV Stuttgart traf. Der USC Münster belegte am Saisonende Rang 7.
Quellen: Spielarchiv des Bayerischen Volleyball-Verbandes, Inside VolleyCountry, Vereinschronik VfB 91 Suhl
Rivalität seit 2009
Suhl W vs Munster W Direkter Vergleich· 35
Suhl W und Munster W trafen 35 Mal aufeinander — Suhl W gewann 11 Mal, Munster W 24 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Munster W führt den Direktvergleich mit 24 Siegen aus 35 Begegnungen an. Insgesamt fielen 127 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.63 pro Spiel (48 für die Heimmannschaft, 79 für die Gäste). Beide Teams trafen in 17 Spielen (49%). In 35 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Suhl W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2019.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026