Der Dresdner SC deklassierte die Ladies in Black Aachen am 18. Januar 2014 in der Margon Arena mit einem souveränen 3:0 (25:13, 25:19, 25:15).
Spielzusammenfassung
Dresdner SC W besiegte Aachen W 3:0. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2013 statt.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSatz für Satz: Dresdner Dominanz von Beginn an
Erster Satz: 25:13 – Ein Startschuss mit Ansage
Die Gastgeberinnen erwischten einen Traumstart und ließen den Aachenerinnen von der ersten Minute an keine Chance. Mit 25:13 zogen die Dresdnerinnen davon – der höchste Satzrückstand, den die Ladies in Black in dieser Partie hinnehmen mussten. Die Blockarbeit des DSC funktionierte von Beginn an reibungslos, und die Annahme der Gäste geriet früh ins Wanken. Die 22 Minuten des ersten Durchgangs waren eine einzige Machtdemonstration.
Zweiter Satz: 25:19 – Aachen hält kurz mit, doch Dresden bleibt souverän
Im zweiten Durchgang zeigten sich die Ladies in Black um Trainer Marek Rojko gefestigter. Aachen kämpfte sich besser ins Spiel und hielt das Ergebnis bis zur Mitte des Satzes offen. Doch die Dresdner Mannschaft um Kapitänin Katharina Schwabe behielt die Nerven und zog Satz für Satz davon. Mit 25:19 ging auch der zweite Durchgang an den Hausherren – der DSC war auf Kurs.
Dritter Satz: 25:15 – Schlusspunktsetzung mit aller Macht
Was im ersten Satz begann, vollendete der DSC im dritten Durchgang: uneingeschränkte Dominanz. Die Aachener Abwehr fand kein Mittel gegen den variantenreichen Angriff der Dresdnerinnen. 25:15 lautete das Endresultat nach 22 Minuten – ein klares Statement an die Konkurrenz.
Die Ausgangslage: Zwei Teams auf unterschiedlichen Wegen
Der Dresdner SC ging als einer der Titelanwärter in die Saison 2013/14. Nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft 2007 und mehreren Vizemeisterschaften war Dresden in dieser Spielzeit erneut ganz oben zu finden. Die Mannschaft von Alexander Waibl kämpfte mit dem VC Wiesbaden um die Tabellenspitze und präsentierte sich in der Margon Arena vor heimischem Publikum in bestechender Form.
Die Ladies in Black Aachen, erst 2014 unter ihrem bekannten Namen firmierend, befanden sich in ihrer zweiten Bundesliga-Saison nach dem Wiederaufstieg. Das Team um die finnische Nationalspielerin Elina Salomäki und die niederländische Mittelblockerin Yvon Beliën hatte sich nach einem schwierigen Saisonstart gefangen und spielte um den Einzug in die Playoffs. Die Aachenerinnen waren bekannt für ihre leidenschaftliche Spielweise und die lautstarke Unterstützung ihrer Fans, doch in der Margon Arena fanden sie an diesem Tag kein Mittel gegen die Übermacht aus Sachsen.
Schlüssel zum Erfolg: Überlegene Aufschlag- und Blockarbeit
Der Dresdner SC setzte in dieser Partie vor allem auf zwei Stärken: einen druckvollen Aufschlag und eine nahezu undurchdringliche Block-Feldabwehr. Die Aachener Angreiferinnen um die Diagonalangreiferin Jordanne Scott und die Außenangreiferin Laura Weihenmaier fanden selten ein Durchkommen. Der Block des DSC stand exzellent, die Feldabwehr um Libero Dominika Valachová – die auf Aachener Seite ihr ganzes Können zeigen musste – hatte alle Mühe, die Bälle zu kontrollieren.
Auch in der Offensive zeigte sich der DSC effizient. Die Zuspielerinnen des DSC verteilten die Angriffe geschickt auf die gesamte Breite des Netzes, sodass der Aachener Block nie richtig zur Ordnung kam. Die gereifte Katharina Schwabe führte ihr Team mit Ruhe und Übersicht.
Tabellenkontext: Dresdens Weg zur Meisterschaft
Mit diesem ungefährdeten Heimsieg untermauerte der Dresdner SC seine Ambitionen auf den dritten deutschen Meistertitel der Vereinsgeschichte. Das Team von Alexander Waibl blieb in der Margon Arena eine Macht und sammelte wichtige Punkte im Rennen um die Playoff-Setzliste. Die Saison 2013/14 sollte für den DSC tatsächlich historisch werden: Am Ende der Spielzeit krönte sich die Mannschaft zum dritten Mal nach 2007 und 2013 (Anm.: DSC wurde 2014 Deutscher Meister, was den dritten Titel darstellte) zum Deutschen Meister.
Für die Ladies in Black Aachen war diese Partie eine wichtige Erfahrung. Das Team von der Neuköllner Straße kämpfte sich in der Rückrunde zurück und qualifizierte sich letztlich für die Playoffs – eine beachtliche Leistung für den damaligen Bundesliga-Neuling.
Statistik der Partie
| Team | Sätze | 1. Satz | 2. Satz | 3. Satz |
|---|---|---|---|---|
| Dresdner SC | 3 | 25 | 25 | 25 |
| Ladies in Black Aachen | 0 | 13 | 19 | 15 |
Spieldauer: 67 Minuten (22, 23, 22 Min.) Austragungsort: Margon Arena, Dresden Zuschauer: k. A.
Rivalität seit 2010
Dresdner SC W vs Aachen W Direkter Vergleich· 42
Dresdner SC W und Aachen W trafen 42 Mal aufeinander — Dresdner SC W gewann 36 Mal, Aachen W 6 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 36 Siegen aus 42 Begegnungen an. Insgesamt fielen 158 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.76 pro Spiel (117 für die Heimmannschaft, 41 für die Gäste). Beide Teams trafen in 23 Spielen (55%). In 42 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Dresdner SC W ist in den letzten 6 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2024.
Letzte Begegnungen
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