Ladies in Black Aachen besiegten Rote Raben Vilsbiburg am 25. Januar 2014 mit 3:0 (25:19, 25:22, 25:14) im Hexenkessel an der Neuköllner Straße.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungLadies in Black Aachen feiern souveränen 3:0-Heimsieg gegen Rote Raben Vilsbiburg
Die Ladies in Black Aachen haben am 25. Januar 2014 in der Sporthalle Neuköllner Straße einen beeindruckenden 3:0-Heimsieg gegen die Rote Raben Vilsbiburg gefeiert. Vor stimmungsvoller Kulisse im "Hexenkessel" setzten sich die Aachenerinnen mit 25:19, 25:22 und 25:14 durch und untermauerten damit ihren Anspruch auf einen Platz in den Playoffs.
Dominante Vorstellung im Hexenkessel
Cheftrainer Marek Rojko hatte seine Mannschaft taktisch hervorragend eingestellt. Von Beginn an zeigten die Ladies in Black, warum sie in dieser Saison zu den Überraschungsmannschaften der 1. Bundesliga gehörten. Nach einem gelungenen Saisonstart mit einem nahezu komplett neu formierten Kader hatte sich das Team um Kapitänin Karolina Bednarova im Laufe der Hauptrunde immer besser gefunden und auch gegen Spitzenteams des deutschen Volleyballs bestehen können.
Besonders die niederländische Zuspielerin Femke Stoltenborg lenkte das Spiel ihrer Mannschaft mit großer Übersicht und variablen Angriffsvarianten. An ihrer Seite machte Mittelblockerin Yvon Beliën den gegnerischen Angreiferinnen das Leben schwer und trug mit effektiven Blockaktionen zum deutlichen Erfolg bei.
Satz für Satz zum Erfolg
Der erste Satz begann ausgeglichen, doch Aachen setzte sich nach der ersten technischen Auszeit kontinuierlich ab und sicherte sich den Durchgang mit 25:19. Die Gäste aus Vilsbiburg, die zu diesem Zeitpunkt der Saison auf dem dritten Tabellenplatz rangierten, kämpften im zweiten Satz vehement um den Ausgleich. Die Partie blieb lange offen, ehe sich die Ladies in Black in der entscheidenden Phase durchsetzten und den Satz mit 25:22 für sich entschieden.
Im dritten Satz ließen die Aachenerinnen nichts mehr anbrennen. Mit einer konzentrierten Vorstellung in der Abwehr und effizienten Angriffen über die Diagonalposition von Jordanne Scott sowie die Außenangreiferinnen Laura Weihenmaier und Tatjana Crkonová dominierten sie das Geschehen nach Belieben. Am Ende hieß es deutlich 25:14 – der höchste Satzgewinn des Abends.
Saisonkontext und Bedeutung
Der Sieg war für Aachen von großer Bedeutung im Kampf um die Playoff-Plätze. Die Mannschaft um Trainer Marek Rojko, der das Team nach einem turbulenten Sommer mit vielen Neuzugängen formte, präsentierte sich an diesem Abend in bestechender Form. Mit diesem Erfolg untermauerten die Ladies in Black ihre Ambitionen, die Saison unter den ersten Fünf abzuschließen und direkt in die Playoffs einzuziehen.
Für Vilsbiburg, damals noch ohne Cheftrainer Jorge Munari, der die Mannschaft bereits früh in der Saison verlassen hatte, und unter der Leitung von Vera Bondar und Jonas Kronseder, war es eine schmerzhafte Niederlage. Die Roten Raben belegten am Ende der Hauptrunde den dritten Platz mit 42 Punkten, während Aachen mit 37 Zählern auf Rang vier folgte – und sich damit ebenfalls für die Playoffs qualifizierte.
Schlüsselspielerinnen auf Aachener Seite
Neben den herausragenden Niederländerinnen Stoltenborg und Beliën überzeugte auch Libera Dominika Valachová mit einer starken Abwehrleistung. Die Slowakin, die gemeinsam mit Tatjana Crkonová und Romana Stanková nach Aachen gewechselt war, sorgte für die nötige Stabilität in der Annahme und ermöglichte so die variantenreiche Angriffsgestaltung.
Mit diesem 3:0-Erfolg bewiesen die Ladies in Black einmal mehr, dass sie im "Hexenkessel" an der Neuköllner Straße nur schwer zu bezwingen waren – eine Erkenntnis, die auch die beeindruckende Heimbilanz der Saison untermauerte.
Rivalität seit 2010
Aachen W vs Vilsbiburg W Direkter Vergleich· 32
Aachen W und Vilsbiburg W trafen 32 Mal aufeinander — Aachen W gewann 12 Mal, Vilsbiburg W 20 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Vilsbiburg W führt den Direktvergleich mit 20 Siegen aus 32 Begegnungen an. Insgesamt fielen 127 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.97 pro Spiel (52 für die Heimmannschaft, 75 für die Gäste). Beide Teams trafen in 21 Spielen (66%). In 32 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2024.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026