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1 Bundesliga WomenSaison 2013

SC Schweriner W vs VC Wiesbaden W

25. Januar 2014 um 19:00
Heim

SC Schweriner W

31
AI

SSC Palmberg Schwerin besiegt Tabellenführer VC Wiesbaden mit 3:1. Nach Satzverlust dreht Schwerin auf – Mudritskaya und Poll führen SSC zum Sieg vor 1.635 Zuschauern.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Schwerin entreißt Wiesbaden die Tabellenführung

Der SSC Palmberg Schwerin hat am 14. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen 2013/14 ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. Vor 1.635 Zuschauern in der heimischen Halle bezwangen die Schwerinerinnen den Tabellenführer VC Wiesbaden mit 3:1 (21:25, 25:22, 25:23, 26:24) und fügten den Hessinnen die erst dritte Saisonniederlage zu.

Wiesbaden reiste als Spitzenreiter an – mit zehn Siegen aus zwölf Partien und der Gewissheit, bis dahin die konstanteste Mannschaft der Liga gewesen zu sein. Schwerin hingegen stand nach durchwachsenem Saisonstart bei sechs Siegen und sechs Niederlagen auf Rang fünf, wusste aber um seine Qualität. Dass der Vizemeister von 2013 gegen keinen Gegner so gern spielt wie gegen Wiesbaden, hatte die Vergangenheit bereits mehrfach gezeigt – unter anderem im Pokalfinale 2013.

Satz 1: Wiesbaden startet stark

Die Gäste aus Hessen erwischten den besseren Start und diktierten das Geschehen über weite Strecken des ersten Satzes. Lousi Ziegler und Tatyana Mudritskaya glänzten zwar früh mit Angriffswucht, doch Wiesbaden konterte immer wieder effektiv. Nach einem 19:19-Ausgleich machte Wiesbaden drei Punkte in Folge und zog entscheidend davon. Mit 25:21 sicherte sich der VCW den ersten Durchgang – der 14. Spieltag schien seinen Favoriten zu bestätigen.

Satz 2: Wende durch Kampfgeist

Der zweite Satz war von Beginn an hart umkämpft. Beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Die Partie blieb bis zum Satzende völlig offen. Am Ende war es Tatyana Mudritskaya, die mit einem präzisen Aufschlag den Satzball zum 24:22 servierte und verwandelte. Der Ausgleich zum 1:1 war geschafft – die Partie begann von neuem.

Satz 3: Mudritskaya wird zur Schlüsselspielerin

Im dritten Satz zeigte der SSC von Beginn an, wer Herr im Haus ist. Eine 8:2-Führung legte das Fundament für einen kontrollierten Satzgewinn. Besonders Tatyana Mudritskaya, erst seit Kurzem im Team, avancierte an diesem Abend zum Publikumsliebling. Beim Stand von 6:2 und 7:2 punktete sie ebenso wie in der entscheidenden Phase, als Wiesbaden auf 16:15 herankam. Mudritskaya sorgte für den nötigen Abstand, und Jana-Franziska Poll verwandelte den zweiten Satzball zum 25:23. 2:1 für Schwerin.

Satz 4: Nervenkrimi bis zum Schluss

Der vierte Satz schien zunächst eine klare Angelegenheit zu werden. Schwerin führte früh mit 10:6 und nach einer Auszeit von Wiesbadens Trainer Andreas Vollmer sogar mit 20:12. Doch der Tabellenführer gab sich nicht auf und kämpfte sich Punkt für Punkt zurück. Mit zäher Defensive und cleveren Angriffen glich Wiesbaden ausgerechnet beim Stand von 24:24 aus. Die Entscheidung fiel dann durch Jana-Franziska Poll, die mit einem entschlossenen Angriff den 25:24-Satzball für Schwerin holte und wenig später den 26:24-Sieg perfekt machte.

Fazit: Tabellenführung gewechselt

Durch den Sieg zog Schwerin in der Tabelle mit 23 Punkten an Wiesbaden vorbei auf Rang fünf – allerdings profitierten vor allem die Dresdnerinnen, die durch den Wiesbadener Patzer mit einem eigenen Sieg die Tabellenführung übernahmen. Dresdner SC sollte die Saison am Ende tatsächlich als Meister beenden.

Als beste Spielerinnen des Spiels wurden Lousi Souza Ziegler auf Schweriner Seite und Regina Mapeli Burchardt für Wiesbaden ausgezeichnet. Schwerins Trainer Felix Koslowski konnte vor allem mit der Steigerung in Annahme und Abwehr zufrieden sein, die nach dem verlorenen ersten Satz deutlich sichtbar wurde.

Rivalität seit 2010

SC Schweriner W vs VC Wiesbaden W Direkter Vergleich· 31

SC Schweriner W und VC Wiesbaden W trafen 31 Mal aufeinander — SC Schweriner W gewann 20 Mal, VC Wiesbaden W 11 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 20 Siegen aus 31 Begegnungen an. Insgesamt fielen 124 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.00 pro Spiel (77 für die Heimmannschaft, 47 für die Gäste). Beide Teams trafen in 20 Spielen (65%). In 31 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2022.

SC Schweriner W
20
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
124 · 4.0/Spiel
Beide getroffen
20/31 · 65%
Über 2,5
31/31 · 100%

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