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1 Bundesliga WomenSaison 2013

Dresdner SC W vs Potsdam W

29. Januar 2014 um 19:30
30
Auswärts

Potsdam W

AI

Dresdner SC feiert 3:0-Kantersieg gegen SC Potsdam im Ostduell der 1. Bundesliga Frauen 2013/14. Set scores: 25:17, 25:10, 25:21.

Match-Videos

Spielzusammenfassung

Dresdner SC W besiegte Potsdam W 3:0. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2013 statt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Dresden schlägt zurück: Deutscher Meister deklassiert Potsdam mit 3:0

Der Dresdner SC hat am 29. Januar 2014 seine Meisterambitionen mit einem beeindruckenden 3:0 (25:17, 25:10, 25:21)-Heimsieg gegen den SC Potsdam eindrucksvoll untermauert. Vor heimischer Kulisse in der Margon Arena gelang der Mannschaft von Trainer Alexander Waibl die perfekte Revanche für die Hinspielniederlage.

Die Vorgeschichte: Revanche für ein denkwürdiges Hinspiel

Im Hinspiel am 2. November 2013 hatten die Brandenburgerinnen den DSC noch mit 3:1 (25:19, 20:25, 38:36, 25:22) besiegt – ein Match, das vor allem durch den dritten Satz mit 38:36 in die Geschichte der Bundesliga einging. Der SC Potsdam um Trainer Alberto Schmiedhofer hatte damals von einer starken Aufschlagserie profitiert und den favorisierten Dresdner SC in der heimischen Heinrich-Mann-Allee-Halle niedergerungen.

Für den DSC, der am Ende der Saison 2013/14 seinen dritten deutschen Meistertitel feiern sollte, stand dieses Rückspiel unter dem Zeichen der Wiedergutmachung. Und die Sachsen lieferten – mit einer Machtdemonstration, die an Deutlichkeit kaum zu überbieten war.

Satz 1: 25:17 – Dominanz von Beginn an

Der Dresdner SC erwischte einen Start nach Maß. Vor allem die Aufschlagserie von Patrizia Nestler bereitete den Potsdamerinnen enorme Probleme. Nestler, eine der Schlüsselspielerinnen im DSC-Kader, setzte die gegnerische Annahme immer wieder unter Druck und ermöglichte ihrer Mannschaft früh leichte Punkte über den Block.

Die Gastgeberinnen zeigten von der ersten Minute an, dass sie die Niederlage aus dem Hinspiel vergessen machen wollten. Im Zusammenspiel von Zuspielerin Lena Möllers und den Angreiferinnen um die deutsche Nationalspielerin Maren Brinker lief der DSC zu einer souveränen Satzführung. Potsdam fand nur selten ein Mittel gegen die druckvollen Aufschläge und die kompakte Blockarbeit der Gastgeberinnen. Mit 25:17 ging der erste Satz verdient an Dresden.

Satz 2: 25:10 – Eine Machtdemonstration

Was im zweiten Satz folgte, war schlichtweg eine Demonstration der Stärke. Mit 25:10 deklassierten die Dresdnerinnen den SC Potsdam und zeigten eine der dominantesten Satzleistungen der gesamten Saison.

Angeführt von der stark aufspielenden Außenangreiferin Maren Brinker und der Mittelblockerin Mareike Hindriksen, die ihre Angriffe nahezu fehlerfrei verwerteten, lief der DSC zu einer Höchstform auf. Potsdam wirkte nach dem verlorenen ersten Durchgang konsterniert und fand überhaupt keinen Zugriff mehr auf das Spiel. Die Annahme der Gäste schwankte bedenklich, sodass Zuspielerin Sandra Sell kein variables Spiel aufziehen konnte.

„Gegen den DSC da bist du glaube ich schon ganz zufrieden, wenn du in der Margon Arena spielen kannst“, kommentierte ein Beobachter anschaulich die Überlegenheit der Hausherrinnen.

Satz 3: 25:21 – Reingezittert zum Sieg

Der dritte Satz entwickelte sich zum spannendsten Durchgang der Partie. Potsdam hatte sich nach der deutlichen Pausenansprache von Trainer Alberto Schmiedhofer gefangen und kämpfte verbissen um den Satzgewinn und den möglichen Moralaufschwung.

Die Gäste hielten diesmal besser dagegen, kämpften sich immer wieder in die Ballwechsel und profitierten von einer stabileren Annahme. Doch Dresden zeigte in den entscheidenden Phasen die größere Abgeklärtheit. In einer dramatischen Schlussphase rettete der DSC den Vorsprung ins Ziel. Ein Aufschlag von Straube setzte den Schlusspunkt – der Ball landete im Netz, und die Halle konnte den 25:21-Sieg im dritten Satz und damit den 3:0-Gesamterfolg bejubeln.

Spielerinnen des Spiels

Patrizia Nestler (Dresdner SC): Mit ihren druckvollen Aufschlägen legte sie den Grundstein für die Satzerfolge ihrer Mannschaft. Sie brachte die Potsdamer Annahme immer wieder in Bedrängnis und sicherte dem DSC so wichtige Serien.

Maren Brinker (Dresdner SC): Die deutsche Nationalspielerin war im Angriff die verlässlichste Angreiferin des DSC und erzielte wichtige Punkte in den entscheidenden Phasen.

Tabellenkonstellation und Ausblick

Mit diesem klaren Erfolg untermauerte der Dresdner SC seine Spitzenposition in der 1. Bundesliga Frauen. Die Mannschaft von Trainer Alexander Waibl sollte am Ende der Saison 2013/14 ihrer Favoritenrolle gerecht werden und zum dritten Mal nach 1999 und 2007 die deutsche Meisterschaft gewinnen.

Für den SC Potsdam bedeutete die deutliche Niederlage einen Rückschlag, die Mannschaft aus Brandenburg kämpfte in der Rückrunde um den Anschluss an die Spitzengruppe.

Fazit

Der Dresdner SC bewies im Ostduell gegen den SC Potsdam nicht nur seine spielerische Klasse, sondern auch die richtige Reaktion auf die Hinspielniederlage. Mit einem dominanten 3:0, das in Satz zwei sogar eine Ziffern-Demütigung beinhaltete, schickte der spätere Meister ein Ausrufezeichen in die Liga. Die 25:10-Vorführung im zweiten Durchgang bleibt als einer der eindrucksvollsten Satzleistungen der Saison in Erinnerung. Die Revanche war mehr als geglückt – sie geriet zur Machtdemonstration.

Rivalität seit 2010

Dresdner SC W vs Potsdam W Direkter Vergleich· 45

Dresdner SC W und Potsdam W trafen 45 Mal aufeinander — Dresdner SC W gewann 31 Mal, Potsdam W 14 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 31 Siegen aus 45 Begegnungen an. Insgesamt fielen 176 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.91 pro Spiel (106 für die Heimmannschaft, 70 für die Gäste). Beide Teams trafen in 30 Spielen (67%). In 45 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Dresdner SC W ist in den letzten 6 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2024.

Unentschieden
0
·
14
Siege
Tore gesamt
176 · 3.9/Spiel
Beide getroffen
30/45 · 67%
Über 2,5
45/45 · 100%

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