Menu
29. Januar 2014 um 20:00
Heim

Vilsbiburg W

31
Auswärts

Suhl W

AI

Rote Raben Vilsbiburg besiegen VfB Suhl 3:1 am 15. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen 2013/2014 und festigen damit den dritten Tabellenplatz.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Rote Raben Vilsbiburg bezwingt VfB Suhl im Duell der Tabellennachbarn

Die Roten Raben Vilsbiburg haben am 15. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen 2013/2014 einen wichtigen Heimsieg eingefahren. Gegen den VfB 91 Suhl (VolleyStars Thüringen) setzte sich das Team unter Interimstrainerin Vera Bondar mit 3:1 durch und festigte damit den dritten Tabellenplatz.


Vilsbiburg – In der Ballsporthalle Vilsbiburg trafen am Mittwochabend, den 29. Januar 2014, zwei Teams aufeinander, die mit unterschiedlichen Voraussetzungen in die Partie gegangen waren. Die Gastgeberinnen vom Tabellendritten Rote Raben Vilsbiburg wollten nach der 0:3-Niederlage eine Woche zuvor bei den Ladies in Black Aachen wieder in die Spur finden. Der VfB Suhl hingegen, der nach einer durchwachsenen Saison auf Rang neun stand, hoffte auf eine Überraschung im niederbayerischen Vilsbiburg.

Start nach Maß für die Hausherrinnen

Der erste Satz begann vielversprechend für die Roten Raben, die vor heimischem Publikum von Beginn an Druck aufbauten. Mit einer stabilen Annahme und effektiven Angriffen über die Außenpositionen setzten sich die Niederbayerinnen früh ab. Die Gäste aus Thüringen taten sich schwer, gegen die gut organisierte Block-Abwehr der Vilsbiburgerinnen ihren Rhythmus zu finden. Satz eins ging verdient an die Hausherrinnen, die damit den Grundstein für den späteren Sieg legten.

Suhl kämpft sich zurück – Vilsbiburg bleibt standhaft

Im zweiten Durchgang steigerten sich die Suhlerinnen merklich. Eine starke Aufschlagserie brachte die Annahme der Roten Raben gehörig ins Wanken. Der VfB Suhl nutzte die Phase der Verunsicherung und erarbeitete sich eine Führung, die sie bis zum Satzende nicht mehr aus der Hand gaben. Mit einem deutlichen Polster glich Suhl zum 1:1 aus – die Partie war wieder völlig offen.

Die Wende nach der Pause

Trainerin Vera Bondar, die gemeinsam mit Jonas Kronseder die Verantwortung trug, fand in der Satzpause die richtigen Worte. Mit neuem Elan kamen die Roten Raben aus der Kabine und zeigten im dritten Satz ihre stärkste Leistung des Abends. Das Aufschlagspiel wurde aggressiver, der Block stand sicher und auch in der Defensive zeigten die Gastgeberinnen einige spektakuläre Aktionen. Suhl konnte dem Druck nur zeitweise standhalten und musste den Satz deutlich abgeben – Vilsbiburg führte wieder mit 2:1.

Vierter Satz macht den Unterschied

Was sich im dritten Satz angedeutet hatte, setzte sich im vierten Durchgang nahtlos fort. Die Roten Raben spielten jetzt wie aus einem Guss. Die Angriffsquote stieg, die Eigenfehler wurden minimiert und die Thüringerinnen fanden keine Mittel mehr, um den Spielfluss der Gastgeberinnen zu unterbrechen. Mit einer konzentrierten Vorstellung brachte Vilsbiburg den Satz souverän ins Ziel und sicherte sich den 3:1-Heimsieg.

Die Bedeutung des Sieges

Mit diesem Erfolg verbesserten sich die Roten Raben Vilsbiburg auf eine Bilanz von 9 Siegen und 5 Niederlagen, was 27 Punkten und dem dritten Tabellenplatz entsprach. Der Rückstand auf Spitzenreiter Dresdner SC (33 Punkte) und den Zweiten 1. VC Wiesbaden (30 Punkte) blieb zwar bestehen, doch der Vorsprung auf die Verfolger aus Schwerin und Aachen (26 bzw. 25 Punkte) konnte gewahrt werden.

Für den VfB Suhl war es die zehnte Saisonniederlage (bei vier Siegen), womit die Mannschaft von Trainer László Hollósy mit 15 Punkten auf dem neunten Rang blieb. Der Abstand zu den Nicht-Abstiegsplätzen war zu diesem Zeitpunkt der Saison allerdings noch komfortabel.

Ausblick

Für Vilsbiburg ging es in der Saison 2013/2014 um die Qualifikation für die Playoffs und die Meisterrunde, in der am Ende der Dresdner SC die Meisterschaft gewinnen sollte. Die Roten Raben beendeten die Hauptrunde auf einem soliden dritten Platz und qualifizierten sich zudem für den CEV-Pokal.

Der VfB Suhl belegte am Ende der Saison den neunten Rang und musste sich mit dem Abstiegskampf auseinandersetzen, sicherte aber letztlich den Klassenerhalt.

Rivalität seit 2010

Vilsbiburg W vs Suhl W Direkter Vergleich· 30

Vilsbiburg W und Suhl W trafen 30 Mal aufeinander — Vilsbiburg W gewann 21 Mal, Suhl W 9 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Vilsbiburg W führt den Direktvergleich mit 21 Siegen aus 30 Begegnungen an. Insgesamt fielen 120 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.00 pro Spiel (73 für die Heimmannschaft, 47 für die Gäste). Beide Teams trafen in 21 Spielen (70%). In 30 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2023.

Vilsbiburg W
21
Siege
Unentschieden
0
·
9
Siege
Tore gesamt
120 · 4.0/Spiel
Beide getroffen
21/30 · 70%
Über 2,5
30/30 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026