SC Schweriner W
Hamburg W
Der Schweriner SC besiegt VT Aurubis Hamburg mit 3:0 (25:19, 25:14, 25:14) – dritter Heimsieg in Serie für den Meister vor 1.323 Zuschauern.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSchweriner SC deklassiert VT Aurubis Hamburg mit 3:0 – Dritter Heimsieg in Serie
Der Schweriner SC hat am 18. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen seine Heimstärke eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Vor 1.323 Zuschauern in der Arena Schwerin besiegte der amtierende Deutsche Meister den abstiegsgefährdeten Tabellenletzten VT Aurubis Hamburg klar mit 3:0 (25:19, 25:14, 25:14).
Satz für Satz: Die Überlegenheit des Meisters
Von Beginn an ließen die Schwerinerinnen keinen Zweifel aufkommen, wer das Feld als Sieger verlassen würde. Bereits im ersten Satz zeigte sich die spielerische und physische Überlegenheit des SSC. Beim Stand von 6:1 war Hamburg zur ersten Auszeit gezwungen. Kurzzeitig kamen die Gäste auf 14:11 heran, als Lousi Ziegler und Tatyana Mudritskaya Angabefehler unterliefen und die Annahme beim SSC wackelte. Doch der Meister schaltete einen Gang hoch: Über 18:12 zog Schwerin davon und sicherte sich den Satz nach 24 Minuten mit 25:19.
Im zweiten Durchgang steigerte sich das Heimteam noch einmal. Eine frühe 12:4-Führung untermauerte die Dominanz. Der Hamburger Angriff fand kaum Mittel gegen den gut organisierten Schweriner Block, während sich Angreiferin Tatyana Mudritskaya auf der Gegenseite ihre Ziele fast ungehindert aussuchen konnte. Satz zwei ging nach 22 Minuten mit 25:14 an den SSC.
Der dritte Satz begann ausgeglichener – Hamburg kämpfte verbissen und hielt zunächst dagegen. Zu keiner Phase des Spiels, geschweige denn des Satzes, wirkte der Underdog jedoch in der Lage, den Satz tatsächlich für sich zu entscheiden. Beim Stand von 8:4 ging der SSC in die erste technische Auszeit, zur zweiten Pause stand es 16:9. Trainer Felix Koslowski wechselte munter durch, und Laetitia Bassoko schlug den letzten Ball des Spiels zum 25:14-Endstand.
Tabellarische Bedeutung
Der Sieg war für den Schweriner SC der dritte Heimerfolg in Serie nach zuvor klaren Siegen gegen Wiesbaden und Köpenick. Für die abstiegsbedrohte VT Aurubis Hamburg setzte es die nächste Niederlage im Kampf um den Klassenerhalt. Die Mannschaft von Trainer Helmut von Soosten blieb in der Fremde weiter ohne Punkterfolg.
Stimmen zum Spiel
„Aurubis Hamburg erlitt in Schwerin ein Desaster“, titelte der SSC-Vereinsbericht. Trainer Helmut von Soosten zeigte sich nach der Partie „sehr enttäuscht von der desolaten Leistung“ seiner Mannschaft. Man habe versucht, sich in Schwerin anständig zu präsentieren, doch „dies sei aus seiner Sicht gar nichts gewesen“.
Die besten Spielerinnen
Als herausragende Akteurinnen auf dem Feld erwiesen sich Janine Völker (SSC) und Jennifer Pettke (Aurubis Hamburg).
Ausblick
Während der SSC bereits am folgenden Dienstag im Viertelfinale des Challenge Cups bei Lokomotive Baku gefordert war, ging es für Hamburg im Abstiegskampf der Bundesliga weiter. Die Gesamtbilanz zwischen beiden Teams blieb auch nach diesem Spiel klar zugunsten des Schweriner SC, der sich als eine der formstärksten Mannschaften der Liga präsentierte.
Rivalität seit 2009
SC Schweriner W vs Hamburg W Direkter Vergleich· 15
SC Schweriner W und Hamburg W trafen 15 Mal aufeinander — SC Schweriner W gewann 13 Mal, Hamburg W 2 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 13 Siegen aus 15 Begegnungen an. Insgesamt fielen 58 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.87 pro Spiel (41 für die Heimmannschaft, 17 für die Gäste). Beide Teams trafen in 10 Spielen (67%). In 15 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2016.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026
