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1 Bundesliga WomenSaison 2013

Suhl W vs VC Wiesbaden W

1. Februar 2014 um 19:30
Heim

Suhl W

32
AI

VfB Suhl bezwingt VC Wiesbaden im Tiebreak-Krimi der 1. Bundesliga Frauen mit 3:2 (21:25, 25:10, 20:25, 25:11, 17:15).

Spielzusammenfassung

Suhl W besiegte VC Wiesbaden W 3:2. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2013 statt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Ausgangslage: Wiesbaden auf Tuchfühlung mit der Spitze

Der VC Wiesbaden ging als Tabellenzweiter (31 Punkte, 10 Siege aus 15 Spielen) in die Partie und lag nur vier Punkte hinter Spitzenreiter Dresdner SC. Die VolleyStars Thüringen hingegen befanden sich im gesicherten Mittelfeld, hatten aber nach einer durchwachsenen Rückrunde dringend Punkte nötig, um den Anschluss an die Playoff-Plätze nicht zu verlieren. Die Vorzeichen sprachen angesichts der Wiesbadener Formstärke zunächst für die Gäste.

Erster Satz: Wiesbaden startet druckvoll

Der VCW begann konzentriert und erspielte sich früh Vorteile. Die Annahme stand sicher, und im Angriff fand vor allem Izabella Rapacz immer wieder Lücken im Suhler Block. Wiesbaden setzte sich kontinuierlich ab und sicherte sich Satz eins verdient mit 25:21. Die Thüringerinnen wirkten in der Anfangsphase noch nicht vollständig abgestimmt und leisteten sich zu viele Eigenfehler.

Zweiter Satz: Die Wachmacher-Show der Gastgeberinnen

Was dann folgte, war eine Demonstration der Suhler Stärke. Der zweite Durchgang geriet zur einseitigsten Angelegenheit des Abends. Unter der Regie von Trainer Laszlo Hollosy steigerten sich die VolleyStars in allen Elementen: Der Aufschlagdruck wurde erhöht, der Block stand plötzlich wie eine Mauer, und im Angriff fanden die Suhlerinnen mühelos die Lücken. Wiesbaden wurde förmlich überrollt und kassierte ein vernichtendes 10:25 – der höchste Satzrückstand des Spiels.

Dritter Satz: Wiesbaden kontert, Suhl hadert

Nach der deutlichen Klatsche schien der VCW die Ordnung wiederhergestellt zu haben. Erneut legten die Gäste einen Blitzstart hin und führten schnell mit 9:5. Jaidyn Blanchfield und Milana Božić überzeugten mit platzierten Angriffen. Die Wiesbadener Führung wuchs auf 17:14 an. Doch Suhl kämpfte sich zurück – punktete konsequent über Außenangreiferin Julia Kathryn Brown und Mittelblockerin Roosa Laakkonen. Der Satz blieb bis zum Ende hart umkämpft (24:24), ehe Suhl sich mit 26:24 durchsetzte.

Vierter Satz: Suhl demontiert Wiesbaden erneut

Der Nackenschlag saß tief beim VCW. Satz vier war eine Kopie des zweiten Durchgangs: Suhl dominierte nach Belieben, während Wiesbaden zusehends den Faden verlor. Christian Sossenheimer, der den an der Patellasehne verletzten Chefcoach Benedikt Frank vertrat, wechselte munter durch, doch die zweite Reihe des VCW fand keinen Zugriff. Suhl zog unaufhaltsam davon (19:13, 24:14) und verwandelte den Satz mit 25:11.

Tiebreak: Nervenschlacht bis zum letzten Ballwechsel

Der fünfte Satz war eine packende Nervenprobe. Beide Teams schenkten sich nichts, die Führung wechselte mehrfach. Wiesbaden wehrte mehrere Matchbälle ab und kämpfte sich auf 15:15 heran. Doch Suhl behielt die entscheidende Ruhe – ein glücklicher Netzroller und ein anschließender Wiesbadener Angriffsfehler besiegelten das 17:15 für die Thüringerinnen. Explosion in der Wolfsgrube!

Schlüsselfiguren und Statistik

Auf Suhler Seite ragte Lena Kindermann mit herausragenden 22 Punkten als wertvollste Spielerin heraus. Julia Kathryn Brown steuerte 21 Punkte bei, Eleanor Holthaus 15 und Roosa Laakkonen 13. Die Thüringerinnen überzeugten mit variablen Angriffen und einer stabilen Blockarbeit, insbesondere in den beiden klaren Satzgewinnen (25:10 und 25:11).

Beim VC Wiesbaden war Izabella Rapacz mit 17 Punkten die Topscorerin, Jaidyn Blanchfield trug 10 Zähler bei. Nina Herelová wurde trotz der Niederlage als MVP des VCW ausgezeichnet.

Tabellarische Auswirkungen

Der Sieg war für die VolleyStars Thüringen enorm wichtig im Kampf um die Playoff-Plätze. Wiesbaden hingegen verpasste die Chance, mit einem Sieg den Druck auf Spitzenreiter Dresden zu erhöhen und den zweiten Tabellenplatz weiter zu festigen.

Stimmen zum Spiel

Christian Sossenheimer (VCW-Coach): „Das war heute leider ein Déjà-vu. Wir haben gut und diszipliniert angefangen, aber später den Matchplan aus den Augen verloren. Das tut weh. Müdigkeit, Kopf, Druck – Erklärungen fallen direkt nach dem Spiel schwer.“

Nina Herelová (VCW-Mittelblock): „Mir fehlen eigentlich die Worte. Wir hatten wieder alles in der eigenen Hand. Weder Suhl noch Novara waren durchgehend besser. Wir müssen uns jetzt sammeln und genau analysieren, warum wir solche Durchhänger haben.“

Fazit

Die VolleyStars Thüringen bewiesen in diesem denkwürdigen Duell enorme Moral und schlugen zurück, nachdem sie den ersten Satz abgeben mussten. Die drei Punkte waren hochverdient angesichts der Dominanz in gleich drei Durchgängen. Der VC Wiesbaden hingegen zeigte einmal mehr eine wechselhafte Leistung – stark in Satz eins und drei, aber anfällig für krasse Leistungseinbrüche.

Rivalität seit 2010

Suhl W vs VC Wiesbaden W Direkter Vergleich· 37

Suhl W und VC Wiesbaden W trafen 37 Mal aufeinander — Suhl W gewann 17 Mal, VC Wiesbaden W 20 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. VC Wiesbaden W führt den Direktvergleich mit 20 Siegen aus 37 Begegnungen an. Insgesamt fielen 137 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.70 pro Spiel (67 für die Heimmannschaft, 70 für die Gäste). Beide Teams trafen in 21 Spielen (57%). In 37 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Suhl W ist in den letzten 6 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2022.

17
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
137 · 3.7/Spiel
Beide getroffen
21/37 · 57%
Über 2,5
37/37 · 100%

Letzte Begegnungen

Spieldetails
Torsreichstes Spiel: 32 v 2022

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

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