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8. Februar 2014 um 18:00
Heim

Hamburg W

03
Auswärts

Aachen W

AI

Ladies in Black Aachen besiegen VT Aurubis Hamburg souverän mit 3:0 (25:16, 25:20, 25:20) in der Arena Süderelbe. 852 Zuschauer sehen eine dominante Vorstellung der Gäste.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

VT Aurubis Hamburg ohne Chance gegen starke Ladies in Black

Die Ladies in Black Aachen haben am 8. Februar 2014 in der Arena Süderelbe einen souveränen 3:0-Auswärtssieg gegen VT Aurubis Hamburg gefeiert. Vor 852 Zuschauern setzte sich das Team von Trainer Marek Rojko in nur 70 Minuten mit 25:16, 25:20 und 25:20 durch und untermauerte damit seine Playoff-Ambitionen in der 1. Bundesliga der Frauen.

Aachen von Beginn an überlegen

Bereits zu Spielbeginn war zu erkennen, dass die Gäste aus Aachen mit einer klaren Mission nach Hamburg gereist waren. 13 lautstarke Fans hatten die Mannschaft begleitet, um gemeinsam den nächsten Sieg zu feiern – und sie wurden nicht enttäuscht. Die Ladies in Black setzten die Gastgeberinnen von der ersten Minute an dauerhaft unter Druck und bestimmten das Geschehen auf dem Feld.

„Die Gäste agierten druckvoller, während die Gastgeberinnen um Mannschaftsführerin Imke Wedekind häufig nur reagierten“, beschrieb der offizielle Spielbericht der Volleyball-Bundesliga die Kräfteverhältnisse. Bei den technischen Auszeiten des ersten Satzes lagen die Hamburgerinnen mit 5:8 und 11:16 bereits deutlich zurück und konnten auch in der Crunchtime keine weiteren Akzente setzen. Nach 21 Minuten hatten die von der ehemaligen Hamburgerin Femke Stoltenborg hervorragend in Szene gesetzten Aachenerinnen den ersten Durchgang mit 25:16 für sich entschieden.

Satz zwei: Kurze Hamburger Gegenwehr

Der zweite Satz begann ähnlich wie der erste endete – mit einer dominanten Vorstellung der Gäste. Zur ersten technischen Auszeit führte Aachen erneut mit 8:5. Zu diesem Zeitpunkt wiesen vier Aachener Spielerinnen eine Angriffsquote von 60 Prozent oder mehr auf – auf Hamburger Seite konnte lediglich Riikka Tiilikainen mit 60 Prozent mithalten.

Trainer Helmut von Soosten sah sich beim Stand von 6:11 gezwungen, eine Auszeit zu nehmen und seine Spielerinnen neu einzustimmen. Die Maßnahme zeigte zunächst Wirkung: VT Aurubis Hamburg erzielte drei Punkte in Folge und verkürzte auf 9:11. Doch die Wirkung verpuffte schnell, denn Aachen setzte nach und zog auf 16:10 zur zweiten technischen Auszeit davon. Zwar fanden die Hamburgerinnen danach kurzzeitig den Anschluss, doch den Ausgleich schafften sie nicht mehr. 25:20 lautete das Satzergebnis nach 24 Minuten – die Führung der Gäste war auf 2:0 angewachsen.

Späte Aufholjagd bleibt unbelohnt

Im dritten Durchgang erwischten die Gastgeberinnen mit 0:3 einen denkbar schlechten Start und „verteidigten“ diesen Rückstand bis zur ersten technischen Auszeit (5:8). Danach kämpfte sich VT Aurubis Hamburg Stück für Stück heran und schaffte beim 14:14 erstmals den Ausgleich in diesem Satz.

Doch die Freude währte nur kurz. Die Ladies in Black löschten das Hamburger Feuer umgehend und setzten sich ihrerseits mit einer Serie von sechs Punkten in Folge auf 20:15 ab. Nach 25 Minuten war auch der dritte Durchgang mit 25:20 beendet – der 3:0-Auswärtssieg der Aachenerinnen war perfekt.

Individuelle Class acts

Als MVP der Hamburger Seite wurde Jennifer Pettke (Nummer 15) ausgezeichnet, die sich trotz der Niederlage in Szene setzen konnte. Auf Seiten der Gäste erhielt Dominika Valachova (Nummer 14) die Auszeichnung als wertvollste Spielerin des Spiels. Sie war Teil eines Aachener Teams, das in der Offensive kaum zu stoppen war.

Tabellensituation und Ausblick

Mit diesem deutlichen Erfolg festigten die Ladies in Black Aachen ihre Position im oberen Tabellendrittel der 1. Bundesliga und untermauerten ihre Ambitionen auf die Teilnahme an den Playoffs, die einen Monat später beginnen sollten. Für VT Aurubis Hamburg hingegen war es ein Rückschlag im Kampf um den Anschluss an die Spitzengruppe. Die Mannschaft von Trainer Helmut von Soosten musste erkennen, dass gegen die formstarken Aachenerinnen an diesem Abend einfach kein Kraut gewachsen war.

Spielstatistik

Kategorie Wert
Datum 8. Februar 2014, 18:00 Uhr
Ort Arena Süderelbe, Hamburg
Zuschauer 852
Spieldauer 70 Minuten
Ergebnis 25:16, 25:20, 25:20
MVP Hamburg Jennifer Pettke
MVP Aachen Dominika Valachova

Rivalität seit 2009

Hamburg W vs Aachen W Direkter Vergleich· 15

Hamburg W und Aachen W trafen 15 Mal aufeinander — Hamburg W gewann 8 Mal, Aachen W 7 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Hamburg W führt den Direktvergleich mit 8 Siegen aus 15 Begegnungen an. Insgesamt fielen 59 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.93 pro Spiel (31 für die Heimmannschaft, 28 für die Gäste). Beide Teams trafen in 10 Spielen (67%). In 15 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2016.

Hamburg W
8
Siege
Unentschieden
0
·
7
Siege
Tore gesamt
59 · 3.9/Spiel
Beide getroffen
10/15 · 67%
Über 2,5
15/15 · 100%

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API-Daten: 11. Juni 2026