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23. Februar 2014 um 14:30
Heim

Munster W

32
Auswärts

Hamburg W

AI

USC Münster dreht einen 0:2-Satzrückstand und besiegt VT Aurubis Hamburg mit 3:2 in der 1. Volleyball-Bundesliga Frauen 2013/14.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

USC Münster feiert Comeback-Sieg gegen VT Aurubis Hamburg

Münster – In einer packenden Partie der 1. Volleyball-Bundesliga Frauen hat der USC Münster einen 0:2-Satzrückstand gedreht und VT Aurubis Hamburg mit 3:2 (18:25, 15:25, 25:20, 25:16, 15:13) besiegt. Vor heimischer Kulisse in der Halle Berg Fidel zeigten die Münsteranerinnen eine beeindruckende Moral.

Hamburg startet dominant

Die Gäste aus Hamburg erwischten einen Traumstart und dominierten die ersten beiden Durchgänge nach Belieben. Mit konsequentem Aufschlagdruck und einer stabilen Annahme ließen sie den Münsteranerinnen wenig Raum zur Entfaltung. Satz eins ging klar mit 25:18 an VT Aurubis, und auch im zweiten Durchgang setzte sich Hamburg mit 25:15 souverän durch. Der USC Münster wirkte sichtlich verunsichert und fand gegen die gut organisierte Hamburger Abwehr kaum Mittel.

Die Wende nach der Pause

Doch nach dem Seitenwechsel kam der USC wie verwandelt aus der Kabine. Angeführt von der überragenden Diagonalangreiferin Hana Cutura, die sich als unüberwindbare Hürde für den Hamburger Block erwies, kämpfte sich Münster zurück ins Spiel. Cutura traf aus nahezu jeder Position und war auch in den entscheidenden Momenten zur Stelle.

Der dritte Satz war hart umkämpft. Beide Teams schenkten sich nichts, die Führung wechselte mehrfach. Erst in der Crunch-Phase setzte sich Münster durch und holte sich den Satz mit 25:20. Die Halle war nun vollends erwacht, und die Heimmannschaft schien neuen Mut geschöpft zu haben.

Münster überrollt Hamburg im vierten Satz

Im vierten Durchgang lief dann alles für den USC. Die Annahme stand sicher, die Zuspielerin Michaela Jelínková verteilte die Bälle geschickt, und im Angriff zeigte sich Münster nun deutlich variabler. Auch Rebecca Schäperklaus und Loui-P. Souza trugen ihren Teil zur Aufholjagd bei. Hamburg fand dagegen kaum noch Mittel, um den Angriffswirbel zu stoppen. Münster gewann den vierten Satz deutlich mit 25:16 und erzwang so den Tiebreak.

Nervenkrimi im Tiebreak

Der Entscheidungssatz entwickelte sich zu einem wahren Nervenspiel. Beide Teams kämpften verbissen um jeden Punkt. Hamburg versuchte, mit Carmen Kottner und Paulina Gomulka in der Offensive noch einmal zurückzukommen, doch Münster ließ sich die Führung nicht mehr nehmen. Am Ende behielt der USC mit 15:13 die Oberhand und sicherte sich einen hart erkämpften 3:2-Heimsieg.

Tabellensituation

Der Sieg war für Münster von doppelter Bedeutung. Vor der Partie lag der USC mit Hamburg auf Augenhöhe im unteren Tabellendrittel. Mit diesem Erfolg zog Münster am direkten Konkurrenten vorbei und verschaffte sich Luft im Abstiegskampf. Für den USC folgten nach diesem Spiel drei vermeintlich lösbare Aufgaben – ein Heimspiel gegen SV Sinsheim sowie Auswärtspartien beim SWE Volleyteam Erfurt und gegen VCO Berlin –, die den Trend fortsetzen sollten.

Schlüsselspielerinnen

Hana Cutura war die überragende Spielerin auf dem Feld und traf in den entscheidenden Momenten fast nach Belieben. Die Diagonalangreiferin war sowohl im Angriff als auch am Aufschlag eine ständige Gefahr für die Hamburger Abwehr. Bei Hamburg zeigte Carmen Kottner eine starke Leistung, insbesondere in den ersten beiden Sätzen, als sie mit platzierten Aufschlägen für Druck sorgte.

Fazit

Der USC Münster bewies an diesem Nachmittag eine bemerkenswerte Moral und zeigte, dass sie auch nach einem deutlichen Rückstand zurückkommen können. Für VT Aurubis Hamburg war die Niederlage hingegen schmerzhaft, da der mögliche Auswärtspunkt nach einer 2:0-Führung noch aus der Hand gegeben wurde. Die Hamburgerinnen reisten mit etwa 20 mitgereisten Fans im Gepäck an – am Ende war es Münster, das den lautstarken Heimvorteil nutzen konnte.

Rivalität seit 2010

Munster W vs Hamburg W Direkter Vergleich· 15

Munster W und Hamburg W trafen 15 Mal aufeinander — Munster W gewann 8 Mal, Hamburg W 7 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Munster W führt den Direktvergleich mit 8 Siegen aus 15 Begegnungen an. Insgesamt fielen 58 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.87 pro Spiel (31 für die Heimmannschaft, 27 für die Gäste). Beide Teams trafen in 9 Spielen (60%). In 15 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2015.

Munster W
8
Siege
Unentschieden
0
·
Hamburg W
7
Siege
Tore gesamt
58 · 3.9/Spiel
Beide getroffen
9/15 · 60%
Über 2,5
15/15 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026