SC Potsdam besiegte den Schweriner SC am 23. Februar 2014 mit 3:1 (25:22, 22:25, 25:12, 25:14) in der MBS Arena und sicherte sich den Playoff-Einzug.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungPotsdam demontiert Schwerin: 3:1-Erfolg vor 1.200 Zuschauern in der MBS Arena
Der SC Potsdam hat am 23. Februar 2014 eine beeindruckende Antwort auf die Vorwochen-Niederlage gegen den KSC Köpenick gegeben. Vor über 1.200 Zuschauern in der MBS Arena besiegten die Potsdamerinnen den Spitzenklub Schweriner SC mit einem klaren 3:1 (25:22, 22:25, 25:12, 25:14) und sicherten sich damit vorzeitig den direkten Einzug in die Playoffs der 1. Bundesliga Frauen.
Satz 1: Enge Kiste mit dem besseren Ende für Potsdam
Der erste Satz war hart umkämpft. Die Gastgeberinnen zeigten sich von Beginn an kämpferisch und ließen die Gäste aus Schwerin nicht davonziehen. Zwar bestimmte Potsdam zwischenzeitlich das Spielgeschehen, konnte sich aber nicht entscheidend absetzen. Erst nach dem 20:20-Ausgleich übernahmen die Potsdamerinnen das Zepter und erkämpften sich beim Stand von 24:21 den ersten Satzball. Die Fans mussten zwei weitere Satzbälle lang bangen, ehe Jessica Rivero in alter Frische den ersten Satz mit 25:22 nach Hause brachte.
Satz 2: Schwerin schlägt zurück
Der zweite Satz begann vielversprechend für Potsdam. Früh bestimmten die Gastgeber das Spiel und erspielten sich einen punktuellen Vorsprung. Doch nach dem 10:10-Ausgleich durch den SSC ließ die Konzentration bei Potsdam merklich nach, und die Gäste übernahmen die Führung. Als es ernst wurde, kämpfte sich Potsdam noch einmal heran – die einzelnen Ballwechsel dauerten eine gefühlte Ewigkeit. Potsdam holte Punkt um Punkt auf, musste den Satz am Ende aber mit 22:25 an die Gäste abgeben. Zwischenstand: 1:1.
Satz 3: Die Machtdemonstration
Nach dem Seitenwechsel war von einer ausgeglichenen Partie keine Spur mehr. Potsdam dominierte den dritten Satz nach Belieben. Die Mannschaft von Trainer Alberto Salomoni agierte wie ausgewechselt, bestimmte das Spiel früh und ließ Schwerin förmlich keine Chance. Der SSC scheiterte immer wieder am Kampfgeist und der geschlossenen Mannschaftsleistung der Gastgeberinnen. Mit einer beeindruckenden Blockarbeit und einer stabilen Annahme zog Potsdam auf 25:12 davon – der klarste Satz des gesamten Spiels.
Satz 4: Die Vorentscheidung
Auch der vierte Satz war eine eindeutige Angelegenheit. Potsdam knüpfte nahtlos an die Leistung aus Satz 3 an. Die Stimmung im Team war großartig, und die Gastgeberinnen bestimmten das Geschehen von Beginn an. Schwerin fand gegen die aggressive Aufschlagserie und die starke Abwehr von Potsdam kein Mittel mehr. Mit 25:14 machte Potsdam den Deckel drauf und sicherte sich drei wichtige Punkte in der Meisterschaft.
Schlüssel zum Erfolg
Die gesamte Mannschaft präsentierte sich an diesem Nachmittag wie verwandelt. Nach dem Desaster am vorherigen Wochenende gegen Köpenick war dies die perfekte Revanche. Besonders überzeugte Potsdam mit einer geschlossenen Blockarbeit und einer starken Feldabwehr. MVP des Spiels wurden Tatyana Mudritskaya (SSC Schwerin) und Brittney Page (SC Potsdam) gekürt.
Stimmen zum Spiel
Trainer Alberto Salomoni: „Meinen Glückwunsch an die Mannschaft! Das war heute ein wichtiges Spiel für die Playoffs. Die Zuschauer waren fantastisch, und es herrschte eine großartige Stimmung.“
Doreen Engel: „Ich hatte davor schon ein gutes Gefühl. Ich hätte aber nicht gedacht, dass wir Schwerin so klar und eindeutig schlagen. Den zweiten Satz hätten wir auch gewinnen können, aber irgendwie haben wir da geschlafen.“
Bernarda Cutuk: „Ich bin sehr glücklich. Das Spiel war eine große Herausforderung für uns. Nach der Niederlage gegen Köpenick hatten wir wenig Selbstvertrauen, und nun haben wir gegen den SSC gleich drei Punkte geholt – das ist natürlich super! Gratulation an die Mädels!“
Josephine Dörfler: „Der Spielausgang ist einfach perfekt! Dass wir so eindeutig gewinnen würden, hat niemand erwartet. Ich denke, das war eine gute Antwort auf das Spiel gegen den KSC, und wir haben diese Niederlage wieder gut gemacht. Die Fans waren super und die Atmosphäre einfach ideal. Je besser wir wurden, desto mehr Stimmung kam auf.“
Tabellenkontext
Mit diesem Sieg untermauerte Potsdam seine Ambitionen in der Saison 2013/14 der 1. Bundesliga Frauen. Der direkte Einzug in die Playoffs war gesichert. Für den Schweriner SC, traditionell einer der Top-Klubs der Liga, war die deutliche Niederlage ein Rückschlag im Kampf um die Tabellenspitze.
Matchfakten
- Paarung: SC Potsdam – Schweriner SC
- Datum: 23. Februar 2014, 16:00 Uhr
- Ort: MBS Arena Potsdam
- Zuschauer: über 1.200
- Ergebnis: 3:1 (25:22, 22:25, 25:12, 25:14)
- Gesamtpunkte: 97:73
Rivalität seit 2009
Potsdam W vs SC Schweriner W Direkter Vergleich· 35
Potsdam W und SC Schweriner W trafen 35 Mal aufeinander — Potsdam W gewann 4 Mal, SC Schweriner W 31 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 31 Siegen aus 35 Begegnungen an. Insgesamt fielen 137 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.91 pro Spiel (37 für die Heimmannschaft, 100 für die Gäste). Beide Teams trafen in 21 Spielen (60%). In 35 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2021.
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