Dresdner SC gewinnt souverän mit 3:0 (25:15, 25:14, 25:18) gegen VT Aurubis Hamburg. 2.850 Zuschauer in der Margon-Arena sehen einen klaren Pflichtsieg im Meisterschaftskampf.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungDresdner SC deklassiert VT Aurubis Hamburg: 3:0-Pflichtsieg im Titelkampf
Der Dresdner SC hat seine Pflichtaufgabe in der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen gegen das Schlusslicht VT Aurubis Hamburg eindrucksvoll erfüllt. Vor 2.850 Zuschauern in der Margon-Arena setzte sich das Team von Trainer Alexander Waibl am Samstagabend mit 3:0 (25:15, 25:14, 25:18) durch und untermauerte damit seine Titelambitionen.
Die Ausgangslage
Die Gastgeberinnen gingen als klarer Favorit in die Partie. Der Dresdner SC befand sich mitten im Kampf um die Deutsche Meisterschaft – die sie am Ende der Saison 2013/14 auch gewinnen sollten. Die ersten drei Teams der Tabelle trennten vor dem vorletzten Spieltag der Hauptrunde lediglich einen Punkt. Jeder Zähler war somit Gold wert.
VT Aurubis Hamburg hingegen reiste als Tabellenschlusslicht nach Dresden – und das mit erheblichen Personalsorgen. Gleich mehrere Leistungsträgerinnen waren angeschlagen oder fielen ganz aus. Hauptangreiferin Anika Brinkmann musste aufgrund einer Fußverletzung bereits für die letzten beiden Saisonspiele passen. Auch die beiden Sarahs – Sarah Wolnitzki und Sarah Ammerman – waren von einer Magen-Darm-Infektion außer Gefecht gesetzt worden und verpassten Trainingseinheiten. Mittelblockerin Eva Michalski laborierte an Rückenproblemen. Trainer Helmut von Soosten musste daher auf Spielerinnen zurückgreifen, die in dieser Saison bislang weniger Einsatzzeit erhalten hatten.
DSC dominiert die ersten beiden Sätze
Die ersten beiden Durchgänge waren eine einzige Demonstration der Dresdner Überlegenheit. Mit druckvollen Aufschlägen, präzisen Schnellangriffen über die Mitte und einer gut organisierten Blockarbeit ließen die Gastgeberinnen den Hamburgerinnen keine Chance. Vor allem die Abstimmung zwischen Zuspielerin Mareen Apitz (später zur MVP Dresden gewählt) und dem Mittelblock sorgte immer wieder für unhaltbare Angriffe.
Satz eins ging mit 25:15 an den DSC – eine deutliche Ansage an die Konkurrenz im Meisterschaftsrennen. Im zweiten Durchgang steigerten sich die Waibl-Frauen sogar noch und gewannen mit 25:14. Die Hamburger Abwehr hatte den druckvollen Angriffen der Dresdnerinnen schlichtweg nichts entgegenzusetzen.
Hamburg kämpft, doch Dresden bleibt souverän
Im dritten Satz zeigte VT Aurubis Hamburg Moral. Die Mannschaft um die starke Jennifer Pettke (MVP Hamburg, 15 Punkte) hielt diesmal länger mit und erspielte sich sogar punktetechnisch den besten Satz des Spiels. Doch auch dieser Durchgang blieb aus Hamburger Sicht unter der 20-Punkte-Marke. Der Dresdner SC ließ sich die Butter nicht vom Brot nehmen und schloss die Partie nach 67 Minuten mit 25:18 ab.
Bemerkenswert: Der DSC hatte erst zwei Tage zuvor im CEV-Cup-Rückspiel gegen Uralochka-NTMK Jekaterinburg vor 3.000 Zuschauern den Einzug ins Finale knapp verpasst. Doch das Team zeigte sich davon unbeeindruckt – bereits am Mittwoch hatte der DSC auswärts beim Schweriner SC einen 2:3-Sieg eingefahren, was die Moral im Team eindrucksvoll unterstrich.
Tabellarische Bedeutung
Mit dem klaren 3:0-Erfolg sammelte der Dresdner SC drei wichtige Punkte im engen Meisterschaftsrennen. Die Play-offs um die Deutsche Meisterschaft rückten näher, und der DSC sicherte sich eine optimale Ausgangsposition für die Finalrunde.
Für VT Aurubis Hamburg hingegen setzte sich die Negativserie fort. Das Team von Trainer Helmut von Soosten blieb auch im vorletzten Saisonspiel sieglos und hatte nur noch eine Chance, den ersten Saisonsieg einzufahren.
Die Fakten
| Kategorie | Details |
|---|---|
| Ergebnis | Dresdner SC – VT Aurubis Hamburg 3:0 (25:15, 25:14, 25:18) |
| Ort | Margon-Arena, Dresden |
| Zuschauer | 2.850 |
| Spieldauer | 67 Minuten |
| MVP Dresden | Mareen Apitz (#2) |
| MVP Hamburg | Jennifer Pettke (#15) |
Ausblick
Bereits am 12. März 2014 stand für den DSC das nächste Spiel auf dem Programm – auswärts beim Köpenicker SC Berlin, eine weitere Pflichtaufgabe auf dem Weg zum Meistertitel. Für Hamburg ging es nach zuvor bereits 22 Niederlagen in Folge um Schadensbegrenzung und den Premierensieg in einer schwierigen Debütsaison in der höchsten deutschen Spielklasse.
Rivalität seit 2009
Dresdner SC W vs Hamburg W Direkter Vergleich· 15
Dresdner SC W und Hamburg W trafen 15 Mal aufeinander — Dresdner SC W gewann 11 Mal, Hamburg W 4 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 11 Siegen aus 15 Begegnungen an. Insgesamt fielen 59 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.93 pro Spiel (39 für die Heimmannschaft, 20 für die Gäste). Beide Teams trafen in 11 Spielen (73%). In 15 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Dresdner SC W ist in den letzten 7 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2012.
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API-Daten: 11. Juni 2026