Vilsbiburg W
Kopenicker Berlin W
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungRote Raben Vilsbiburg besiegen Köpenicker SC Berlin 3:0
Vilsbiburg – Die Rote Raben Vilsbiburg haben am 20. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen 2013/14 einen ungefährdeten 3:0-Heimsieg (25:19, 25:19, 25:16) gegen den Köpenicker SC Berlin gefeiert. In der Vilstalhalle im Sportpark ließen die Niederbayerinnen dem Tabellenvorletzten aus der Hauptstadt über die gesamte Spieldauer hinweg keine Chance.
Tabellarische Ausgangslage
Vor der Partie standen die Roten Raben mit 14 Siegen aus 19 Spielen auf dem dritten Tabellenplatz. Mit 42 Punkten und einem Satzverhältnis von 46:28 lagen sie punktgleich mit dem Spitzenreiter Dresdner SC und dem VC Wiesbaden an der Spitzengruppe der Liga. Der Köpenicker SC Berlin hingegen befand sich mit lediglich vier Saisonsiegen auf dem zehnten Rang – nur der abgeschlagene Tabellenletzte VT Aurubis Hamburg stand in der Tabelle noch hinter den Berlinerinnen.
Spielverlauf
Satz 1 (25:19): Die Gastgeberinnen starteten konzentriert und erspielten sich früh einen Vorsprung. Köpenick versuchte, mit stabiler Annahme dagegenzuhalten, doch Vilsbiburgs Angriffsreihe um die kubanische Diagonalangreiferin Liana Mesa Luaces fand immer wieder Lücken in der Berliner Abwehr. Mit 25:19 ging der Auftaktsatz verdient an die Roten Raben.
Satz 2 (25:19): Auch im zweiten Durchgang zeigte sich ein ähnliches Bild. Vilsbiburgs Blockarbeit um Mittelblockerin Nadja Schaus und Außenangreiferin Sarah Petrausch setzte die Kölner Angreiferinnen immer wieder unter Druck. Köpenicker Trainer Gil Ferrer Cutino wechselte mehrfach, doch die Berliner Mannschaft fand kein Mittel gegen die druckvollen Aufschläge der Gastgeberinnen. Erneut 25:19 – der Satzspiegel täuschte nicht über Vilsbiburgs Überlegenheit hinweg.
Satz 3 (25:16): Nach dem Seitenwechsel legten die Roten Raben noch eine Schippe drauf. Mit einer Serie von Aufschlagpunkten – angeführt von Zuspielerin Mareike Hindriksen – zog Vilsbiburg auf 10:4 davon. Köpenick, bei dem an diesem Abend lediglich Außenangreiferin Franziska Bremer konstante Werte aufweisen konnte, kämpfte zwar, blieb aber chancenlos. Den Sack machte Liana Mesa Luaces mit einem platzierten Angriff zum 25:16-Endstand zu.
Schlüssel zum Sieg
Die Überlegenheit der Roten Raben war in allen Spielfacetaten sichtbar. Besonders hervorzuheben:
- Aufschlagdruck: Vilsbiburg servierte aggressiv und brachte die Berliner Annahme wiederholt in Bedrängnis. Köpenick kam selten in eine geordnete Angriffssituation.
- Blockarbeit: Die Niederbayerinnen sicherten sich zahlreiche direkte Blockpunkte und neutralisierten die Köpenicker Angriffsbemühungen.
- Effizienz im Angriff: Liana Mesa Luaces traf aus nahezu jeder Position und beendete entscheidende Ballwechsel mit hoher Abschlussquote.
Direkter Vergleich
Das Duell zwischen Vilsbiburg und Köpenick war von einer klaren Dominanz der Niederbayerinnen geprägt. Von bisher 17 Aufeinandertreffen gewannen die Roten Raben 15 Partien – darunter auch die beiden Spiele der laufenden Saison. Bereits im Hinspiel am 8. Januar 2014 hatte Vilsbiburg in Berlin mit 3:1 (25:17, 28:30, 25:20, 25:22) die Oberhand behalten.
Tabellensituation nach dem Spiel
Mit dem 20. Saisonsieg (14 Siege bei 6 Niederlagen) untermauerten die Roten Raben ihren Anspruch auf die Teilnahme an der Meisterrunde. Die Hauptrunde der Saison 2013/14 ging in ihre entscheidende Phase – die ersten sechs Teams qualifizierten sich für die Playoffs, die Plätze 7 bis 10 spielten in einer Pre-Playoff-Runde um die verbleibenden zwei Viertelfinalplätze. Vilsbiburg war als Dritter der Hauptrunde für das Viertelfinale gesetzt.
Köpenicker SC Berlin beendete die Hauptrunde auf dem zehnten Platz und musste in die Pre-Playoffs gegen den Siebten um den Einzug ins Viertelfinale kämpfen.
Ausblick
Für die Roten Raben stand eine Woche später das Rückspiel beim VC Wiesbaden an – ein direkter Duell gegen einen der punktgleichen Tabellennachbarn. Der Köpenicker SC Berlin empfing derweil den Tabellenführer Dresdner SC zu einem schweren Heimspiel.
Fazit
Ein verdienter Pflichtsieg für die Roten Raben Vilsbiburg, die sich mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung keine Blöße gaben und die Tabellensituation des Köpenicker SC Berlin schonungslos aufzeigten. Für die Berlinerinnen war es die bereits 13. Saisonniederlage – ein Weckruf vor der entscheidenden Phase der Saison.
Rivalität seit 2010
Vilsbiburg W vs Kopenicker Berlin W Direkter Vergleich· 17
Vilsbiburg W und Kopenicker Berlin W trafen 17 Mal aufeinander — Vilsbiburg W gewann 15 Mal, Kopenicker Berlin W 2 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Vilsbiburg W führt den Direktvergleich mit 15 Siegen aus 17 Begegnungen an. Insgesamt fielen 61 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.59 pro Spiel (47 für die Heimmannschaft, 14 für die Gäste). Beide Teams trafen in 7 Spielen (41%). In 17 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Vilsbiburg W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2017.
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API-Daten: 11. Juni 2026