Ladies in Black Aachen schlagen SC Potsdam 3:1 (22:25, 25:13, 25:20, 27:25) zum Hauptrundenabschluss der 1. Bundesliga Frauen 2013/14 und sichern Platz 4.
Spielzusammenfassung
Aachen W besiegte Potsdam W 3:1. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2013 statt.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSatz für Satz: Von der Anfangs-Schwäche zur Dominanz
Der erste Satz begann denkbar ungünstig für die Gastgeberinnen. Potsdam erwischte den besseren Start und setzte Aachen mit druckvollen Aufschlägen und einer stabilen Block-Feldabwehr unter Druck. Die Ladies in Black taten sich schwer, ins Spiel zu finden. Satz eins ging folgerichtig mit 22:25 an die Gäste aus Brandenburg.
Doch was danach folgte, war eine eindrucksvolle Reaktion der Aachener Mannschaft. Wie ausgewechselt präsentierten sich die Ladies in Black im zweiten Durchgang. Die Annahme stand plötzlich sicher, der Angriff fand immer wieder die Lücken im Potsdamer Block. Mit einer nahezu fehlerfreien Vorstellung und einem erdrückenden 25:13 glich Aachen nicht nur aus, sondern schickte auch ein klares Statement an den Gegner.
Auch im dritten Satz ließen die Gastgeberinnen nicht nach. Die Blockarbeit um die Mittelblockerinnen wurde immer effektiver, und im Angriff zeigte sich die Mannschaft variabel und druckvoll. Potsdam versuchte zwar, dagegenzuhalten, doch Aachen ließ sich die Führung nicht mehr nehmen und entschied den Satz mit 25:20 für sich.
Der vritte Durchgang entwickelte sich zur engen Kiste. Potsdam, das um die Wende kämpfte, zeigte sich widerstandsfähig und wehrte mehrere Matchbälle ab. Beide Teams schenkten sich nichts, der Satz ging in die Verlängerung. Am Ende behielten die Ladies in Black jedoch die Nerven und verwandelten den vierten Satzball zum 27:25-Endstand.
Die Ausgangslage: Playoff-Fieber in Aachen
Das Spiel war der vorletzte Spieltag der Hauptrunde der Saison 2013/14. Die Ladies in Black Aachen gingen als Tabellenvierter mit 37 Punkten aus 20 Spielen in die Partie – ein beachtlicher Erfolg für das neu formierte Team, das nach dem Wechsel zum PTSV Aachen und unter dem neuen Trainer Marek Rojko eine starke Saison gespielt hatte. Mit Siegen gegen Spitzenteams wie Dresden und Wiesbaden hatte sich die Mannschaft bereits vorzeitig für die Playoffs qualifiziert.
Der SC Potsdam stand mit 31 Punkten auf Rang sechs und hatte sich ebenfalls ein ordentliches Polster für die Pre-Playoffs erspielt. Für die Mannschaft von Trainer Wen Pietsch ging es darum, rechtzeitig vor der entscheidenden Saisonphase in Form zu kommen.
Mit dem vierten Platz sicherten sich die Ladies in Black die direkte Viertelfinal-Teilnahme – und damit ein Freilos in der ersten Pre-Playoff-Runde. Für den SC Potsdam begann der Kampf um den Einzug ins Viertelfinale eine Woche später in der Pre-Playoff-Serie.
Die Saison 2013/14: Aufbruch in Aachen
Die Spielzeit 2013/14 war für die Ladies in Black eine ganz besondere. Nach dem überraschenden Wechsel zum PTSV Aachen und der fast vollständigen Neuzusammenstellung des Kaders war offen gewesen, wie sich die Mannschaft präsentieren würde. Cheftrainer Marek Rojko formte aus dem neu zusammengewürfelten Ensemble schnell ein Team, das nicht nur mithielt, sondern die Spitzenmannschaften der Liga herausforderte.
"Die Mannschaft fand schnell immer besser zusammen und schlug Spitzenteams des deutschen Volleyballs", schrieb der PTSV-Vorsitzende Dr. Frank Schidlowski in der Vereinszeitschrift VOLLEY. Das Team habe hervorragende Arbeit geleistet und das Saisonziel erreicht: die Playoffs.
Besonders bemerkenswert war die Entwicklung im Laufe der Rückrunde. Nach einem verhaltenen Start kletterten die Ladies in Black in Tabellenregionen, die sie in dieser Form noch nicht erreicht hatten. Die Heimspiele an der Neuköllner Straße waren fast alle ausverkauft, der "Hexenkessel" wurde zum gefürchteten Pflaster für gegnerische Teams.
Ausblick auf die Playoffs
Mit dem vierten Tabellenplatz und 13 Siegen aus 20 Spielen (40:31 Sätze) gingen die Ladies in Black voller Selbstvertrauen in die Playoffs. Am 29. März 2014 begann für Aachen der Kampf um die Deutsche Meisterschaft.
Potsdam hingegen musste in die Pre-Playoffs (Best-of-Three) gegen die Mannschaften auf den Plätzen 7 bis 10 und kämpfte um den Einzug ins Viertelfinale.
"Ich freue mich auf spannende und hochklassige Playoffs und hoffe, dass jedes Spiel mit einer Humba der Ladies endet", so Dr. Frank Schidlowski.
Fazit
Der 3:1-Sieg gegen den SC Potsdam war der passende Abschluss einer starken Hauptrunde für die Ladies in Black Aachen. Nach einem verschlafenen Startsatz dominierte die Mannschaft das Geschehen und untermauerte ihre Heimstärke. Die Leistungssteigerung im Laufe der Saison und die emotionale Unterstützung der Fans machen Aachen zu einem ernstzunehmenden Kandidaten für die Playoffs.
Aachen W und Potsdam W trafen 37 Mal aufeinander — Aachen W gewann 12 Mal, Potsdam W 25 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Potsdam W führt den Direktvergleich mit 25 Siegen aus 37 Begegnungen an. Insgesamt fielen 144 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.89 pro Spiel (54 für die Heimmannschaft, 90 für die Gäste). Beide Teams trafen in 22 Spielen (59%). In 37 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Potsdam W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2024.
Letzte Begegnungen
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API-Daten: 11. Juni 2026