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19. März 2014 um 19:30
Heim

Suhl W

31
Auswärts

Stuttgart W

AI

Die VolleyStars Thüringen setzen sich im ersten Pre-Playoff-Spiel der Saison 2013/14 mit 3:1 gegen Allianz MTV Stuttgart durch und verschaffen sich eine optimale Ausgangsposition.

Spielzusammenfassung

Suhl W besiegte Stuttgart W 3:1. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2013 statt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

VolleyStars Thüringen dominieren Allianz MTV Stuttgart im Pre-Playoff-Auftakt mit 3:1

Suhl – Die VolleyStars Thüringen haben am 19. März 2014 einen überzeugenden Start in die Pre-Playoffs der 1. Bundesliga Frauen hingelegt. Vor heimischer Kulisse besiegte die Mannschaft von Trainer János Holzigal den Allianz MTV Stuttgart mit 3:1 (25:10, 25:13, 28:30, 25:23) und sicherte sich damit den ersten Sieg in der Best-of-Three-Serie.

Ausgangslage: Pre-Playoffs um den Viertelfinaleinzug

Die Saison 2013/14 der 1. Bundesliga Frauen war für beide Teams eine Achterbahnfahrt. Die VolleyStars Thüringen – die damals unter diesem Namen in der höchsten deutschen Spielklasse antraten – belegten nach der Hauptrunde mit 27 Punkten (8 Siege, 12 Niederlagen) den 8. Tabellenplatz. Der Allianz MTV Stuttgart landete mit einer ähnlichen Bilanz auf Rang 9. Damit waren beide Teams für die Pre-Playoffs qualifiziert, in denen die Plätze 7 bis 10 im Modus „Best of Three“ um den Einzug ins Viertelfinale kämpften.

In der regulären Saison hatten die beiden Kontrahenten bereits zweimal gegeneinander gespielt: Im Oktober 2013 setzte sich Stuttgart in einem packenden Fünfsatz-Krimi mit 3:2 in Suhl durch, im Januar 2014 revanchierte sich Stuttgart mit einem 3:1-Heimerfolg. Dementsprechend war die Ausgangslage für das erste Pre-Playoff-Duell offen – doch die Thüringerinnen erwischten einen Start nach Maß.

Spielverlauf: Einseitiger Beginn, dramatische Wende und souveräner Abschluss

Satz 1: 25:10 – Eine Machtdemonstration der Hausherrinnen

Die VolleyStars Thüringen legten einen furiosen Start hin. Vor heimischer Kulisse in der Wolfsgrube Suhl dominierten sie den ersten Satz von Beginn an. Annahme, Aufschlag und Angriff harmonierten perfekt – Stuttgart fand überhaupt nicht ins Spiel. Mit einer beeindruckenden Punktquote und nahezu fehlerfreiem Spiel zogen die Thüringerinnen unaufhaltsam davon. Die 25:10 war das deutliche Statement nach nicht einmal 25 Minuten.

Satz 2: 25:13 – Die nächste Ansage

Auch im zweiten Durchgang ließen die Gastgeberinnen nicht nach. Der Angriff über die Außenpositionen und der starke Block der Mittelangreiferinnen setzten Stuttgart weiter massiv unter Druck. Der MTV schaffte es nicht, die Fehlerquote zu reduzieren, und Suhl nutzte jede Unachtsamkeit gnadenlos aus. Mit 25:13 zogen die VolleyStars ungefährdet auf 2:0 davon – eine optimale Ausgangsposition nach zwei Sätzen.

Satz 3: 28:30 – Stuttgart schlägt zurück

Der dritte Satz brachte die Wende. Stuttgart, vor der Entscheidung stehend, kämpfte sich nun deutlich besser in die Partie. Der MTV verbesserte die Aufschlagqualität und zwang Suhl immer wieder in schwierige Annahmesituationen. Die Partie wurde nun auf hohem Niveau geführt, kein Team schenkte dem anderen etwas. Satz drei wurde zur Geduldsprobe – beide Teams wehrten mehrere Satzbälle ab. Am Ende fehlte den VolleyStars das nötige Quäntchen Glück: Stuttgart gewann den Tiebreak des Satzes mit 30:28 und verkürzte auf 1:2.

Satz 4: 25:23 – Nervenstark zum Sieg

Nach der kleinen Ernüchterung aus Satz drei fanden die VolleyStars wieder zu ihrer Konzentration zurück. Die Thüringerinnen starteten konzentriert und legten sich eine frühe Führung zu. Stuttgart blieb hartnäckig und kämpfte verbissen um jede Chance, noch in den Tiebreak zu kommen. In der Crunchtime behielten die Gastgeberinnen jedoch die Nerven und verwandelten den ersten Matchball zum 25:23.

Ausblick auf die Pre-Playoff-Serie

Mit dem 1:0 in der Serie waren die VolleyStars in der Pole Position. Das Rückspiel am 23. März in Stuttgart gewannen die Schwäbinnen ebenfalls mit 3:1 (25:19, 25:27, 25:17, 25:19), womit die Entscheidung auf das dritte Spiel am 26. März in Suhl vertagt wurde. Im alles entscheidenden dritten Spiel behielten die VolleyStars die Oberhand: Mit 3:1 (25:20, 25:22, 18:25, 25:16) sicherten sie sich das Playoff-Ticket. Im Viertelfinale trafen sie auf den Dresdner SC, der sich letztlich mit 2:0-Siegen durchsetzte und später Deutscher Meister wurde.

Für die Suhler Volleyball-Fans war dies ein starkes Signal: Die Mannschaft, die aus dem traditionsreichen VfB 91 Suhl hervorgegangen war, zeigte in entscheidenden Momenten ihr bestes Volleyball.

Rivalität seit 2009

Suhl W vs Stuttgart W Direkter Vergleich· 39

Suhl W und Stuttgart W trafen 39 Mal aufeinander — Suhl W gewann 6 Mal, Stuttgart W 33 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Stuttgart W führt den Direktvergleich mit 33 Siegen aus 39 Begegnungen an. Insgesamt fielen 148 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.79 pro Spiel (40 für die Heimmannschaft, 108 für die Gäste). Beide Teams trafen in 23 Spielen (59%). In 39 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2026.

6
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
148 · 3.8/Spiel
Beide getroffen
23/39 · 59%
Über 2,5
39/39 · 100%

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Torsreichstes Spiel: 32 v 2026

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