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1 Bundesliga WomenSaison 2013

VC Wiesbaden W vs Munster W

29. März 2014 um 19:00
32
Auswärts

Munster W

AI

Der VC Wiesbaden gewinnt das erste Playoff-Viertelfinale 2013/14 gegen den USC Münster mit 3:2 in einem dramatischen Tiebreak-Krimi.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Playoff-Auftakt nach Maß: VC Wiesbaden bezwingt USC Münster im Tiebreak-Krimi

Wiesbaden – Zum Auftakt der Playoff-Viertelfinalserie der 1. Volleyball Bundesliga Frauen 2013/14 lieferten sich der VC Wiesbaden und der USC Münster einen packenden Fünf-Satz-Krimi. Am Ende behielten die Hessinnen in der Rüsselsheimer Großsporthalle mit 3:2 (25:22, 22:25, 25:20, 21:25, 15:12) die Oberhand und sicherten sich damit eine hervorragende Ausgangsposition für den weiteren Serienverlauf.

Hochspannung vor ausverkaufter Kulisse

Vor rund 1.200 begeisterten Zuschauern in der Rüsselsheimer Großsporthalle startete der VC Wiesbaden als Tabellenzweiter der Hauptrunde in die Playoffs. Der USC Münster hatte sich als Siebter über die Pre-Playoffs qualifiziert und reiste selbstbewusst an die Hessenspitze. Was folgte, war ein intensiver Schlagabtausch auf hohem Niveau, der alle Zutaten eines Klassikers bot.

Der erste Satz war von Beginn an umkämpft. Der VCW um Trainer Andi Vollmer fand früh zu seinem Rhythmus und setzte mit einer stabilen Annahme und einem wachsamen Block die Akzente. Regina Mapeli Burchardt und Karine Muijlwijk erwiesen sich als verlässliche Punktgarantinnen. Mit 25:22 sicherten sich die Gastgeberinnen den ersten Durchgang und legten den Grundstein für eine mögliche Führung.

Münster schlägt zurück

Im zweiten Satz zeigte der USC Münster seine ganze Klasse. Die Mannschaft von Trainer Matthias Pack agierte nun aggressiver in der Annahme und setzte den VCW mit druckvollen Aufschlägen unter Druck. Die Gäste zogen schnell davon und ließen den Gastgeberinnen wenig Raum zur Entfaltung. Am Ende hieß es 25:22 für Münster – der Ausgleich war perfekt und die Serie wieder völlig offen.

Der dritte Satz – Wiesbaden kontert

Der VCW ließ sich vom zwischenzeitlichen Rückschlag nicht beeindrucken. Im dritten Satz steigerte sich das Team um Zuspielerin Laura Dijkema und Mittelblockerin Julia Osterloh merklich. Vor allem die Blockarbeit des VCW war nun herausragend: Immer wieder wurden die Angriffe der Münsteranerinnen entschärft. Auch im Angriff lief es nun deutlich flüssiger. Mit 25:20 zogen die Wiesbadenerinnen erneut in Front und waren nur noch einen Satz vom Sieg entfernt.

Münster kämpft sich zurück

Doch der USC Münster, bekannt für seine Moral und Defensivstärke, gab sich nicht geschlagen. Im vierten Satz zeigten die Westfalen ihre besten Momente. Die Annahme stand sicher, die Aufschläge kamen druckvoll und die Angriffe fanden immer wieder den Weg durch den Wiesbadener Block. Mit 25:21 erzwang der USC den Tiebreak und brachte die Partie zu einem dramatischen Höhepunkt.

Tiebreak-Drama mit glücklichem Ende für den VCW

Der fünfte Satz war Nervensache pur. Punkt um Punkt kämpften beide Mannschaften um den Sieg. Der VCW startete konzentriert und legte ein knappes Polster vor. Doch Münster blieb hartnäckig und glich immer wieder aus. Beim Stand von 12:12 war alles offen. Dann waren es die Erfahrung und die mentale Stärke des VCW, die den Unterschied ausmachten: Drei Punkte in Folge – eingeleitet durch einen starken Block von Julia Osterloh und abgeschlossen durch einen platzierten Angriff von Karine Muijlwijk – bescherten Wiesbaden den umjubelten 15:12-Sieg im Tiebreak.

Ein Sieg mit Signalwirkung

„Das war ein unglaublich intensives Spiel“, zeigte sich VCW-Trainer Andi Vollmer nach der Partie erleichtert. „Münster hat uns alles abverlangt. Dass wir uns nach dem verlorenen vierten Satz noch einmal so konzentriert in den Tiebreak gekämpft haben, spricht für den Charakter dieser Mannschaft.“

Der 3:2-Erfolg war der perfekte Start in die Best-of-three-Viertelfinalserie. Nur drei Tage später, am 9. April 2014, gelang dem VCW mit einem klaren 3:0 (25:20, 25:17, 25:15) der zweite Sieg und damit der Einzug ins Playoff-Halbfinale. Dort warteten die Roten Raben aus Vilsbiburg.

Historische Einordnung

Die Saison 2013/14 war für den VC Wiesbaden eine der erfolgreichsten der Vereinsgeschichte. Mit dem zweiten Platz in der Hauptrunde und dem anschließenden Halbfinaleinzug unterstrich der Verein seinen Anspruch in der deutschen Volleyballspitze. Der USC Münster hingegen, neunmaliger Deutscher Meister und einer der traditionsreichsten Clubs der Liga, scheiterte in diesem Jahr bereits im Viertelfinale – ein Beleg für die gestiegene Leistungsdichte in der 1. Bundesliga.

Für Volleyball-Fans blieb diese Partie in Erinnerung als eines der packendsten Viertelfinalspiele der Saison – ein echter Tiebreak-Krimi, der zeigte, warum die Playoffs die spannendste Zeit des Volleyballjahres sind.

Rivalität seit 2010

VC Wiesbaden W vs Munster W Direkter Vergleich· 37

VC Wiesbaden W und Munster W trafen 37 Mal aufeinander — VC Wiesbaden W gewann 21 Mal, Munster W 16 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. VC Wiesbaden W führt den Direktvergleich mit 21 Siegen aus 37 Begegnungen an. Insgesamt fielen 155 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.19 pro Spiel (83 für die Heimmannschaft, 72 für die Gäste). Beide Teams trafen in 28 Spielen (76%). In 37 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2023.

Unentschieden
0
·
Munster W
16
Siege
Tore gesamt
155 · 4.2/Spiel
Beide getroffen
28/37 · 76%
Über 2,5
37/37 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026