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1 Bundesliga WomenSaison 2013

Vilsbiburg W vs Potsdam W

29. März 2014 um 19:00
Heim

Vilsbiburg W

30
Auswärts

Potsdam W

AI

Rote Raben Vilsbiburg gewinnen das erste Playoff-Viertelfinalspiel gegen SC Potsdam souverän mit 3:0 und starten optimal in die Best-of-Three-Serie.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Rote Raben legen los: Deutlicher Auftaktsieg im Viertelfinale

Die Rote Raben Vilsbiburg sind mit einem souveränen 3:0-Heimerfolg gegen den SC Potsdam in das Playoff-Viertelfinale der 1. Volleyball Bundesliga Frauen gestartet. Am Samstagabend, dem 29. März 2014, behielt das Team von Trainer Timo Lippuner in der ausverkauften Ballsporthalle vor rund 1.800 Zuschauern gegen den Sechsten der Hauptrunde klar die Oberhand und sicherte sich den ersten von zwei benötigten Siegen in der Serie „Best of Three“.

Der deutliche 3:0-Endstand täuschte dabei kaum über die Überlegenheit der Gastgeberinnen hinweg, die von der ersten Minute an zeigten, warum sie als Tabellendritter der regulären Saison in die Playoffs gegangen waren. Vilsbiburg dominierte die Partie mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und ließ dem SC Potsdam über die gesamte Spielzeit hinweg wenig Raum für eigene Akzente.

Der Weg ins Viertelfinale – mit Rückenwind aus Wiesbaden

Die Rote Raben reisten mit breiter Brust in dieses Playoff-Duell. Eine Woche zuvor, am 12. März 2014, hatten sie beim bis dahin Tabellenführer VC Wiesbaden einen denkwürdigen 3:2-Auswärtssieg gefeiert. In einer dramatischen Partie vor 1.200 Zuschauern in der ausverkauften Sporthalle am 2. Ring – der letzten Bundesliga-Partie in dieser Halle – drehten die Vilsbiburgerinnen einen 0:1-Satzrückstand und sicherten sich am Ende mit 15:13 im Tiebreak den fünften Bundesliga-Sieg in Folge. Den Matchball verwandelte Jennifer Geerties mit einem cleveren Angriff.

Durch diesen Erfolg schloss Vilsbiburg die Hauptrunde punktgleich mit dem Dresdner SC und dem VC Wiesbaden auf Platz 3 ab – jeweils 42 Zähler. Aufgrund des Reglements (Siege, dann Satzquotient) landeten die Roten Raben auf Rang 3 und trafen im Viertelfinale auf den Sechsten, den SC Potsdam.

Die Tabelle der Hauptrunde 2013/14 im Überblick

Platz Team Spiele Punkte Siege
1 Dresdner SC 20 42 15
2 VC Wiesbaden 20 42 14
3 Rote Raben Vilsbiburg 20 42 14
4 Ladies in Black Aachen 20 37 13
5 Schweriner SC 20 36 12
6 SC Potsdam 20 31 12
7 USC Münster 20 27 9
8 VT Aurubis Hamburg 20 18 6
9 Allianz MTV Stuttgart 20 15 5
10 Köpenicker SC Berlin 20 6 2

Spielverlauf: Vilsbiburg von Beginn an dominant

Die Hausherrinnen begannen konzentriert und bestimmten von der ersten Sekunde an das Geschehen. Der SC Potsdam hatte sichtlich Mühe, gegen die druckvollen Aufschläge und die stabile Block-Feldabwehr der Roten Raben einen Rhythmus zu finden.

Im ersten Satz zogen die Gastgeberinnen früh davon und ließen sich die Führung nicht mehr nehmen. Die Annahme von Libera Lenka Dürr stand sicher, Zuspielerin Lena Möllers verteilte die Bälle variabel auf die Angreiferinnen, und im Block sorgten Mittelblockerin Nadine Burbrink und ihre Nebenfrauen für zahlreiche direkte Punkte.

Auch im zweiten Durchgang änderte sich am Kräfteverhältnis wenig. Vilsbiburg blieb das aktivere und zielstrebigere Team. Die Angriffe über Außen und über die Mitte fanden immer wieder den Weg durch den Potsdamer Block oder punkteten über die Kapselfehler der Gästinnen. Der SC Potsdam um die Kroatin Marina Katić und die erfahrene Liana Mesa Luaces auf Vilsbiburger Seite kämpfte zwar verbissen, konnte die Überlegenheit der Hausherrinnen aber nicht entscheidend gefährden.

Im dritten Satz versuchte Potsdam noch einmal, das Spiel zu drehen. Doch Vilsbiburg blieb konzentriert, wehrte die Angriffsbemühungen der Gäste ab und brachte den Satz – und damit das Spiel – sicher ins Ziel.

SC Potsdam als Herausforderer

Der SC Potsdam hatte sich als Tabellensechster für die Playoffs qualifiziert. In der Hauptrunde hatte das Team von Trainer Dirk Groß eine solide Saison mit zwölf Siegen aus 20 Spielen gespielt, darunter beachtliche Erfolge wie ein 3:2 gegen den späteren Hauptrundenersten Dresdner SC. Für das Viertelfinale waren die Potsdamerinnen jedoch der krasse Außenseiter – und konnten dieser Rolle in Spiel 1 nicht entkommen.

Der 6. Platz bedeutete für Potsdam die direkte Qualifikation für die Playoffs, während die Teams auf den Plätzen 7 bis 10 zuvor in die Pre-Playoffs (Best of Three) mussten. Der USC Münster (7.) setzte sich dort gegen Köpenick (10.) durch, während VT Auribis Hamburg (8.) gegen Allianz MTV Stuttgart (9.) überraschend den Kürzeren zog.

Ausblick auf Spiel 2

Nach diesem deutlichen 3:0-Heimerfolg reisen die Roten Raben am 5. oder 6. April 2014 zum zweiten Viertelfinalspiel nach Potsdam. Da die Serie nach dem Modus „Best of Three“ ausgetragen wird, könnte Vilsbiburg mit einem weiteren Sieg bereits den Einzug ins Halbfinale perfekt machen. Sollte Potsdam den Ausgleich schaffen, würde ein entscheidendes drittes Spiel am 9. April wieder in der Ballsporthalle in Vilsbiburg stattfinden.

Die Roten Raben haben mit diesem Auftaktsieg ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt und gezeigt, dass sie in dieser Saison ernsthaft um die deutsche Meisterschaft mitspielen wollen. Als amtierender DVV-Pokalsieger (Titelgewinn 2014) ist das Selbstvertrauen im Lager der Vilsbiburgerinnen entsprechend groß.

Rivalität seit 2009

Vilsbiburg W vs Potsdam W Direkter Vergleich· 37

Vilsbiburg W und Potsdam W trafen 37 Mal aufeinander — Vilsbiburg W gewann 14 Mal, Potsdam W 23 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Potsdam W führt den Direktvergleich mit 23 Siegen aus 37 Begegnungen an. Insgesamt fielen 143 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.86 pro Spiel (68 für die Heimmannschaft, 75 für die Gäste). Beide Teams trafen in 21 Spielen (57%). In 37 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Potsdam W ist in den letzten 12 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2024.

Vilsbiburg W
14
Siege
Unentschieden
0
·
23
Siege
Tore gesamt
143 · 3.9/Spiel
Beide getroffen
21/37 · 57%
Über 2,5
37/37 · 100%

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API-Daten: 11. Juni 2026