Schweriner SC besiegt Aachen im zweiten Playoff-Viertelfinale mit 3:0 (25:20, 25:21, 25:21) und gleicht die Best-of-three-Serie zum 1:1 aus.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSchweriner SC zwingt Aachen in die Verlängerung der Viertelfinal-Serie
Im zweiten Spiel des Playoff-Viertelfinals der 1. Bundesliga Frauen hat der Schweriner SC seine Titelambitionen eindrucksvoll untermauert. Der amtierende Meister und Pokalsieger besiegte die Ladies in Black Aachen am Samstag, den 5. April 2014, vor heimischer Kulisse mit 3:0 (25:20, 25:21, 25:21) und glich damit die Best-of-three-Serie zum 1:1 aus.
Die Ausgangslage — Schwerin unter Druck
Nach der überraschenden 1:3-Auftaktniederlage in Aachen (30:32, 25:20, 25:19, 32:30) stand der SC Schwerin gehörig unter Druck. Der Serienmeister der vergangenen Jahre, der seit der Saison 2009/2010 stets einen Titel geholt hatte, durfte sich keine weitere Niederlage erlauben. Trainer Felix Koslowski forderte von seinem Team eine deutliche Steigerung, insbesondere in der Annahme und im Aufschlag.
Der Spielverlauf — souverän, aber nicht makellos
Erster Satz (25:20): Schwerin erwischte den besseren Start und legte früh vor. Die Gastgeberinnen agierten konzentriert und vermieden die Abstimmungsprobleme, die in Aachen noch zu vielen leichten Fehlern geführt hatten. Aachen hielt mit, fand aber gegen die stabile Schweriner Block-Feld-Abwehr nur selten Mittel. Ein kleiner Durchhänger in der Satzmitte brachte Aachen auf 18:17 heran, doch Schwerin behielt die Nerven und zog auf 24:20 davon.
Zweiter Satz (25:21): Der zweite Satz begann ausgeglichen. Beim 12:12 schaltete Schwerin einen Gang hoch. Mit drei Punkten in Folge durch druckvolle Aufschläge und platziertes Angriffsspiel erarbeitete sich der SSC einen entscheidenden Vorsprung. Aachens Trainer Marek Rojko reagierte mit einer Auszeit, doch Schwerin ließ sich nicht mehr vom Weg abbringen.
Dritter Satz (25:21): Der dritte Satz war von Beginn an umkämpft. Die Partie blieb bis zur Mitte eng. Beim 15:15 gelang Schwerin erneut ein kleiner Lauf, der die Gastgeberinnen auf 21:17 davonziehen ließ. Aachen gab sich nicht auf und kam auf 22:20 heran. Doch mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung machte Schwerin den Deckel drauf.
Schlüssel zum Erfolg
Im Gegensatz zum ersten Spiel in Aachen gelang es Schwerin, die Fehlerquote drastisch zu senken. Die größere Durchschlagskraft im Angriff und eine deutlich stabilere Annahme bildeten das Fundament des Erfolgs. Die Gastgeberinnen zeigten zudem im Block eine konzentrierte Leistung.
Aachen war über weite Strecken ein ebenbürtiger Gegner, offenbarte jedoch in den entscheidenden Phasen jedes Satzes kleine Schwächen. In den Schlussphasen fehlte den Ladies in Black die letzte Konsequenz.
Ausblick auf das entscheidende dritte Spiel
Mit diesem 3:0-Sieg erzwang Schwerin ein drittes und alles entscheidendes Spiel der Viertelfinalserie. Dieses fand am 9. April 2014 in Aachen statt — und endete überraschend: Die Ladies in Black Aachen setzten sich mit 3:0 (25:21, 25:13, 25:22) durch und warfen den amtierenden Meister aus dem Wettbewerb.
Für den Schweriner SC bedeutete dies das erste Jahr ohne Titel seit 2009/2010 — eine kleine Sensation. Für Aachen war es der historische erste Einzug ins Playoff-Halbfinale.
Saisonkontext
Die Saison 2013/14 war für den Schweriner SC als Double-Gewinner des Vorjahres gestartet. Die Hauptrunde schloss der SSC auf dem dritten Tabellenplatz ab, während sich Aachen auf Rang sechs qualifizierte. Aachen, das erst 2013 zum PTSV Aachen gewechselt war, präsentierte sich in den Playoffs in bestechender Form.
Spielbericht des Playoff-Viertelfinals zwischen dem Schweriner SC und den Ladies in Black Aachen vom 5. April 2014. Der Schweriner SC gewann 3:0 (25:20, 25:21, 25:21) und glich die Serie zum 1:1 aus.
Rivalität seit 2009
SC Schweriner W vs Aachen W Direkter Vergleich· 31
SC Schweriner W und Aachen W trafen 31 Mal aufeinander — SC Schweriner W gewann 26 Mal, Aachen W 5 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 26 Siegen aus 31 Begegnungen an. Insgesamt fielen 115 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.71 pro Spiel (83 für die Heimmannschaft, 32 für die Gäste). Beide Teams trafen in 16 Spielen (52%). In 31 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. SC Schweriner W ist in den letzten 4 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2021.
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API-Daten: 11. Juni 2026