Menu
1 Bundesliga WomenSaison 2013

Suhl W vs Dresdner SC W

5. April 2014 um 19:30
Heim

Suhl W

23
Auswärts

Dresdner SC W

AI

Dresdner SC dreht 0:2-Rückstand im Playoff-Viertelfinale gegen Suhl und gewinnt 3:2. Stefanie Karg überragt mit 16/20 Angriffspunkten. Es ist Suhls letztes Bundesliga-Spiel.

Spielzusammenfassung

Dresdner SC W besiegte Suhl W 3:2. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2013 statt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Dresdner SC dreht 0:2-Rückstand in Suhl — 3:2-Sieg und Halbfinaleinzug

Die Volleyballerinnen des Dresdner SC haben am 5. April 2014 ein wahres Drama im Playoff-Viertelfinale der 1. Bundesliga Frauen für sich entschieden. Nach 0:2-Satzrückstand kämpfte sich der spätere Meister bei den VolleyStars Thüringen in Suhl zurück und gewann mit 3:2 (22:25, 23:25, 25:13, 25:21, 15:8).

Hinspiel-Sieg brachte Suhl in die Favoritenrolle

Im ersten Spiel der Best-of-three-Serie hatte Suhl noch klar mit 3:1 in Stuttgart gewonnen und reiste mit breiter Brust in die heimische Wolfsgrube. 1.700 Zuschauer sorgten für eine hitzige Playoff-Atmosphäre, und die Thüringerinnen rechtfertigten die Erwartungen zunächst eindrucksvoll.

Suhl dominiert die ersten beiden Sätze

Im ersten Satz erwischten die Gastgeberinnen einen starken Start. Mareike Hindriksen verteilte die Bälle geschickt und ließ ihre Angreiferinnen immer wieder gegen den Dresdner Block antreten. Die VolleyStars agierten deutlich variabler als der DSC und sicherten sich Satz eins mit 25:22. Auch im zweiten Durchgang blieb das Bild gleich: Suhl kontrollierte das Geschehen, profitierte von einer schwächeren Annahme der Gäste und gewann auch diesen Satz knapp mit 25:23. Bei 2:0-Satzführung und der Halle im Rücken schien der Halbfinaleinzug zum Greifen nah.

Die Wende — Dresden findet zurück ins Spiel

Doch dann kam der Dreh- und Angelpunkt der Partie. Dresdens Trainer Alexander Waibl fand in der Satzpause die richtigen Worte. Libera Linda Dörendahl stabilisierte die Annahme, und Mittelblockerin Stefanie Karg übernahm die Verantwortung im Angriff. Mit 16 von 20 Angriffspunkten und sechs Blockspielen lieferte Karg eine nahezu fehlerfreie Vorstellung ab — ein Quotenwert, der in der Bundesliga seinesgleichen sucht. Begünstigt wurde die Wende zudem durch eine Schwächephase der Gastgeberinnen: Nach den zwei hart erkämpften Sätzen ließen Konzentration und Spielfluss bei Suhl nach. Dresden nutzte die Gunst der Stunde, dominierte Satz drei mit 25:13 und setzte Suhl damit gehörig unter Druck.

Nervenstärke im Entscheidungssatz

Suhl fing sich im vierten Satz zwar wieder und lag zwischenzeitlich sogar in Führung, doch Dresden hatte nun das Momentum-Wechsel auf seiner Seite. Lisa Izquierdo punktete von außen, Anne Ssuschke und Stefanie Karg machten das Spiel über die Mitte auf. Mit 25:21 zog Dresden den vierten Durchgang an sich und erzwang den Tiebreak.

Dort waren es dann die Erfahrung und die Abgeklärtheit des DSC, die den Unterschied ausmachten. Suhl kämpfte zwar um jeden Punkt, leistete sich aber zu viele Eigenfehler unter dem steigenden Aufschlagdruck der Gäste. Am Ende setzte sich Dresden souverän mit 15:8 durch und sicherte sich das Ticket für das Playoff-Halbfinale.

Historische Bedeutung: Suhls letztes Bundesliga-Spiel

Was an diesem Abend noch niemand wusste: Es sollte das letzte Spiel der VolleyStars Thüringen in der 1. Volleyball-Bundesliga sein. Der Verein hatte sich zuvor mit der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) über die Hallenhöhe in Suhl zerstritten und keinen Lizenzantrag für die Saison 2014/15 eingereicht. Die Wolfsgrube, Heimat des Klubs seit dem Aufstieg 2002, entsprach nicht mehr den DVL-Standards — eine Entscheidung, die weitreichende Folgen hatte.

DSC auf dem Weg zum Meistertitel

Für den Dresdner SC war dieser Sieg ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum dritten Meistertitel der Vereinsgeschichte (nach 1999 und 2007). In den folgenden Wochen sollte der DSC zunächst die Rote Raben Vilsbiburg im Halbfinale und dann den Schweriner SC im Finale bezwingen. Stefanie Karg, an diesem Abend zur MVP gekürt, präsentierte sich in der entscheidenden Saisonphase in bestechender Form.

Spielerinnen des Spiels

  • Stefanie Karg (Dresdner SC): 16/20 im Angriff, 6 Blocks — eine traumhafte Quote für eine Mittelblockerin.
  • Mareike Hindriksen (Suhl): Ihre Spielverteilung war in den ersten beiden Sätzen herausragend.
  • Anne Ssuschke (Dresdner SC): Solide Leistung im Mittelblock und wichtige Punkte in der Crunchtime.

Rivalität seit 2009

Suhl W vs Dresdner SC W Direkter Vergleich· 45

Suhl W und Dresdner SC W trafen 45 Mal aufeinander — Suhl W gewann 11 Mal, Dresdner SC W 34 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 34 Siegen aus 45 Begegnungen an. Insgesamt fielen 173 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.84 pro Spiel (57 für die Heimmannschaft, 116 für die Gäste). Beide Teams trafen in 25 Spielen (56%). In 45 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Suhl W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2026.

11
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
173 · 3.8/Spiel
Beide getroffen
25/45 · 56%
Über 2,5
45/45 · 100%

Letzte Begegnungen

Spieldetails
10.12.25DVV Cup Women
Spieldetails
Spieldetails
23.11.24DVV Cup Women
Spieldetails
Spieldetails
Torsreichstes Spiel: 23 v 2026

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026