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1 Bundesliga WomenSaison 2013

Aachen W vs Dresdner SC W

19. April 2014 um 19:00
32
Auswärts

Dresdner SC W

AI

Aachen gewinnt Halbfinal-Krimi 3:2 gegen Dresden (25:20, 25:23, 18:25, 24:26, 15:9) und erzwingt Entscheidungsspiel in der Best-of-Three-Serie.

Spielzusammenfassung

Aachen W besiegte Dresdner SC W 3:2. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2013 statt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Aachen erzwingt Entscheidungsspiel — 3:2-Sieg gegen den Vizemeister

Es war ein Abend, der in die Vereinsgeschichte der Ladies in Black Aachen eingehen sollte. Vor 1.700 begeisterten Zuschauern im Hexenkessel der Sporthalle Neuköllner Straße rangen die Ladies in Black den haushohen Favoriten und Vizemeister Dresdner SC nieder — 3:2 (25:20, 25:23, 18:25, 24:26, 15:9). Mit diesem Kraftakt glich Aachen die Halbfinal-Serie zum 1:1 aus und erzwang ein drittes, entscheidendes Spiel.

Satz 1: Aachen startet furios

Die Hausherrinnen erwischten einen Traumstart. Vor der heimischen Kulisse, die für die berüchtigte Atmosphäre in Aachen sorgte, legte das Team von Trainer Marek Rojko los wie die Feuerwehr. Mit druckvollen Aufschlägen und einer stabilen Annahme brachte Aachen den DSC von Beginn an in Bedrängnis. Mittelblockerin Yvon Belien und Diagonalangreiferin Jordanne Scott fanden früh ihre Mittel, um den Dresdner Block zu überwinden. Am Ende stand ein deutliches 25:20 — eine Ansage an den Titelmitfavoriten aus Sachsen.

Satz 2: Enge Kiste — Aachen bleibt eiskalt

Auch im zweiten Durchgang zeigten die Ladies in Black keine Nerven. Der DSC um Spielführerin Katharina Schwabe und die starke Michelle Bartsch kämpfte sich zwar heran, doch Aachen behielt in den entscheidenden Momenten die Oberhand. Femke Stoltenborg verteilte die Bälle klug und ließ die Aachener Angriffsreihe variabel spielen. Mit 25:23 ging auch der zweite Satz an die Gastgeberinnen — der Hexenkessel kochte.

Satz 3: Dresden schlägt zurück

Doch der Vizemeister steckte nicht auf. Trainer Alexander Waibl fand in der Satzpause die richtigen Worte, und der DSC kam wie verwandelt aus der Kabine. Die Aufschläge von Stefanie Karg und Michelle Bartsch setzten die Aachener Annahme massiv unter Druck. Aachen fand kaum Mittel gegen den wiedererstarkten Dresdner Block und unterlag klar mit 18:25. Die Serie war wieder offen.

Satz 4: Die Wende bleibt aus

Der vierte Satz entwickelte sich zum packendsten des Abends. Beide Teams schenkten sich nichts, die Führung wechselte mehrfach. Aachen hatte bei 24:23 den ersten Matchball, doch Dresden rettete sich durch eine starke Abwehrleistung und eiskalte Angriffe in die Verlängerung. Am Ende behielt der DSC mit 26:24 die Oberhand — 2:2 nach Sätzen, alles fiel auf den Tiebreak.

Tiebreak: Aachens Krönung

Im Entscheidungssatz zeigten die Ladies in Black, warum sie in dieser Saison bereits mehrfach Spitzenteams ärgerten. Vor einer ekstatischen Kulisse startete Aachen furios und lies dem DSC keine Chance. Mit 15:9 entschied Aachen den Tiebreak klar für sich — der Vizemeister wurde im Hexenkessel entthront. Jordanne Scott verwandelte den entscheidenden Punkt, und die Halle bebte.

Playoff-Kontext: Ein Abend, der alles veränderte

Dieses Spiel war mehr als nur ein Sieg. Es war die Bestätigung, dass der Aachener Weg — eine neu formierte Mannschaft unter Neu-Trainer Marek Rojko, die sich im Laufe der Saison zu einer Einheit entwickelte — Früchte trug. In der Hauptrunde hatte Aachen mehrfach Spitzenteams geschlagen und sich als Playoff-Teilnehmer qualifiziert. Nun standen sie einen Sieg vor dem Finaleinzug — zumindest für eine Nacht.

Denn das entscheidende dritte Spiel der Best-of-Three-Serie fand am darauffolgenden Mittwoch (23. April 2014) in Dresden statt. Dort behielt der DSC mit einem dramatischen 3:2-Erfolg die Oberhand und zog ins Finale ein, wo sie sich letztlich die deutsche Meisterschaft sicherten — den dritten Titel der Vereinsgeschichte für den Dresdner SC.

Schlüsselfiguren

Auf Seiten der Ladies in Black ragten Jordanne Scott und Femke Stoltenborg heraus. Die niederländische Zuspielerin lenkte das Spiel mit Übersicht und Ruhe, während Scott sich als verlässliche Punktesammlerin erwies. Auch Yvon Belien in der Mitte und Laura Weihenmaier auf der Außenposition trugen entscheidend zum Sieg bei. Kapitänin Karolina Bednarova hielt die Mannschaft auch in kritischen Phasen zusammen.

Beim DSC war Michelle Bartsch die auffälligste Spielerin. Die US-Amerikanerin zeigte ihre Klasse, konnte die Niederlage aber nicht verhindern. Katharina Schwabe führte ihr Team mit aller Erfahrung, doch an diesem Abend war der Hexenkessel einfach zu stark.

Fazit

Der 19. April 2014 bleibt als einer der größten Abende der Aachener Volleyball-Geschichte in Erinnerung. Der 3:2-Sieg gegen den haushohen Favoriten Dresdner SC zeigte, dass die Ladies in Black auch auf dem höchsten Niveau mithalten können. Auch wenn der Traum vom Finaleinzug drei Tage später in Dresden endete — dieser Sieg im Hexenkessel bewies, dass in Aachen ein neues Volleyball-Märchen geschrieben wurde.

Rivalität seit 2010

Aachen W vs Dresdner SC W Direkter Vergleich· 42

Aachen W und Dresdner SC W trafen 42 Mal aufeinander — Aachen W gewann 5 Mal, Dresdner SC W 37 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 37 Siegen aus 42 Begegnungen an. Insgesamt fielen 156 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.71 pro Spiel (38 für die Heimmannschaft, 118 für die Gäste). Beide Teams trafen in 22 Spielen (52%). In 42 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Dresdner SC W ist in den letzten 6 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2024.

5
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
156 · 3.7/Spiel
Beide getroffen
22/42 · 52%
Über 2,5
42/42 · 100%

Letzte Begegnungen

22.11.25DVV Cup Women
Spieldetails
Torsreichstes Spiel: 32 v 2024

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