Dresdner SC besiegt Ladies in Black Aachen 3:2 im entscheidenden dritten Halbfinale der Volleyball-Bundesliga 2013/14 und zieht ins Meisterschaftsfinale ein.
Spielzusammenfassung
Dresdner SC W besiegte Aachen W 3:2. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2013 statt.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungNervenkampf von der ersten Minute an
Die Partie begann wie erwartet auf Augenhöhe. Dresden erwischte den besseren Start, setzte sich früh ab und sicherte sich den ersten Satz mit 25:21. Die Gastgeberinnen um Trainer Alexander Waibl zeigten eine solide Blockarbeit und nutzten ihre Angriffsstärke über die Außenpositionen.
Im zweiten Durchgang kämpften sich die Ladies in Black zurück. Aachen, angeführt von seinem Trainer Marek Rojko, fand besser ins Spiel und glich die Serie mit einem knappen 25:23 aus. Die Gäste aus der Kaiserstadt bewiesen Moral und stellten die Begegnung auf Null.
Dresdens klare Antwort im dritten Satz
Der dritte Satz geriet zur einseitigsten Passage des Abends. Dresden schaltete nach der Pause einen Gang höher und ließ Aachen kaum Luft zum Atmen. Mit einem deutlichen 25:14 zogen die Gastgeberinnen davon und zeigten, warum sie als Tabellenführer in die Playoffs gegangen waren. Die sonst so effiziente Annahme der Ladies in Black geriet ins Wanken, während Dresden konsequent über die Mitte und den Außenangriff punktete.
Aachen schlägt zurück – Entscheidung im Tiebreak
Doch Aachen steckte nicht auf. Im vierten Satz präsentierten sich die Gäste wieder deutlich stabiler. Mit viel Kampfgeist und einer verbesserten Block-Leistung zwangen sie Dresden in die Verlängerung des Satzes und holten sich mit 25:21 den Durchgang. Damit war die Entscheidung in den fünften Satz vertagt.
Im Tiebreak auf 15 Punkte erwischte Dresden den besseren Start. Die Mannschaft von Alexander Waibl spielte ihre Routine aus, setzte Aachen früh unter Druck und ließ sich die Führung nicht mehr aus der Hand nehmen. Am Ende hieß es 15:9 – der Dresdner SC zog ins Finale ein.
Historischer Kontext
Die Saison 2013/14 sollte eine der erfolgreichsten in der Vereinsgeschichte des Dresdner SC werden. Nach diesem Halbfinalerfolg traf der DSC im Finale auf die Roten Raben Vilsbiburg, die sich ebenfalls in fünf Sätzen gegen den VC Wiesbaden durchgesetzt hatten. Dresden gewann die Best-of-Five-Serie und sicherte sich die deutsche Meisterschaft – der zweite Titel der Vereinsgeschichte nach 2007.
Für die Ladies in Black Aachen bedeutete die knappe Niederlage das Saisonaus. Das Team aus Aachen hatte sich in der Hauptrunde stark präsentiert und in der Best-of-Three-Serie durch einen Heimsieg im zweiten Spiel bereits gezeigt, dass es mit den Topteams der Liga mithalten kann.
Schlüsselspielerinnen
Auf Seiten des DSC ragten vor allem die Außenangreiferinnen um Marta Lewinska und die japanische Nachwuchshoffnung Miku Akimoto heraus, die in den entscheidenden Phasen ihre Klasse unter Beweis stellten. Myrthe Schoot dirigierte die Defensive der Dresdnerinnen von der Libero-Position aus mit gewohnt ruhiger Hand.
Fazit
Der Dresdner SC bestätigte in diesem dramatischen Halbfinale seine Titelambitionen und bewies einmal mehr seine Stärke in engen Spielen. Die 2:1-Serienführung war am Ende verdient, auch wenn die Ladies in Black aus Aachen bis zum Schluss alles gaben und die Entscheidung erst im Tiebreak fiel.
Rivalität seit 2010
Dresdner SC W vs Aachen W Direkter Vergleich· 42
Dresdner SC W und Aachen W trafen 42 Mal aufeinander — Dresdner SC W gewann 36 Mal, Aachen W 6 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 36 Siegen aus 42 Begegnungen an. Insgesamt fielen 156 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.71 pro Spiel (117 für die Heimmannschaft, 39 für die Gäste). Beide Teams trafen in 22 Spielen (52%). In 42 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Dresdner SC W ist in den letzten 6 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2024.
Letzte Begegnungen
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API-Daten: 11. Juni 2026