Dresdner SC besiegt Rote Raben Vilsbiburg mit 3:0 im ersten Finalspiel der Deutschen Volleyball-Meisterschaft 2014 – Startschuss für den dritten Meistertitel der Vereinsgeschichte.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungDresdner SC dominiert Auftakt der Finalserie
Der Dresdner SC hat das erste Spiel der Finalserie um die Deutsche Volleyball-Meisterschaft der Frauen 2014 souverän gewonnen. Vor 3.000 Zuschauern in der ausverkauften heimischen Arena setzte sich das Team von Trainer Alexander Waibl am 26. April 2014 mit 3:0 (25:19, 25:22, 29:27) gegen die Pokalsieger Rote Raben Vilsbiburg durch.
Start in die Best-of-Five-Serie
Nachdem sich beide Teams in hochdramatischen Halbfinals durchgesetzt hatten – Dresden bezwang die Ladies in Black Aachen im entscheidenden dritten Spiel mit 3:2, Vilsbiburg setzte sich ebenfalls im dritten Halbfinale beim VC Wiesbaden mit 3:2 durch – trafen sie im Finale aufeinander. Es war bereits die vierte Finalteilnahme des DSC in Folge, nachdem sich die Sachsen in den vorangegangenen drei Jahren jeweils dem Serienmeister Schweriner SC geschlagen geben mussten. Der Schweriner SC war in dieser Saison allerdings bereits im Viertelfinale gegen Aachen ausgeschieden, was den Weg für einen neuen Meister freimachte.
Überlegene Vorstellung in Dresden
Der Hauptrundenzweite aus Sachsen bestimmte von Beginn an die Partie. Die Gastgeberinnen zeigten sich hellwach und aggressiv in der Annahme, während die Gäste aus Bayern zu keinem Zeitpunkt zu ihrem gewohnten Rhythmus fanden. Der erste Satz ging mit 25:19 klar an den DSC, der mit druckvollen Aufschlägen und einer stabilen Blockarbeit die Grundlage für den Erfolg legte.
Im zweiten Durchgang steigerten sich die Roten Raben, doch Dresden behielt mit 25:22 die Oberhand. Der dritte Satz wurde zur Nervenprobe: Vilsbiburg kämpfte verbissen, wehrte mehrere Satzbälle ab und trieb den Durchgang bis auf 29:27 – doch am Ende behielt der DSC auch in der Crunch-Time die Nerven und machte mit dem 3:0-Satzgewinn den Gesamtsieg perfekt.
Personelle Probleme auf beiden Seiten
Trainer Alexander Waibl musste in der Finalserie auf zwei verletzte Leistungsträgerinnen verzichten: Lisa Izquierdo fiel mit einer Bänderverletzung aus, Rebecca Perry hatte sich einen Kreuzbandriss zugezogen. Dennoch präsentierte sich die Mannschaft in beeindruckender Geschlossenheit. „Bei den Raben hat man gemerkt, dass ihre Spielerinnen etwas müde waren. Das wird am Dienstag sicherlich anders aussehen. Wir haben unsere Pflicht erfüllt und das Heimspiel gewonnen, Vilsbiburg bleibt aber aufgrund der Personallage weiter haushoher Favorit“, zeigte sich Waibl nach der Partie gewohnt bescheiden.
Der Weg zum Titel
Der 3:0-Auftaktsieg legte den Grundstein für den dritten Meistertitel der Dresdner Vereinsgeschichte nach 1999 und 2007. In der Best-of-Five-Serie führte der DSC mit 1:0, das zweite Spiel fand drei Tage später in Vilsbiburg statt. Am Ende setzte sich der Dresdner SC durch und krönte sich zum Deutschen Meister 2014 – die Krönung einer Saison, in der die Mannschaft bereits im Viertelfinale gegen Suhl eine beeindruckende Comeback-Fähigkeit bewiesen hatte, als sie einen 0:2-Rückstand noch in einen 3:2-Sieg drehte.
Für die Rote Raben Vilsbiburg war es dennoch eine starke Saison. Als Pokalsieger waren sie mit großen Ambitionen in die Playoffs gestartet und hatten sich verdient für das Finale qualifiziert. Der Dresdner SC erwies sich an diesem Samstagnachmittag jedoch als eine Nummer zu groß.
Bedeutung für die Ära des DSC
Der Erfolg 2014 markierte den Beginn der erfolgreichsten Phase der Vereinsgeschichte. Nach diesem Titel folgten weitere Meisterschaften 2015 und 2016, sodass der Dresdner SC unter Alexander Waibl zu einer der bestimmenden Größen im deutschen Frauen-Volleyball aufstieg. Der 3:0-Sieg gegen Vilsbiburg war der erste Schritt zu dieser Titel-Dynastie.
Rivalität seit 2010
Dresdner SC W vs Vilsbiburg W Direkter Vergleich· 40
Dresdner SC W und Vilsbiburg W trafen 40 Mal aufeinander — Dresdner SC W gewann 30 Mal, Vilsbiburg W 10 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 30 Siegen aus 40 Begegnungen an. Insgesamt fielen 153 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.83 pro Spiel (102 für die Heimmannschaft, 51 für die Gäste). Beide Teams trafen in 23 Spielen (57%). In 40 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2016.
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API-Daten: 11. Juni 2026