Der VC Wiesbaden gewann am 26. Oktober 2014 beim USC Münster mit 3:1 (25:17, 25:18, 26:28, 25:17) und feierte den zweiten Saisonsieg in der 1. Volleyball Bundesliga der Frauen.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungVC Wiesbaden feiert zweiten Saisonsieg in Münster
Der VC Wiesbaden hat auch sein zweites Saisonspiel in der 1. Volleyball Bundesliga der Frauen gewonnen. Die Hessinnen setzten sich am 26. Oktober 2014 vor 1.361 Zuschauern in der Sporthalle Berg Fidel verdient mit 3:1 (25:17, 25:18, 26:28, 25:17) gegen den USC Münster durch und blieben in der Tabelle an der Spitze.
Solider Start und klare Führung
Trainer Andreas Vollmer veränderte seine Startformation im Vergleich zum Auftakterfolg gegen die Roten Raben Vilsbiburg auf zwei Positionen. Rebecca Schäperklaus, die viele Jahre das Sportinternat des USC besucht hatte, rückte für Julia Osterloh ans Netz. Iveta Halbichova gab ihr Debüt im VCW-Trikot für die angeschlagene Kaisa Alanko.
Der VC Wiesbaden startete stark in die Partie und zeigte sich den Gastgeberinnen vor allem am Netz überlegen. Jennifer Pettke ließ dem USC im Angriffsspiel kaum eine Chance und steuerte gleich elf Punkte zum VCW-Erfolg bei. Mit 25:17 und 25:18 entschieden die Wiesbadenerinnen die ersten beiden Durchgänge souverän für sich.
Spannung im dritten Satz
Nach der 2:0-Satzführung zur Zehn-Minuten-Pause lieferte der dritte Satz noch einmal echte Spannung auf hohem Niveau. Gleich mehrmals spielten sich die Wiesbadenerinnen in Führung, konnten später mehrere USC-Satzbälle abwehren, mussten sich nach 33 Minuten jedoch mit 26:28 geschlagen geben. Der USC Münster um Trainer Axel Büring kämpfte sich zurück und verkürzte auf 1:2 aus Sicht der Gastgeberinnen.
Kapitänin führt VCW zum Sieg
Im vierten Satz fand der VCW zur alten Stärke zurück. Allen voran Kapitänin Regina Mapeli Burchardt, die mit 16 Punkten erfolgreichste Scorerin des Spiels, führte ihr Team zum Satzgewinn und damit zum verdienten Auswärtssieg. Zur wertvollsten Spielerin (MVP) wurde Iveta Halbichova gewählt, die bei ihrem Debüt im VCW-Trikot vollends zu überzeugen wusste. Auf Seiten des USC Münster entschied sich Trainer Vollmer für Außenangreiferin Sarah Petrausch als beste Spielerin ihrer Mannschaft.
Starke Teamleistung am Aufschlag
Wiesbaden überzeugte vor allem mit einer konstant starken Aufschlagleistung und einem dominanten Spiel am Netz. Die Abstimmung im Mittelblock um die neu formierte Achse funktionierte bereits bemerkenswert gut für den frühen Saisonzeitpunkt.
Tabellenführung ausgebaut
Mit zwei Siegen aus zwei Spielen und sechs Punkten grüßte der VC Wiesbaden nach diesem Spieltag von der Tabellenspitze. Der USC Münster hingegen musste nach seinem Auftaktsieg gegen Vilsbiburg den ersten Rückschlag der Saison hinnehmen.
Am kommenden Wochenende war der VC Wiesbaden spielfrei, ehe es am 8. November 2014 im Heimspiel gegen die Ladies in Black Aachen um weitere Bundesliga-Punkte ging.
Rivalität seit 2010
Munster W vs VC Wiesbaden W Direkter Vergleich· 37
Munster W und VC Wiesbaden W trafen 37 Mal aufeinander — Munster W gewann 16 Mal, VC Wiesbaden W 21 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. VC Wiesbaden W führt den Direktvergleich mit 21 Siegen aus 37 Begegnungen an. Insgesamt fielen 156 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.22 pro Spiel (73 für die Heimmannschaft, 83 für die Gäste). Beide Teams trafen in 28 Spielen (76%). In 37 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2023.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026