Vilsbiburg W
Kopenicker Berlin W
Rote Raben Vilsbiburg besiegen Köpenicker SC Berlin am 8. November 2014 mit 3:1 (25:12, 20:25, 25:21, 25:16) in der Ballsporthalle Vilsbiburg.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSatz 1: Vilsbiburg lässt nichts anbrennen
Die Gastgeberinnen erwischten einen Traumstart. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und druckvollen Aufschlägen setzten sich die Roten Raben früh auf 8:2 und 18:8 ab. Der Köpenicker SC fand in dieser Phase überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel. Vilsbiburg ließ in der Abwehr nichts anbrennen und nutzte die zahlreichen Eigenfehler der Berlinerinnen konsequent aus. Mit 25:12 ging der erste Durchgang deutlich an die Niederbayerinnen – ein klares Ausrufezeichen.
Satz 2: Köpenick kämpft sich zurück
Im zweiten Satz präsentierten sich die Gäste aus Berlin wie verwandelt. Der Köpenicker SC startete konzentriert und erspielte sich eine 8:4-Führung. Vilsbiburg tat sich nun schwerer, die eigenen Angriffe durchzubringen. Mit verbesserter Annahme und stabileren Aufschlägen hielt Köpenick den Vorsprung und entschied den zweiten Durchgang mit 25:20 für sich. Der Satzausgleich war verdient und zeigte, dass die Berlinerinnen nicht gewillt waren, sich kampflos geschlagen zu geben.
Satz 3: Raben kontern und übernehmen die Kontrolle
Nach dem kurzen Durchhänger kamen die Roten Raben konzentriert aus der Satzpause. Nach einem ausgeglichenen Start (10:10) schaltete Vilsbiburg einen Gang hoch. Vor allem in den langen Ballwechseln zeigte sich die höhere Qualität des Heimteams. Mit einer Serie von vier Punkten in Folge setzten sich die Gastgeberinnen auf 18:13 ab. Köpenick kämpfte zwar, kam aber nicht mehr entscheidend heran. Mit 25:21 ging Satz drei an Vilsbiburg.
Satz 4: Vilsbiburg macht den Deckel drauf
Im vierten Satz ließen die Roten Raben keinen Zweifel mehr am Gesamtsieg aufkommen. Mit einer aggressiven Aufschlagserie und stabiler Blockarbeit erarbeitete sich Vilsbiburg eine komfortable Führung (12:5). Der Köpenicker SC versuchte zwar, mit Auszeiten und personellen Wechseln das Spiel zu drehen, doch die Hausherrinnen zeigten sich unbeeindruckt. Am Ende verwandelten die Roten Raben den ersten Matchball zum 25:16 und feierten einen ungefährdeten 3:1-Sieg.
Spielerinnen im Fokus
Bei den Roten Raben ragte einmal mehr Jennifer Geerties heraus. Die Außenangreiferin überzeugte mit starken Angriffsaktionen und stabiler Annahme. Auch Liana Mesa Luaces, die erfahrene Kubanerin, brachte ihre Routine ein und punktete in entscheidenden Situationen. Die junge Lena Stigrot kam erneut zu Einsatzzeiten und zeigte eine ansprechende Leistung. Im Mittelblock sorgte Cristina Alves für Stabilität.
Auf Seiten des Köpenicker SC kämpfte vor allem Anna Pogany, die spätere Nationalspielerin, die damals noch für Köpenick auflief, mit zahlreichen Abwehraktionen. Auch Neuzugang Kaleigh Nelson auf der Diagonalposition versuchte, Akzente zu setzen.
Tabellensituation
Mit diesem Sieg verbesserten sich die Roten Raben Vilsbiburg in der 1. Bundesliga Frauen auf 10 Punkte (4 Siege, 4 Niederlagen, 12:17 Sätze) und belegten nach dem 8. Spieltag den 7. Tabellenplatz in dem zwölf Teams umfassenden Feld. Der Köpenicker SC Berlin blieb mit 5 Punkten (2 Siege, 6 Niederlagen, 9:22 Sätze) auf dem 11. Rang und befand sich damit im unteren Tabellendrittel.
Ausblick
Für Vilsbiburg stand in der Folge ein Auswärtsspiel bei den VolleyStars Thüringen auf dem Programm, während Köpenick zu Hause gegen den VC Wiesbaden antreten musste. Die Saison 2014/15 endete für die Roten Raben mit einem starken 2. Platz in der Hauptrunde und dem Einzug in die Playoffs, während der Köpenicker SC die Klasse knapp halten konnte.
Die Rivalität zwischen beiden Teams sollte in den folgenden Jahren noch einige weitere spannende Duelle hervorbringen – bei insgesamt 17 Aufeinandertreffen gewann Vilsbiburg 15 Mal und blieb damit der klar dominierende Part in diesem Vergleich.
Rivalität seit 2010
Vilsbiburg W vs Kopenicker Berlin W Direkter Vergleich· 17
Vilsbiburg W und Kopenicker Berlin W trafen 17 Mal aufeinander — Vilsbiburg W gewann 15 Mal, Kopenicker Berlin W 2 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Vilsbiburg W führt den Direktvergleich mit 15 Siegen aus 17 Begegnungen an. Insgesamt fielen 60 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.53 pro Spiel (47 für die Heimmannschaft, 13 für die Gäste). Beide Teams trafen in 6 Spielen (35%). In 17 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Vilsbiburg W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2017.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026