Munster W
SC Schweriner W
USC Münster besiegt Schweriner SC am 7. Dezember 2014 mit 3:2 in einem Fünf-Satz-Krimi in der Halle Berg Fidel. Satzstände: 25:22, 20:25, 25:21, 22:25, 15:13.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungFünf-Satz-Krimi am Berg Fidel: USC Münster ringt Schweriner SC nieder
Münster – Der USC Münster hat am 7. Dezember 2014 in der Halle Berg Fidel einen packenden Fünf-Satz-Sieg gegen den Schweriner SC gefeiert. Vor heimischer Kulisse setzten sich die Green Kalinen nach einer intensiven Partie mit 3:2 (25:22, 20:25, 25:21, 22:25, 15:13) durch und behielten in einem Duell auf Augenhöhe am Ende die Nerven.
Ausgeglichener Beginn mit erstem Satzgewinn für Münster
Die Partie begann wie sie enden sollte – eng und umkämpft. Beide Teams tasteten sich zunächst ab, ehe Münster im ersten Satz die entscheidenden Punkte setzte. Vor allem Julia Schaefer (#16) zeigte sich von Beginn an in guter Form und belastete die Schweriner Abwehr mit platzierten Angriffen. Am Ende hieß es 25:22 für den USC – eine wichtige frühe Führung gegen den Meisterschaftsanwärter aus Schwerin.
Schwerin schlägt zurück
Im zweiten Durchgang fand der Schweriner SC besser in die Partie. Die Gäste um die Niederländerin Yvon Belien (#3) und Saskia Hippe (#17) stabilisierten ihren Block und zwangen Münster immer wieder zu Fehlern. Laura Weihenmaier (#14) sorgte mit kraftvollen Angriffen für die Wende: Schwerin gewann Satz zwei mit 25:20 und glich zum 1:1 aus.
Münster erneut in Führung
Satz drei wurde erneut zu einer engen Angelegenheit. Die Gastgeberinnen kämpften sich zurück und setzten auf eine aggressive Aufschlagserie, die Schwerins Annahme ins Wanken brachte. Ines Bathen (#17) und Leonie Schwertmann (#18) überzeugten im Doppelblock und brachten die Schweriner Angreiferinnen immer wieder zur Verzweiflung. Mit 25:21 entschied Münster den dritten Satz für sich und ging 2:1 in Führung.
Schwerin erzwingt den Tiebreak
Der vierte Satz stand ganz im Zeichen der Gäste. Schwerin, das in der Saison 2014/15 zu den Topteams der Liga zählte, ließ sich nicht abschütteln. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einer soliden Abwehrarbeit erzwangen sie den 25:22-Sieg im vierten Satz – und damit die Verlängerung des Spiels in den entscheidenden Tiebreak.
Nervenkrimi im Tiebreak
Der fünfte Satz war eine einzige Achterbahnfahrt der Gefühle. Beide Teams schenkten sich nichts, Punkt um Punkt wurde hart umkämpft. Die Halle Berg Fidel kochte, als der USC Münster den ersten Matchball beim 14:12 erspielte. Zwar wehrten die Schwerinerinnen einen Matchball ab, doch am Ende war es ein Angriffsfehler der Gäste, der den 15:13-Sieg des USC besiegelte. Der Jubel bei den Green Kalinen kannte keine Grenzen – insbesondere bei Libera Linda Dörendahl (#14), die mit ihren Reflexen maßgeblich zum Sieg beitrug.
Bedeutung für die Saison 2014/15
Der Sieg war für den USC Münster in der Saison 2014/15 der 1. Bundesliga Frauen von großer Bedeutung. Gegen den starken Schweriner SC, der in jener Spielzeit erneut um die Meisterschaft mitspielte, war der Erfolg ein klares Ausrufezeichen. Der Schweriner SC – der später in SSC Palmberg Schwerin umbenannt wurde – zählte damals zu den Titelmitfavoriten und hatte mit Spielerinnen wie Laura Weihenmaier und Yvon Belien internationale Klasse im Kader.
Aufstellung USC Münster (Auswahl): Julia Schaefer, Ines Bathen, Leonie Schwertmann, Linda Dörendahl (L), Katerina Valkova u.a.
Aufstellung Schweriner SC (Auswahl): Laura Weihenmaier, Yvon Belien, Saskia Hippe, Lisa Thomsen (L) u.a.
Fazit
Der 3:2-Erfolg des USC Münster gegen den Schweriner SC war ein Paradebeispiel für die Spannung und Qualität der Volleyball-Bundesliga der Frauen. Fünf Sätze voller Emotionen, hochklassiger Ballwechsel und ein verdienter Heimsieg der Green Kalinen, die an diesem Dezembertag 2014 ihre besten Qualitäten abriefen.
Rivalität seit 2009
Munster W vs SC Schweriner W Direkter Vergleich· 29
Munster W und SC Schweriner W trafen 29 Mal aufeinander — Munster W gewann 4 Mal, SC Schweriner W 25 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 25 Siegen aus 29 Begegnungen an. Insgesamt fielen 107 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.69 pro Spiel (28 für die Heimmannschaft, 79 für die Gäste). Beide Teams trafen in 14 Spielen (48%). In 29 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2019.
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API-Daten: 11. Juni 2026