Schweriner SC besiegt VolleyStars Thüringen am 7. Januar 2015 in der 1. Bundesliga Frauen glatt mit 3:0. Dominante Vorstellung der Gäste vor heimischer Kulisse in Suhl.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSchweriner SC dominiert in Suhl
Am 7. Januar 2015 setzte sich der Schweriner SC in der 1. Bundesliga der Frauen deutlich mit 3:0 (25:18, 25:16, 25:21) bei den VolleyStars Thüringen durch. Die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern ließen von Beginn an keinen Zweifel an ihrem Siegeswillen und untermauerten ihre Ambitionen auf die Spitzenplätze der Tabelle.
Ausgangslage: Schwerin auf Titelkurs, Suhl im Mittelmaß
Die Saison 2014/15 der 1. Bundesliga Frauen war zur Halbzeit geprägt von einem engen Dreikampf an der Spitze. Der Schweriner SC, mehrfacher Deutscher Meister und seit Jahren eine feste Größe im deutschen Spitzenvolleyball, reiste als eines der Topteams der Liga nach Südthüringen. Die Mannschaft von Trainer Felix Schevardo hatte sich in der Spitzengruppe festgesetzt und visierte die erneute Playoff-Teilnahme an.
Die VolleyStars Thüringen, das Gemeinschaftsprojekt des VfB 91 Suhl und des SWE Volley Team Erfurt, befanden sich indes im Mittelfeld der Tabelle. Das Team aus Suhl spielte eine solide Saison, hatte aber gegen die Ligaschwergewichte regelmäßig das Nachsehen. Mit einer Mischung aus erfahrenen Spielerinnen und jungen Talenten suchte die Mannschaft von Trainer Matthias Bähring nach Konstanz, um den Anschluss an die obere Tabellenhälfte zu halten.
Der Spielverlauf: Effizientes Schwerin, wehrlose VolleyStars
Erster Satz: Frühe Führung und souveräner Auftakt
Der Schweriner SC startete konzentriert und erwischte den besseren Beginn. Mit einem druckvollen Aufschlagspiel und einer stabilen Annahme setzten sich die Gäste schnell auf 8:4 ab. Die VolleyStars Thüringen hatten insbesondere in der Annahme Probleme mit den platzierten Aufschlägen der Schwerinerinnen. Die Gastgeberinnen kamen zwar zwischenzeitlich auf 12:9 heran, aber die Schweriner Blockarbeit um die Mittelblockerinnen erwies sich als zu effektiv. Die Gäste zogen auf 20:13 davon und ließen sich die Führung nicht mehr nehmen. Mit 25:18 sicherte sich Schwerin verdient den ersten Satz.
Zweiter Satz: Schwerin zieht davon
Auch im zweiten Durchgang bestimmte der SSC das Geschehen. Die Annahme der VolleyStars geriet zunehmend unter Druck, während Schwerin über die Außenangreiferinnen immer wieder erfolgreich abschloss. Ein Zwischenspurt zur Satzmitte brachte die Gäste mit 15:8 in Front. Die VolleyStars Thüringen fanden kein Mittel gegen die variablen Angriffe der Schwerinerinnen und unterlagen in diesem Satz deutlich mit 25:16.
Dritter Satz: Suhler Aufbäumung umsonst
Mit dem Rücken zur Wand starteten die VolleyStars Thüringen energiegeladen in den dritten Satz und erspielten sich eine frühe 5:3-Führung. Die Gastgeberinnen agierten nun deutlich aggressiver und setzten Schwerin mit platzierten Aufschlägen unter Druck. Trainer Schevardo reagierte mit einer frühen Auszeit, um seine Mannschaft zu stabilisieren. Der Plan ging auf: Schwerin fing sich, glich zum 8:8 aus und übernahm nach und nach wieder die Kontrolle. Beim Stand von 19:17 für Schwerin wurde es noch einmal spannend, doch die Gäste behielten die Nerven. Mit einem sehenswerten Angriff über die Mitte verwandelten die Schwerinerinnen den zweiten Matchball zum 25:21-Endstand und feierten einen ungefährdeten 3:0-Auswärtssieg.
Schlüsselspielerinnen und entscheidende Faktoren
Die Schwerinerinnen überzeugten durch geschlossene Mannschaftsleistung. Besonders die starke Blockarbeit und die effiziente Angriffsquote waren entscheidend für den Erfolg. Die Mittelblockerinnen des SSC setzten immer wieder Akzente und machten das Spiel der Gäste schwer berechenbar.
Auf Seiten der VolleyStars Thüringen zeigte sich einmal mehr die fehlende Durchschlagskraft gegen Spitzenteams. Die Annahmeschwächen in den ersten beiden Sätzen verhinderten ein ernsthaftes Mitspielen, auch wenn sich die Gastgeberinnen im dritten Satz noch einmal aufbäumten.
Tabellensituation und Ausblick
Mit diesem Sieg festigte der Schweriner SC seine Position in der Spitzengruppe der 1. Bundesliga Frauen. Die Mannschaft untermauerte ihre Ambitionen auf eine erneute Playoff-Teilnahme und konnte wichtige Punkte für die Hauptrundentabelle sammeln.
Für die VolleyStars Thüringen bedeutete die Niederlage einen Rückschlag im Kampf um die Playoff-Plätze. Die Mannschaft musste sich eingestehen, dass der Weg zur Spitze noch weit war und in den verbleibenden Spielen der Saison in erster Linie die Stabilisierung des eigenen Spiels im Vordergrund stehen würde.
Am Ende der Saison 2014/15 sollte der Dresdner SC Deutscher Meister werden. Der Schweriner SC erreichte erneut die Playoffs, während die VolleyStars Thüringen als Achter der Hauptrunde den Einzug in die Pre-Playoffs knapp verpassten.
Fazit
Der 3:0-Sieg des Schweriner SC bei den VolleyStars Thüringen war eine Demonstration der Kräfteverhältnisse in der 1. Bundesliga Frauen der Saison 2014/15. Während die Gäste aus Mecklenburg souverän ihre Klasse bewiesen, zeigte sich einmal mehr, dass das junge Projekt VolleyStars Thüringen zwar auf einem guten Weg war, aber gegen die etablierten Spitzenteams der Liga noch Zeit brauchte, um konkurrenzfähig zu sein.
Rivalität seit 2010
Suhl W vs SC Schweriner W Direkter Vergleich· 32
Suhl W und SC Schweriner W trafen 32 Mal aufeinander — Suhl W gewann 6 Mal, SC Schweriner W 25 Mal, dazu kamen 1 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 25 Siegen aus 32 Begegnungen an. Insgesamt fielen 117 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.66 pro Spiel (35 für die Heimmannschaft, 82 für die Gäste). Beide Teams trafen in 16 Spielen (50%). In 31 Begegnungen (97%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. SC Schweriner W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2022.
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