Dresdner SC besiegt SC Potsdam 3:1 nach Rückstand – 2.415 Zuschauer in der Margon Arena sehen eine denkwürdige Partie mit Verletzungsdrama und Aufholjagd.
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Spielzusammenfassung
Dresdner SC W besiegte Potsdam W 3:1. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2014 statt.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungDresdner SC dreht Partie gegen Potsdam: 3:1-Erfolg nach Satzrückstand
Der Dresdner SC hat seine Tabellenführung in der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen eindrucksvoll untermauert. Vor 2.415 Zuschauern in der Margon Arena bezwangen die Gastgeberinnen den SC Potsdam mit 3:1 (16:25, 27:25, 25:21, 25:22) und feierten den 14. Saisonsieg. Dabei zeigte sich der amtierende Deutsche Meister nach einem verschlafenen ersten Durchgang von seiner charakterstarken Seite und drehte eine Partie, die zunächst ganz nach den Gästen ausgesehen hatte.
Potsdam startet furios – Rivero-Verletzung als Wendepunkt
Die Mannschaft von Trainer Alberto Salomoni erwischte einen Traumstart. Mit einer konzentrierten Annahme und druckvollen Angriffen überrollten die Potsdamerinnen den DSC geradezu. Zu den technischen Auszeiten führten die Gäste souverän mit 8:3 und 16:9. Beim Stand von 23:14 dann der Schockmoment für Potsdam: Jessica Rivero, die bis dahin ein herausragendes Spiel ablieferte, landete nach einem Blockversuch unglücklich auf dem Fuß einer Gegenspielerin und musste mit einer Fußverletzung vom Feld. Dennoch sicherte sich der SC Potsdam den ersten Satz verdient mit 25:16 – eine klare Ansage an den Tabellenführer.
DSC kämpft sich zurück – Satz zwei mit dem besseren Ende
Für die verletzte Jessica Rivero übernahm Seomara Sainz auf der Annahme-Außen-Position. Auch im zweiten Durchgang machten die Gäste zunächst da weiter, wo sie aufgehört hatten. Potsdam führte mit 8:5, 16:14 und schien mit 21:18 bereits auf der Siegerstraße zum 2:0-Satzgewinn. Doch nun zeigte der DSC sein Meistermentalität. Der Dresdner SC kämpfte Punkt um Punkt zurück und wehrte die Satzbälle der Gäste ab. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und den richtigen Entscheidungen in der Crunchtime sicherten sich die Gastgeberinnen den zweiten Satz mit 27:25 – der psychologisch wichtige Ausgleich.
Bartsch bringt neue Impulse
Trainer Alexander Waibl reagierte zur Pause und brachte im dritten Satz Michelle Bartsch für Lisa Izquierdo, die zuvor nur zwei Punkte aus 13 Angriffen erzielen konnte. Der Wechsel zahlte sich aus. Erstmals in der Partie führten die Dresdnerinnen zu den technischen Auszeiten. Der SC Potsdam hielt zwar mit einer soliden Blockarbeit und gefährlichen Angriffen dagegen, doch am Ende behielten die Gastgeberinnen mit 25:21 die Oberhand. Mit 2:1 in Sätzen war der DSC nun auf der Zielgeraden.
Zittersieg im vierten Satz
Im vierten Durchgang wollten die Potsdamerinnen unbedingt den Tiebreak erzwingen, um wenigstens einen Punkt aus Dresden mitzunehmen. Sie starteten vielversprechend und führten 8:7. Zur zweiten technischen Auszeit stand es jedoch 16:12 für Dresden. Die Gäste steckten aber nicht auf und wehrten insgesamt drei Matchbälle des DSC ab, ehe Michala Kvapilova ihren Aufschlag ins Netz setzte und Dresden den 14. Saisonsieg sowie den 3:1-Endstand bejubeln durfte.
Spielerinnen des Spiels
Als wertvollste Spielerinnen wurden Giulia Carraro (Potsdam) und Shanice Marcelle (Dresden) von den Trainern mit der silbernen Plakette ausgezeichnet. Beste Punktesammlerin war einmal mehr Potsdams Michala Kvapilova mit 15 Zählern, gefolgt von Lisa Gründing (12), Seomara Sainz und Kathy Radzuweit (je 11 Punkte).
Blick nach vorn
Während der Dresdner SC seine Spitzenposition in der Liga weiter festigte, zeigte sich der SC Potsdam trotz der Niederlage deutlich verbessert – eine klare Reaktion auf die blamable 0:3-Heimniederlage gegen Aachen am Wochenende zuvor. „Das Team hat eine super Leistung gezeigt und kann mit einem positiven Gefühl nach vorne schauen“, resümierte Potsdams Teammanager Eugen Benzel nach dem Spiel.
Der Dresdner SC sollte diese Saison übrigens noch ganz oben enden – mit dem Gewinn der deutschen Meisterschaft (vierter Titel insgesamt) krönte der DSC eine überragende Spielzeit 2014/15.
Rivalität seit 2010
Dresdner SC W vs Potsdam W Direkter Vergleich· 45
Dresdner SC W und Potsdam W trafen 45 Mal aufeinander — Dresdner SC W gewann 31 Mal, Potsdam W 14 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 31 Siegen aus 45 Begegnungen an. Insgesamt fielen 175 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.89 pro Spiel (106 für die Heimmannschaft, 69 für die Gäste). Beide Teams trafen in 29 Spielen (64%). In 45 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Dresdner SC W ist in den letzten 6 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2024.
Letzte Begegnungen
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API-Daten: 11. Juni 2026
