Die Ladies in Black Aachen feierten am 7. Januar 2015 den ersten Heimsieg der Saison - ein souveraenes 3:0 (25:22, 25:20, 25:22) gegen die Roten Raben Vilsbiburg.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungLadies in Black Aachen feiern ersten Heimsieg: 3:0 gegen Rote Raben Vilsbiburg
Aachen - Die Ladies in Black haben ihren ersten Heimsieg der Saison eingefahren. Am Mittwochabend besiegte das Team von Trainer Marek Rojko vor heimischer Kulisse in der Halle an der Neuköllner Straße die Roten Raben Vilsbiburg mit 3:0 (25:22, 25:20, 25:22) und untermauerte damit seine aufsteigende Form.
Rueckkehr in die Erfolgsspur nach schwerem Saisonstart
Fuer die Aachenerinnen war es der zweite Sieg im noch jungen Jahr 2015. Bereits am 3. Januar hatte die Mannschaft mit einem souveraenen 3:0-Auswaertserfolg beim SC Potsdam ueberzeugt. Nun gelang auch das erste Erfolgserlebnis in der eigenen Halle - und das ausgerechnet gegen einen Gegner, der den Ladies in Black in der Vergangenheit oft Probleme bereitet hatte.
Der Start in die Saison 2014/15 war fuer Aachen alles andere als verlaufen. Gleich fuenf der ersten fuenf Heimspiele gingen verloren - eine Bilanz, die ganz im Gegensatz zur furiosen Vorsaison stand, als die Ladies in Black bis ins Playoff-Halbfinale vorgedrungen waren und am Ende die Bronzemedaille gewonnen hatten. Zu Saisonbeginn hatten wir einige Probleme, sagte Trainer Marek Rojko rueckblickend. Ich habe das aber auch so erwartet. Zum einen nehmen uns die Gegner nach der Vorsaison nun sehr ernst, und zum anderen mussten wir ein neues Team aufbauen.
Drei enge Saetze - Aachen mit der besseren Crunchtime
Vor 1.100 Zuschauern entwickelte sich von Beginn an eine intensive Partie. Die Roten Raben Vilsbiburg, mehrfacher Deutscher Meister und DVV-Pokalsieger, erwiesen sich wie erwartet als unbequemer Gegner. Der erste Satz war hart umkaempft: Beide Teams schenkten sich nichts, die Fuehrung wechselte mehrfach. In der entscheidenden Phase behielten die Ladies in Black jedoch die Nerven und verwandelten den Satzball zum 25:22.
Auch der zweite Durchgang verlief lange Zeit ausgeglichen. Vilsbiburg kaempfte verbissen, doch Aachen zeigte sich abgeklaert und nutzte die eigenen Angriffsmoeglichkeiten konsequent. Mit 25:20 ging auch dieser Satz an die Gastgeberinnen.
Im dritten Satz baeumten sich die Niederbayern noch einmal auf. Beide Teams lieferten sich spektakulaere Ballwechsel, die lange Abwehrarbeit auf beiden Seiten zeugte von hoechster Konzentration. Am Ende waren es wieder die Aachenerinnen, die in der Crunchtime die entscheidenden Punkte setzten und mit 25:22 den dritten Satz fuer sich entschieden.
Formkurve zeigt nach oben
Der Sieg war der dritte in Folge fuer die Ladies in Black - und er sollte nicht der letzte bleiben. Nur wenige Tage spaeter, am 10. Januar, bezwang Aachen auch den VC Wiesbaden in eigener Halle mit 3:1 und setzte seine erfolgreiche Serie fort.
Die Grundlage fuer diesen Aufschwung war bereits Ende Dezember 2014 gelegt worden. Am 27. Dezember hatte Aachen im Halbfinale des DVV-Pokals sensationell die favorisierten Roten Raben Vilsbiburg mit 3:0 (25:17, 25:19, 25:20) besiegt und sich damit erstmals in der Vereinsgeschichte fuer das Pokalfinale qualifiziert. Meine Mannschaft hat das bis dahin beste Spiel der Saison abgeliefert. Vilsbiburg hatte keine Chance!, sagte Marek Rojko.
Ausblick
Der ersehnte erste Heimsieg gab den Ladies in Black zusaetzliches Selbstvertrauen fuer die zweite Saisonhaelfte. Das Team um Zuspielerin Karolina Bednarova und die starke Angriffsreihe um die Slowakin Jaroslava Pencova und die deutsche Nationalspielerin Jennifer Pettke hatte bewiesen, dass es auch in engen Spielen bestehen kann.
Fuer die Roten Raben Vilsbiburg war es eine weitere Enttaeuschung in einer bis dahin durchwachsenen Saison. Das Team von Trainer Jonas Kronseder hatte nach dem Abgang mehrerer Leistungstraegerinnen einen Neuaufbau zu bewaeltigen und fand in der Liga nur schwer in Tritt.
Die Saison 2014/15 der 1. Bundesliga Frauen war gepraegt von der Dominanz des Dresdner SC, der am Ende die Meisterschaft gewann. Aachen beendete die Hauptrunde auf einem soliden Mittelfeldplatz und qualifizierte sich fuer die Playoffs, waehrend Vilsbiburg den Anschluss an die Spitzengruppe voruebergehend verlor - auch wenn die Roten Raben in den folgenden Jahren wieder zur Spitze der Liga aufschliessen sollten.
Rivalität seit 2010
Aachen W vs Vilsbiburg W Direkter Vergleich· 32
Aachen W und Vilsbiburg W trafen 32 Mal aufeinander — Aachen W gewann 12 Mal, Vilsbiburg W 20 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Vilsbiburg W führt den Direktvergleich mit 20 Siegen aus 32 Begegnungen an. Insgesamt fielen 127 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.97 pro Spiel (52 für die Heimmannschaft, 75 für die Gäste). Beide Teams trafen in 21 Spielen (66%). In 32 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2024.
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API-Daten: 11. Juni 2026