Allianz MTV Stuttgart besiegte die VolleyStars Thüringen am 10. Januar 2015 mit 3:1 in der SCHARRena und baute die Erfolgsserie auf zehn Siege aus elf Spielen aus.
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Spielzusammenfassung
Stuttgart W besiegte Suhl W 3:1. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2014 statt.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungAllianz MTV Stuttgart bezwingt VolleyStars Thüringen verdient mit 3:1
Stuttgart – Allianz MTV Stuttgart hat am 10. Januar 2015 in der SCHARRena seine starke Form eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Vor heimischer Kulisse besiegten die Schützlinge von Trainer Guillermo Hernandez die VolleyStars Thüringen (heute VfB Suhl LOTTO Thüringen) mit 3:1 (25:19, 23:25, 25:17, 25:19) und bauten damit ihre Erfolgsserie wettbewerbsübergreifend auf zehn Siege aus den letzten elf Partien aus.
David gegen Goliath – die Vorzeichen
Die Tabellensituation vor dem Duell hätte unterschiedlicher kaum sein können. Stuttgart stand als Dritter der 1. Bundesliga Frauen auf dem Treppchenplatz und hatte sich mit einer beeindruckenden Serie von 9:1 Siegen aus den letzten zehn Spielen an die Spitzengruppe herangearbeitet. Nur der amtierende Meister aus Dresden hatte den Sturmlauf der Schwäbinnen zuvor stoppen können. Trainer Hernandez durfte aus dem Vollen schöpfen – alle Spielerinnen waren gesund und einsatzbereit.
Ganz anders die Lage bei den VolleyStars aus Suhl. Das Team aus Thüringen hatte die letzten fünf Partien allesamt verloren, darunter direkte Duelle mit den Konkurrenten im Abstiegskampf. Zudem musste Cheftrainer befürchten, für den Rest der Hauptrunde auf Topscorerin Anika Brinkmann verzichten zu müssen, die sich eine Fraktur des Fußwurzelknochens zugezogen hatte.
Dennoch warnte man in Stuttgart davor, den Gegner zu unterschätzen. Suhl hatte in dieser Saison bereits auswärts in Münster und Aachen gewonnen und bewiesen, dass die Mannschaft besonders in fremden Hallen gefährlich sein kann. Mit Nikola Nemcova und Kapitänin Claudia Steger standen zudem zwei Angriffsspielerinnen im Suhler Aufgebot, die eine Partie fast im Alleingang entscheiden konnten.
Ein besonderes Highlight des Abends war der angekündigte Besuch von „Fritzle“, dem Maskottchen des VfB Stuttgart, der zusammen mit Stuttgarts Glücksbringer „Charly“ für Unterhaltung bei den vielen kleinen Fans in der Halle sorgte.
Der Spielverlauf
Satz 1: Stuttgart dominiert von Beginn an (25:19)
Die Gastgeberinnen erwischten einen Traumstart. Mit viel Druck im Aufschlag und einer stabilen Annahme setzte sich Stuttgart früh auf 8:4 ab. Die Mittelblockerin Micheli Tomazela und die niederländische Angreiferin Kim Renkema waren nur schwer zu stoppen. Suhl tat sich schwer, ins Spiel zu finden und leistete sich mehrere Eigenfehler. Stuttgart zog konsequent auf 16:9 davon und brachte den Satz souverän mit 25:19 nach Hause.
Satz 2: Suhl schlägt zurück (23:25)
Im zweiten Durchgang fanden die VolleyStars allmählich ihren Rhythmus. Nemcova und Steger steigerten sich im Angriff, und die Libera Lena Gschwendtner, die aus dem nahen Esslingen stammt und entsprechend motiviert war, zeigte mehrere glänzende Abwehraktionen. Stuttgart kämpfte sich zwar nach einem kleinen Durchhänger zum 22:22 heran, vergab dann aber mehrere Satzbälle. Suhl nutzte die Gunst der Stunde und glich mit 25:23 zum 1:1 aus.
Satz 3: Stuttgart stellt die Weichen neu (25:17)
In der Zehn-Minuten-Pause schien Trainer Hernandez zusammen mit seiner Kapitänin die richtigen Worte gefunden zu haben. Stuttgart kam konzentriert und fokussiert aus der Kabine. Die Fehlerquote sank drastisch, während die Angriffsquote stetig stieg. Besonders die Aufschlagserie von Renkema brachte Suhl aus dem Konzept. Mit 25:17 zog Stuttgart ungefährdet davon und stellte auf 2:1.
Satz 4: Nervenstarker Heimsieg (25:19)
Der vierte Satz begann ausgeglichen. Beide Teams schenkten sich nichts, und bis zur ersten technischen Auszeit (8:7) blieb es eng. Dann legte Stuttgart jedoch einen Gang zu. Die Annahme stand sicher, und im Block zeigte sich das Team hellwach. Suhl konnte das Tempo nicht mehr mitgehen und leistete sich zunehmend einfache Fehler. Am Ende hieß es verdient 25:19 und damit 3:1 für Stuttgart.
Fazit – Drei wichtige Punkte für die Playoffs
Mit diesem Sieg festigte Stuttgart den dritten Tabellenplatz und sicherte sich drei wichtige Zähler im Kampf um eine optimale Ausgangsposition für die Playoffs. Für Suhl setzte sich die Negativserie fort – das Team blieb im Tabellenkeller gefangen und musste im Abstiegskampf weiter um den Klassenerhalt bangen.
„Die Mannschaft hat heute gezeigt, warum wir zu den Topteams der Liga gehören. Klar hatten wir einen kleinen Durchhänger im zweiten Satz, aber die Reaktion im dritten und vierten Satz war genau das, was ich sehen wollte“, zeigte sich Trainer Guillermo Hernandez nach dem Spiel zufrieden.
Für Suhl bleibt die Hoffnung, dass Topscorerin Brinkmann bald wieder ins Geschehen eingreifen kann. Mit Nikola Nemcova und Claudia Steger hat das Team jedoch zumindest zwei Spielerinnen, die auch gegen stärkere Gegner für Gefahr sorgen können.
Die Saison 2014/15 sollte für Stuttgart ein Erfolg werden: Das Team erreichte das DVV-Pokalfinale (Niederlage gegen den Dresdner SC) und belegte in der Meisterschaft einen starken dritten Platz, der zur Teilnahme an den European Cups berechtigte.
Rivalität seit 2009
Stuttgart W vs Suhl W Direkter Vergleich· 39
Stuttgart W und Suhl W trafen 39 Mal aufeinander — Stuttgart W gewann 32 Mal, Suhl W 7 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Stuttgart W führt den Direktvergleich mit 32 Siegen aus 39 Begegnungen an. Insgesamt fielen 148 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.79 pro Spiel (106 für die Heimmannschaft, 42 für die Gäste). Beide Teams trafen in 23 Spielen (59%). In 39 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2026.
Letzte Begegnungen
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API-Daten: 11. Juni 2026
