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18. Januar 2015 um 16:00
31
Auswärts

Hamburg W

AI

SC Potsdam besiegt VT Aurubis Hamburg 3:1 (25:19, 25:13, 20:25, 25:18) in der 1. Bundesliga Frauen – dritter Sieg in Folge vor 835 Fans in der MBS Arena.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

SC Potsdam feiert dritten Sieg in Serie

Die Volleyballerinnen des SC Potsdam haben ihre Erfolgsserie in der 1. Bundesliga Frauen ausgebaut. Vor 835 Zuschauern in der MBS Arena besiegte das Team von Cheftrainer Alberto Salomoni den VT Aurubis Hamburg am 18. Januar 2015 mit 3:1 (25:19, 25:13, 20:25, 25:18) und feierte damit den dritten Sieg in Folge.

Satz für Satz: Dominanz und ein kleiner Rückschlag

Satz 1 – Souveräner Auftakt

Der SC Potsdam begann druckvoll und ließ von Beginn an wenig Zweifel an der eigenen Stärke aufkommen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, sicherem Aufschlag und effektiver Blockarbeit setzte sich die Heimmannschaft früh ab. Hamburg fand nur schwer ins Spiel und musste den ersten Durchgang mit 19:25 abgeben.

Satz 2 – Die beste Phase des Spiels

Im zweiten Satz steigerten sich die Potsdamerinnen noch einmal deutlich. Vor allem die Annahme stand herausragend, und im Angriff zeigte sich die Mannschaft von Alberto Salomoni extrem effizient. Hamburg hatte dem Tempo der Gastgeberinnen kaum etwas entgegenzusetzen – mit 25:13 war dies der klarste Durchgang der Partie und der bis dahin beste Satz des SC Potsdam in dieser Saison.

Satz 3 – Hamburg kämpft sich zurück

Nach zwei klaren Niederlagen zeigte VT Aurubis Hamburg Moral. Die Gäste aus der Hansestadt starteten entschlossener und ließen sich auch von frühen Rückständen nicht beirren. Vor allem die Abstimmung in der Defensive verbesserte sich merklich. Potsdam leistete sich einige leichte Fehler und haderte mit der eigenen Konstanz. Am Ende konnten sich die Hamburgerinnen mit 25:20 durchsetzen und verkürzten auf 1:2 aus ihrer Sicht.

Satz 4 – Potsdam macht den Deckel drauf

Der vierte Satz war von Spannung geprägt. Beide Teams schenkten sich nichts, die Führung wechselte mehrfach. Doch in der entscheidenden Phase behielt der SC Potsdam die Nerven und zog davon. Mit druckvollen Aufschlägen und einem gut organisierten Mittelblock stellten die Potsdamerinnen die Hamburger Angriffsbemühungen immer wieder vor Probleme. Am Ende hieß es 25:18 – der verdiente Heimsieg war perfekt.

Tabellensituation und Ausblick

Mit dem Erfolg festigte der SC Potsdam seinen Platz im Mittelfeld der Tabelle. Nach 18 Spieltagen stand die Mannschaft mit einer Bilanz von 9 Siegen und 9 Niederlagen auf dem 6. Platz (27 Punkte) – eine respektable Position im gesicherten Tabellenmittelfeld. Der VT Aurubis Hamburg hingegen blieb mit 5 Siegen aus 17 Partien (16 Punkte) auf dem 9. Rang und musste weiter um den Klassenerhalt bangen.

Für Potsdam war es die Fortsetzung einer bemerkenswerten Entwicklung: Nach einem eher durchwachsenen Saisonstart hatten sich die Damen von Alberto Salomoni in der Rückrunde gefangen und spielten sich zunehmend in einen Lauf. Besonders erfreulich war die Rückkehr der zuvor verletzten Spielerinnen Nikolina Jelić und Josephine Döfler, die dem Team wichtige Optionen gaben.

Das direkte Duell – eine Rivalität mit Geschichte

Potsdam und Hamburg standen sich in der 1. Bundesliga Frauen bereits mehrfach gegenüber. Der VT Aurubis Hamburg führte im direkten Vergleich mit 8 Siegen aus 13 Begegnungen (Stand dieses Spiels). Dennoch hatte der SC Potsdam in der laufenden Saison bereits im Hinspiel am 15. November 2014 einen 3:2-Auswärtssieg in Hamburg gefeiert – damals nach einem dramatischen 15:25, 19:25, 26:24, 25:22, 12:15. Dieser Sieg in eigener Halle war somit der zweite Doppelerfolg gegen die Hamburgerinnen in derselben Spielzeit.

Fazit

Der SC Potsdam präsentierte sich an diesem Sonntag als die reifere Mannschaft und zeigte vor allem in den ersten beiden Sätzen Volleyball auf hohem Niveau. Der zwischenzeitliche Durchhänger im dritten Satz war letztlich nicht mehr als eine kleine Unterbrechung auf dem Weg zum verdienten Dreier. Für den VT Aurubis Hamburg hingegen war die Niederlage ein Rückschlag im Kampf um den Anschluss ans Mittelfeld. Das Team von Trainer Dirk Sauermann zeigte im dritten Satz zwar eine moralisch starke Reaktion, konnte diese aber nicht über die gesamte Spielzeit konservieren.

Rivalität seit 2010

Potsdam W vs Hamburg W Direkter Vergleich· 13

Potsdam W und Hamburg W trafen 13 Mal aufeinander — Potsdam W gewann 5 Mal, Hamburg W 8 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Hamburg W führt den Direktvergleich mit 8 Siegen aus 13 Begegnungen an. Insgesamt fielen 54 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.15 pro Spiel (23 für die Heimmannschaft, 31 für die Gäste). Beide Teams trafen in 10 Spielen (77%). In 13 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2016.

5
Siege
Unentschieden
0
·
Hamburg W
8
Siege
Tore gesamt
54 · 4.2/Spiel
Beide getroffen
10/13 · 77%
Über 2,5
13/13 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026