USC Münster besiegt Suhl auswärts mit 3:0 – der sechste Sieg in Folge in der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen. Alle Sätze endeten 25:23.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungUSC Münster feiert sechsten Sieg in Serie: Knappes 3:0 in Suhl
Der USC Münster hat seine eindrucksvolle Siegesserie in der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen fortgesetzt. Am 24. Januar 2015 gewannen die Westfalen bei den VolleyStars Thüringen (VfB Suhl) mit 3:0 (25:23, 25:23, 25:23) und feierten damit den sechsten Erfolg in Folge – den vierten innerhalb einer einzigen Woche.
Vor 1.150 Zuschauern in der Suhler Wolfsgrube entwickelte sich eine über weite Strecken ausgeglichene Partie, in der jeder einzelne Satz erst in der Schlussphase entschieden wurde. Dreimal lautete das Ergebnis 25:23 aus Sicht der Gäste – ein Indiz für die Enge dieser Begegnung.
Münster mit dem nötigen Quäntchen Fortune
Besonders bemerkenswert: Suhl, das zu diesem Zeitpunkt seit neun Spielen auf einen Sieg wartete und den vorletzten Tabellenplatz belegte, hielt in allen drei Durchgängen lange mit. Im ersten Satz kämpften sich die Gastgeberinnen nach einem 22:19-Rückstand zurück und schienen den Satz noch drehen zu können. Doch der USC bewies die größere Abgeklärtheit und sicherte sich mit dem 25:23 die frühe Führung.
„Diese beiden Serien haben in den umkämpften Endphasen sicher eine Rolle gespielt. Wir haben ein bisschen mehr an uns geglaubt und haben ein Quäntchen mehr Qualität abgerufen“, sagte USC-Trainer Axel Büring nach der Partie.
Schwertmann und Benson als trumpfende Mittelblockerinnen
Die Offensive des USC wurde vor allem von den beiden Mittelblockerinnen Leonie Schwertmann und Ashley Benson getragen. Beide steuerten zwölf Punkte bei. Schwertmann stach dabei mit einer herausragenden Effizienz hervor: Elf ihrer 14 Angriffsversuche führten direkt zum Punkt – eine Quote von knapp 79 Prozent. Folgerichtig wurde sie als wertvollste Spielerin (MVP) ausgezeichnet.
„Wir waren einen kleinen Ticken besser. Das hat den Ausschlag gegeben“, resümierte Büring.
Silge als Joker erfolgreich
Im zweiten Satz wechselte das Führungsbild mehrfach. Mal lagen die VolleyStars (8:4), mal der USC (15:13) vorn. Wiebke Silge, die nach ihrer Einwechslung für Leonie Schwertmann beim Stand von 21:23 aufs Feld kam, entschied den Satz mit drei erfolgreichen Angriffen – ein Paradebeispiel für die Qualität in der Münsteraner Breite.
„Wir hatten vier Spiele in einer Woche und haben alle für uns entschieden. Das macht mich sehr stolz, zumal man erst einmal ein 3:0 in Suhl schaffen muss“, erklärte Büring.
Annahme nicht auf dem gewohnten Niveau
Dennoch war der Coach nicht in allen Belangen zufrieden. „Unsere Annahme war nicht so überragend wie sonst, auch im Zuspiel hat es nicht immer so gut geklappt“, analysierte der 47-Jährige, der auf der Position der Zuspielerin auf die Niederländerin Tess von Piekartz setzte.
Tabellensituation: Kurs auf die Playoffs
Mit dem sechsten Sieg hintereinander untermauerte der USC Münster seine Ambitionen auf die direkte Playoff-Qualifikation. Die Mannschaft rangierte zu diesem Zeitpunkt auf dem fünften Tabellenplatz und hatte sich in den Wochen zuvor eindrucksvoll in der Spitzengruppe der Liga festgesetzt.
Schon am darauffolgenden Mittwoch stand für Münster das nächste Heimspiel gegen den VT Aurubis Hamburg an – mit der Möglichkeit, den siebten Sieg in Serie einzufahren und einen weiteren Schritt in Richtung Playoff-Viertelfinale zu machen.
Für die VolleyStars Thüringen hingegen setzte sich die Negativserie fort. Der Vorletzte wartete mittlerweile seit neun Begegnungen auf einen Sieg und rutschte in der Tabelle immer tiefer in den Abstiegskampf.
Fazit
Der 3:0-Erfolg des USC Münster in Suhl war ein knapper, aber verdienter Sieg. In den entscheidenden Phasen zeigte sich die Büring-Truppe abgeklärter und nutzte die individuelle Klasse ihrer Mittelblockerinnen um Schwertmann und Benson. Der sechste Sieg in Serie unterstrich die hervorragende Form der Münsteranerinnen, die sich damit eine hervorragende Ausgangsposition für die Playoff-Phase verschafften.
Rivalität seit 2009
Suhl W vs Munster W Direkter Vergleich· 35
Suhl W und Munster W trafen 35 Mal aufeinander — Suhl W gewann 12 Mal, Munster W 23 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Munster W führt den Direktvergleich mit 23 Siegen aus 35 Begegnungen an. Insgesamt fielen 128 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.66 pro Spiel (51 für die Heimmannschaft, 77 für die Gäste). Beide Teams trafen in 18 Spielen (51%). In 35 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Suhl W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2019.
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API-Daten: 11. Juni 2026