Schweriner SC besiegt SC Potsdam mit 3:0 (25:22, 25:18, 25:14) in der 1. Bundesliga Frauen. Nikola Radosova mit 16 Punkten MVP bei Potsdam.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSchweriner SC feiert souveränen Dreisatzsieg gegen Potsdam
Schwerin – Der Schweriner SC hat seine Heimstärke eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Vor 1.797 Zuschauern bezwang der Tabellendritte am 24. Januar 2015 den SC Potsdam mit einem deutlichen 3:0 (25:22, 25:18, 25:14) und untermauerte damit seine Ambitionen in der 1. Bundesliga der Frauen.
Die Ausgangslage
Nach dem Hinspiel, in dem Potsdam dem Serienmeister über weite Strecken Paroli geboten hatte und mit einem 2:3 einen Punkt aus Schwerin entführen konnte, reiste das Team von Trainer Alberto Salomoni mit gesteigerten Erwartungen an. Doch schon früh wurde klar, dass an diesem Abend in der Schweriner Halle nichts zu holen sein würde.
Potsdam musste dabei auf gleich mehrere Stammkräfte verzichten. Bernarda Cutuk und Jessica Rivero fielen verletzungsbedingt aus, auch Seomara Sainz konnte aufgrund von Oberschenkelproblemen nur kurzzeitig eingreifen. Immerhin stand die erst am Freitag zuvor verpflichtete Nadja Schaus – eine 54-fache Nationalspielerin – zur Verfügung und gab ihr Debüt auf der Diagonalposition.
Der Spielverlauf
Erster Satz: Schwerin dreht auf
Der erste Durchgang begann vielversprechend für die Gäste. Zur ersten technischen Auszeit führte Potsdam noch mit 8:6. Doch Schwerin kämpfte sich Punkt für Punkt heran und drehte die Partie. Über die Zwischenstände 16:12 und 21:17 zogen die Gastgeberinnen davon und sicherten sich den Satz schließlich mit 25:22.
Zweiter Satz: Haushohe Überlegenheit
Im zweiten Satz spielten sich die Schwerinerinnen regelrecht in einen Rausch. Schnell zogen sie auf 8:3 davon und bauten den Vorsprung kontinuierlich bis auf 21:14 aus. Die Potsdamerinnen leisteten sich allein in diesem Durchgang sieben Eigenfehler, die den Gastgebern zusätzlich in die Karten spielten. Am Ende hieß es 25:18 – eine deutliche Ansage.
Dritter Satz: Die Entscheidung
Was im dritten Satz folgte, war eine Machtdemonstration. Schon beim Stand von 1:3 sah sich Salomoni zu einer Auszeit gezwungen. Er brachte die neuverpflichtete Nadja Schaus von Beginn an für Ivonee Montaño auf der Diagonalposition. Doch auch das änderte nichts am Kräfteverhältnis. Mit 2:8 und 9:16 zu den technischen Auszeiten sprach die Anzeigetafel eine eindeutige Sprache. Der Schweriner SC schaukelte das Spiel souverän mit 25:14 nach Hause.
Die Stars des Abends
Als wertvollste Spielerinnen wurden zwei Akteurinnen ausgezeichnet: Diana Nenova, die als Zuspielerin ihre Mitspielerinnen immer wieder gekonnt in Szene setzte, und Nikola Radosova, die mit 16 Punkten die meisten Zähler für Potsdam erzielte.
Tabellen-Konsequenzen
Durch den Sieg festigte der Schweriner SC seinen dritten Tabellenplatz. Für den SC Potsdam hingegen bedeutete die Niederlage einen herben Rückschlag. Der USC Münster zog durch einen 3:0-Erfolg in Suhl an den Potsdamerinnen vorbei, die nun auf dem sechsten Platz – dem letzten direkten Play-off-Qualifikationsrang – stehen. Die Ladies in Black Aachen lauern mit vier Punkten Rückstand dahinter.
Ausblick
Bereits am Mittwoch wartete die nächste schwere Aufgabe auf den SC Potsdam. In der heimischen MBS-Arena empfingen sie den Tabellenzweiten aus Stuttgart – ein richtungsweisendes Spiel im Kampf um die Play-off-Plätze.
Fazit
Der Schweriner SC präsentierte sich an diesem Abend in bestechender Form und ließ dem SC Potsdam keine Chance. Während der Gastgeber seine Heimstärke eindrucksvoll untermauerte, muss Potsdam die verletzungsbedingten Ausfälle schnell kompensieren, um in der Tabelle nicht weiter abzurutschen.
Rivalität seit 2009
SC Schweriner W vs Potsdam W Direkter Vergleich· 35
SC Schweriner W und Potsdam W trafen 35 Mal aufeinander — SC Schweriner W gewann 30 Mal, Potsdam W 5 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 30 Siegen aus 35 Begegnungen an. Insgesamt fielen 138 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.94 pro Spiel (98 für die Heimmannschaft, 40 für die Gäste). Beide Teams trafen in 22 Spielen (63%). In 35 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2021.
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API-Daten: 11. Juni 2026