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1 Bundesliga WomenSaison 2014

VCO Berlin W vs VC Wiesbaden W

25. Januar 2015 um 15:00
Heim

VCO Berlin W

13
AI

Der VC Wiesbaden gewinnt beim VCO Berlin mit 3:1 (23:25, 25:19, 25:13, 25:20) und holt drei wichtige Punkte nach personellen Problemen und einer schwachen Vorstellung am Vortag.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Personelle Probleme vor dem Anpfiff

Die Vorzeichen vor dieser Partie am 17. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen waren alles andere als günstig. Nach der enttäuschenden Niederlage in Köpenick war das Vollmer-Team verunsichert. Hinzu kamen erhebliche personelle Sorgen: Iveta Halbichova fehlte krankheitsbedingt, Pauliina Vilponen musste nach einer Schulterverletzung passen, und der Einsatz von Libera Izabela Sliwa war wegen einer Patellasehnenverletzung bis kurz vor Spielbeginn gefährdet. Sliwa konnte zwar spielen, aber nicht an ihre zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen.

Gleichzeitig war der VCO Berlin hochmotiviert. Das junge Team von Bundestrainer Jens Tietböhl hatte am Vortag gegen den Tabellenzweiten Allianz MTV Stuttgart eine starke Leistung gezeigt und nur knapp mit 1:3 verloren. Im vierten Satz führten die Berlinerinnen bereits mit 22:17, ehe sie die Sensation noch aus der Hand gaben. Gegen Wiesbaden wollten es die Nachwuchstalente besser machen.

Vollmer startete mit Regina Mapeli Burchardt und Tanja Großer auf den Außenpositionen, Jennifer Pettke und Julia Osterloh im Mittelblock, Karine Muijlwijk auf der Diagonalen, Kaisa Alanko im Zuspiel und Izabela Sliwa als Libera. Im dritten Satz kam Rebecca Schäperklaus für Julia Osterloh ins Spiel.

Satz eins: VCO Berlin überrascht die Gäste

Der erste Satz war geprägt von großer Ausgeglichenheit. Vor 80 Zuschauern im Sportforum Berlin knüpften die Gastgeberinnen nahtlos an ihre starke Vorstellung vom Vortag an. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen, ehe die Berlinerinnen beim Stand von 23:23 das bessere Ende für sich hatten und den Satz mit 25:23 für sich entschieden. Der VCO Berlin zeigte, dass er trotz seiner Rolle als Nachwuchsteam in der Bundesliga mithalten kann, und brachte die Wiesbadenerinnen früh in Bedrängnis.

Satz zwei: Der VCW kämpft sich zurück

Mit dem Rücken zur Wand startete der VC Wiesbaden in den zweiten Durchgang. Die Partie blieb bis zum Stand von 18:19 ausgeglichen, doch dann zog der Gast aus Hessen entscheidend davon. Über eine konzentrierte Aufschlagsserie und konsequentes Angriffsspiel sicherte sich Wiesbaden den Satz mit 25:19. Die Mannschaft fand allmählich in die Partie, auch wenn die Berlinerinnen weiterhin gefährlich blieben.

Satz drei: Wiesbadener Dominanz

Im dritten Satz zeigte der VCW seine Klasse. Regina Mapeli Burchardt und ihre Mitspielerinnen dominierten das Geschehen von Beginn an. Über 12:6 und 20:11 zogen sie unaufhaltsam davon und holten sich den Durchgang mit 25:13 – die klarste Satzführung der gesamten Partie, die den Gast aus Mainz endgültig auf Siegkurs brachte.

Satz vier: Zittersieg nach großem Kampf

Doch der VCO Berlin wollte sich nicht kampflos geschlagen geben. Im vierten Satz lag die Sensation wieder in der Luft. Bei der zweiten technischen Auszeit führten die Berlinerinnen mit 16:10 – ein Durchbruch schien möglich. Doch der VC Wiesbaden bewies Moral. Punkt für Punkt kämpfte sich das Vollmer-Team zurück ins Match, glich aus und übernahm schließlich selbst die Kontrolle. Über 20:18 und 22:19 sicherten sich die Gäste den Satz mit 25:20 und damit den 3:1-Endstand.

Die Scoring Leader und MVP

Topscorerinnen auf Wiesbadener Seite waren Tanja Großer mit 16 Punkten, Karine Muijlwijk mit 15 Zählern und Jennifer Pettke, die 14 Punkte erzielte. Als Most Valuable Players der Partie wurden Nele Iwohn für den VCO Berlin und Jennifer Pettke für den VC Wiesbaden ausgezeichnet.

Tabellenkontext

Mit diesem Erfolg verbesserte der VC Wiesbaden seine Bilanz auf 13 Siege bei 4 Niederlagen (44:24 Sätze, 36 Punkte) und hielt damit den Anschluss an die Spitzengruppe der Liga an der Spitze, angeführt vom ungeschlagenen Dresdner SC (17 Siege, 51:13 Sätze, 48 Punkte) und Allianz MTV Stuttgart. Für den VCO Berlin bedeutete die Niederlage, dass das Talentteam nach zuvor erkämpftem ersten Saisonsieg gegen die VolleyStars Thüringen im Dezember weiterhin am Tabellenende bleibt – wenngleich die Berliner Nachwuchsspielerinnen erneut bewiesen, dass sie vor heimischem Publikum auch stärkere Gegner fordern können.

Nach fünf Auswärtsspielen in Folge stand für den VC Wiesbaden am 28. Januar 2015 vor heimischem Publikum die Partie gegen die VolleyStars Thüringen auf dem Programm. Trainer Andi Vollmer zeigte sich erleichtert: „Der Fokus liegt jetzt auf dem nächsten Heimspiel. Ich hoffe, dass die medizinische Versorgung greift und wir am Mittwoch wieder aus dem Vollen schöpfen können.“

Rivalität seit 2011

VCO Berlin W vs VC Wiesbaden W Direkter Vergleich· 15

VCO Berlin W und VC Wiesbaden W trafen 15 Mal aufeinander — VCO Berlin W gewann 0 Mal, VC Wiesbaden W 15 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2011 zurück. VC Wiesbaden W führt den Direktvergleich mit 15 Siegen aus 15 Begegnungen an. Insgesamt fielen 51 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.40 pro Spiel (6 für die Heimmannschaft, 45 für die Gäste). Beide Teams trafen in 5 Spielen (33%). In 15 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. VC Wiesbaden W ist in den letzten 15 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2016.

VCO Berlin W
0
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
51 · 3.4/Spiel
Beide getroffen
5/15 · 33%
Über 2,5
15/15 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026