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1 Bundesliga WomenSaison 2014

Aachen W vs Kopenicker Berlin W

28. Januar 2015 um 19:30
30
Auswärts

Kopenicker Berlin W

AI

Ladies in Black Aachen besiegen Köpenicker SC Berlin am 28. Januar 2015 mit 3:0 (25:11, 25:23, 25:19) und festigen den Playoff-Platz im Hexenkessel.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Ladies in Black Aachen feiern souveränen 3:0-Heimsieg gegen Köpenicker SC Berlin

Aachen – Die Ladies in Black Aachen haben am Mittwochabend, dem 28. Januar 2015, in der Sporthalle Neuköllner Straße einen überzeugenden 3:0-Erfolg (25:11, 25:23, 25:19) gegen den Köpenicker SC Berlin gefeiert. Vor heimischem Publikum im „Hexenkessel“ zeigte die Mannschaft von Cheftrainer Marek Rojko eine geschlossene Teamleistung und fuhr wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze ein.

Tabellenkonstellation vor dem Spiel

Die Aachenerinnen gingen als Tabellensiebter in die Partie, während der Köpenicker SC auf Rang neun lag. Für die Ladies in Black war es das vorletzte Spiel einer intensiven Phase mit acht Partien im Januar – ein straffes Programm, das nach den beiden Auswärtsniederlagen in Münster (2:3) und Dresden (0:3) seinen Tribut gefordert hatte. Hinzu kam die kurze Regenerationszeit nach der langen Rückfahrt aus Sachsen.

Personelle Probleme auf Berliner Seite

Der Köpenicker SC reiste mit erheblichen Personalsorgen nach Aachen. Nach dem Transfer von Zuspielerin Mona El-Wassimi zu den Roten Raben Vilsbiburg hatten mit Nadja Schaus und Leona Neumannova zwei wichtige Außenangreiferinnen um Vertragsauflösung gebeten. Zudem zog sich Mittelblockerin Julia Hero beim Auswärtsspiel in Münster einen Kreuzbandriss zu – Saisonaus für die Berlinerin. Im Zuspiel wurde Kristina Bognar reaktiviert. Trotz dieser Rückschläge hatte Köpenick am vorherigen Spieltag für eine Überraschung gesorgt und den starken 1. VC Wiesbaden mit 3:1 besiegt.

Der Spielverlauf

Satz 1: Eine Machtdemonstration der Ladies in Black

Der erste Durchgang war eine klare Angelegenheit. Die Aachenerinnen starteten furios und ließen den Berlinerinnen von Beginn an keine Chance. Mit einer konzentrierten Annahme und einem druckvollen Angriffsspiel zogen die Ladies in Black davon. Die Defensive um Libera Dominika Valachová stand sicher, im Angriff trafen vor allem die Diagonalangreiferin Maja Burazer und Außenangreiferin Karolina Bednarova ihre Entscheidungen mit viel Übersicht. Am Ende hieß es 25:11 – ein Satz, der in seiner Deutlichkeit keine Zweifel am Siegeswillen der Gastgeberinnen ließ.

Satz 2: Der Kampf der Hauptstädterinnen

Im zweiten Durchgang zeigte der Köpenicker SC seine Moral und kämpfte sich deutlich besser ins Spiel. Die Mannschaft von Trainer Benedikt Frank, die eine Woche zuvor mit eben dieser Einstellung Wiesbaden bezwungen hatte, hielt diesmal lange mit. Beide Teams lieferten sich intensive Ballwechsel, die Berlinerinnen agierten nun stabiler in der Annahme und nutzten ihre Blockchancen konsequenter. Dennoch behielten die Ladies in Black die Oberhand und sicherten sich den Durchgang mit 25:23 – ein hart umkämpfter Satz, der die Qualität der Aachener Abgeklärtheit unterstrich.

Satz 3: Konzentrierter Abschluss

Auch im dritten Satz blieb Köpenick zunächst auf Augenhöhe und hielt das Spiel offen. Die Aachenerinnen ließen sich jedoch nicht aus dem Rhythmus bringen und setzten sich nach und nach ab. Mit ihrer Erfahrung und der lautstarken Unterstützung der Fans im Rücken zogen sie auf 25:19 davon. Der erneute Heimsieg war perfekt, und die Halle feierte die Mannschaft für eine disziplinierte Vorstellung ohne Satzverlust.

Starke Einzelleistungen

Eine herausragende Partie zeigte erneut Kapitänin Karolina Bednarova auf der Außenangriffsposition. Die Tschechin, die mittlerweile ihre fünfte Saison bei den Ladies in Black absolviert, war sowohl in der Offensive als auch in der Defensive ein ruhender Pol. Auch Maja Burazer auf der Diagonalposition überzeugte mit effektiven Angriffen. Mittelblockerin Ivona Svobodnikova setzte mit ihrer Größe von 1,91 Metern immer wieder Akzente am Netz und erwies sich als schwer zu überspielen. Dominika Valachová auf der Libera-Position sorgte für eine stabile Annahme und zeigte einige sehenswerte Abwehraktionen.

Zuspiel und Teamgefüge

Das Zuspielduo Marija Pucarevic und Ron Ponte rotierte geschickt und hielt die gegnerische Abwehr in ständiger Ungewissheit. Cheftrainer Marek Rojko, der zeitgleich auch die slowakische Nationalmannschaft betreute, hatte sein Team taktisch hervorragend auf den Gegner eingestellt. Die Tatsache, dass Aachen nach einem holprigen Saisonstart mit Platz elf im Dezember auf Rang sechs geklettert war, spiegelte die positive Entwicklung der Mannschaft wider.

Rahmenprogramm im Hexenkessel

Der Spieltag in der Neuköllner Straße war auch abseits des Feldes ein besonderer: Pünktlich um 18:45 Uhr stattete Aachens Karnevalsprinz Axel II. mit seinem Hofstaat der Halle einen Besuch ab. Der Vorstand des Haupt- und Tagessponsors STAWAG nutzte die Zehn-Minuten-Pause zudem für eine Ansprache. Nach dem Spiel gaben alle Spielerinnen der Ladies in Black eine Autogrammstunde für ihre Fans.

Auswirkungen auf die Tabelle

Mit dem 3:0-Heimsieg festigten die Ladies in Black Aachen ihren Platz im oberen Tabellendrittel und blieben im Rennen um die Playoff-Plätze. Für den Köpenicker SC war die Niederlage ein Rückschlag, auch wenn die personelle Situation die Mannschaft vor enorme Herausforderungen stellte. Der KSC hatte sich jedoch bereits in den Wochen zuvor als charakterstarkes Team erwiesen, das auch in schwierigen Phasen geschlossen auftreten konnte.

Ausblick

Für die Ladies in Black stand bereits drei Tage später, am 31. Januar 2015, das nächste Heimspiel an. Die Mannschaft von Marek Rojko zeigte sich in dieser Phase der Saison in bestechender Form und hatte mit diesem Sieg ein klares Statement gesetzt: Im Hexenkessel ist in dieser Spielzeit weiterhin mit den Aachenerinnen zu rechnen.

Rivalität seit 2010

Aachen W vs Kopenicker Berlin W Direkter Vergleich· 18

Aachen W und Kopenicker Berlin W trafen 18 Mal aufeinander — Aachen W gewann 11 Mal, Kopenicker Berlin W 7 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Aachen W führt den Direktvergleich mit 11 Siegen aus 18 Begegnungen an. Insgesamt fielen 69 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.83 pro Spiel (40 für die Heimmannschaft, 29 für die Gäste). Beide Teams trafen in 10 Spielen (56%). In 18 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Aachen W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2016.

11
Siege
Unentschieden
0
·
Kopenicker Berlin W
7
Siege
Tore gesamt
69 · 3.8/Spiel
Beide getroffen
10/18 · 56%
Über 2,5
18/18 · 100%

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API-Daten: 11. Juni 2026