Dresdner SC besiegt VCO Berlin auswärts klar mit 3:0 (25:19, 25:13, 25:11) und feiert den 20. Saisonsieg im 20. Spiel der 1. Bundesliga Frauen 2014/15.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungDresdner SC bleibt makellos – Klarer 3:0-Erfolg beim VCO Berlin
Der Dresdner SC hat seine beeindruckende Serie in der 1. Bundesliga Frauen auch im Duell mit dem VCO Berlin fortgesetzt. Am 9. Februar 2015 setzte sich der Tabellenführer beim Nachwuchsteam aus der Hauptstadt ungefährdet mit 3:0 durch und feierte damit den 20. Saisonsieg im 20. Spiel.
Die Ausgangslage
Der Dresdner SC reiste als unangefochtener Spitzenreiter nach Berlin. Mit 19 Siegen aus 19 Partien und einer Satzbilanz von 57:13 hatte das Team von Cheftrainer Alexander Waibl bereits eine souveräne Hauptrunde gespielt und den Grundstein für die spätere Meisterschaft gelegt. An der Spitze der Tabelle lag der DSC mit 54 Punkten deutlich vor Allianz MTV Stuttgart (47 Punkte) und dem SSC Palmberg Schwerin (42 Punkte).
Der VCO Berlin hingegen befand sich als Tabellenschlusslicht in einer schwierigen Saison. Das Nachwuchsteam des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV), das talentierten Spielerinnen die Möglichkeit gibt, Bundesliga-Luft zu schnuppern, hatte aus 17 Spielen lediglich einen Sieg geholt. Mit 10 gewonnenen Sätzen bei 50 verlorenen stand der VCO mit nur zwei Punkten abgeschlagen am Tabellenende.
Bereits im Hinrundenduell am 19. November 2014 hatte der Dresdner SC in eigener Halle mit 3:0 gewonnen – ein klares Zeichen für das Kräfteverhältnis an diesem Abend.
Die Partie
Vor 2200 Zuschauern in der Margon Arena – dem damaligen Ausweichspielort für den VCO Berlin – entwickelte sich von Beginn an eine einseitige Begegnung. Der Dresdner SC bestimmte das Geschehen und ließ dem Nachwuchsteam keine Chance.
Der erste Satz begann noch relativ ausgeglichen. Der VCO Berlin, gespickt mit den größten Talenten des deutschen Volleyballs, hielt zunächst gut mit. Doch nach der ersten technischen Auszeit zog der DSC das Tempo an. Mit druckvollen Aufschlägen und einer stabilen Annahme erspielte sich Dresden einen Vorsprung, den die Berlinerinnen nicht mehr aufholen konnten. Satz eins ging mit 25:19 an die Gäste.
Im zweiten Durchgang steigerte sich der Dresdner SC noch einmal. Insbesondere die Aufschläge bereiteten der Annahme des VCO große Probleme. Früh setzte sich der DSC ab – von 10:6 über 16:8 bis zum klaren 25:13. Die Überlegenheit in der Block-Feldabwehr war eklatant.
Der dritte Satz wurde zur Demonstration der Dresdner Stärke. Mit einem 9:0-Lauf zu Beginn brach der Spitzenreiter dem VCO endgültig das Genick. Die verunsicherten Berlinerinnen fanden kein Mittel gegen das druckvolle Angriffsspiel des DSC. Mit 25:11 endete der Durchgang – und die Partie nach nur 67 Minuten.
Tabellensituation und Ausblick
Mit dem 20. Sieg im 20. Spiel untermauerte der Dresdner SC seine Vormachtstellung in der 1. Bundesliga Frauen. Mit 57 Punkten aus 20 Partien und einer imposanten Satzbilanz von 60:13 war der Weg zur späteren Meisterschaft – dem vierten Titel nach 1999, 2007 und 2014 – klar vorgezeichnet.
Für den VCO Berlin setzte sich der schwere Saisonverlauf fort. Das Nachwuchsteam, das in dieser Saison lediglich einen Sieg gegen den VfB 91 Suhl verbuchen konnte, belegte am Saisonende mit nur vier Siegen aus 22 Spielen den letzten Tabellenplatz.
Die historische Einordnung
Die Saison 2014/15 ging als eine der dominantesten der Vereinsgeschichte in die Annalen des Dresdner SC ein. Der DSC gewann am Ende nicht nur die Meisterschaft, sondern stellte mit nur drei Niederlagen in 22 Hauptrundenspielen auch eine der besten Bilanzen der Liga auf. Spielerinnen wie Kerstin Tzscherlich, die bereits ihr 400. Bundesligaspiel für Dresden absolviert hatte, und die spätere Nationalspielerin Jennifer Geerties prägten das Team, das in dieser Saison Maßstäbe setzte.
Der VCO Berlin erfüllte trotz der deutlichen Niederlagen seine Rolle als Talenteschmiede: Viele Spielerinnen, die in dieser Saison erste Bundesliga-Erfahrungen sammelten, wechselten später zu Top-Vereinen der Liga oder schafften den Sprung in die Nationalmannschaft.
Fazit
Der 3:0-Auswärtssieg war eine klare Angelegenheit und spiegelte das Kräfteverhältnis der Saison 2014/15 wider: Der Dresdner SC auf dem Höhepunkt seiner Leistungsfähigkeit, der VCO Berlin als ambitioniertes Nachwuchsteam mit Perspektive. Die 67 Minuten Spielzeit unterstrichen die Überlegenheit des Tabellenführers, der auf dem Weg zum Titel keinen Zweifel an seiner Klasse ließ.
Rivalität seit 2010
VCO Berlin W vs Dresdner SC W Direkter Vergleich· 15
VCO Berlin W und Dresdner SC W trafen 15 Mal aufeinander — VCO Berlin W gewann 0 Mal, Dresdner SC W 15 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 15 Siegen aus 15 Begegnungen an. Insgesamt fielen 49 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.27 pro Spiel (4 für die Heimmannschaft, 45 für die Gäste). Beide Teams trafen in 4 Spielen (27%). In 15 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Dresdner SC W ist in den letzten 15 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 1–3 im Jahr 2019.
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