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1 Bundesliga WomenSaison 2014

VC Wiesbaden W vs Potsdam W

21. Februar 2015 um 19:30
30
Auswärts

Potsdam W

AI

VC Wiesbaden besiegte SC Potsdam am 22. Spieltag der 1. Volleyball Bundesliga Frauen 2014/15 deutlich mit 3:0. Julia Osterloh führte die Hessinnen zum souveränen Heimsieg.

Match-Videos

Spielzusammenfassung

VC Wiesbaden W besiegte Potsdam W 3:0. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2014 statt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

VC Wiesbaden feiert souveränen 3:0-Heimsieg gegen SC Potsdam

Der 1. VC Wiesbaden hat am 22. Spieltag der 1. Volleyball Bundesliga der Frauen einen beeindruckenden 3:0-Heimsieg gegen den SC Potsdam gefeiert. In der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit setzten sich die Hessinnen vor rund 1.000 Zuschauern souverän mit 3:0 durch und untermauerten damit ihre Heimstärke in der Saison 2014/15.

Überraschend deutliches Ergebnis

Was sich im Vorfeld als enge Partie zwischen dem Tabellenvierten und dem -fünften angekündigt hatte, entwickelte sich zu einer eindeutigen Angelegenheit zugunsten der Gastgeberinnen. Wiesbaden dominierte von Beginn an und ließ dem SC Potsdam über die gesamte Spieldauer hinweg wenig Raum für eigene offensive Akzente. Der 3:0-Sieg war umso bemerkenswerter, als die Mannschaft von Trainer Andreas Vollmer damit eine klare Ansage für die anstehenden Playoffs setzte.

Julia Osterloh als überragende Akteurin

Eine der herausragenden Spielerinnen auf dem Feld war Wiesbadens Mittelblockerin Julia Osterloh. Mit einer beeindruckenden Effizienz von 63 Prozent im Angriff avancierte sie zur Topscorerin ihrer Mannschaft. Besonders auffällig war die Taktik der Wiesbadenerinnen, die ungewöhnlich häufig über das erste Tempo kamen und Osterloh immer wieder gewinnbringend einsetzten. Dieses offensive Konzept, das Trainer Andreas Vollmer in den Auszeiten immer wieder anmahnte, zahlte sich aus.

"Heute hat bei uns sehr viel geklappt", erklärte Osterloh nach dem Spiel zufrieden. "Wir hatten nur im ersten Satz einen kleinen Durchhänger, aber dann haben wir uns davon nicht unterkriegen lassen und es durchgezogen." Die Mittelblockerin zeigte sich erfreut über das gelungene letzte Heimspiel der Normalrunde: "Wir wollten die Leute heute abholen und sie für die Playoffs begeistern. Ich glaube, das haben wir erreicht."

Potsdams Aufschlagprobleme als Knackpunkt

Aufseiten des SC Potsdam war die Enttäuschung nach dem Spiel greifbar. Die Mannschaft von Trainer Alberto Salomoni haderte vor allem mit einer schwach performenden Annahme und überdurchschnittlich vielen Aufschlagfehlern. "Wir haben den ersten Satz noch gut mitgehalten, aber dann eine Phase gehabt, in der wir sechs Punkte in Folge verloren haben", analysierte Potsdams erfahrene Kapitänin Kathy Radzuweit. "Wir haben im gesamten Spiel zu viele Aufschlagfehler gemacht – das hat uns das Genick gebrochen. Wiesbaden hat sehr gut aufgeschlagen und es war schwer, eine gute Annahme rauszukriegen."

Besonders Jennifer Pettke setzte die Potsdamerinnen mit ihren druckvollen Aufschlägen immer wieder unter Druck. Die Wiesbadener Außenangreiferin, die in dieser Saison bereits 24 Asse geschlagen hatte, zeigte eine starke Aufschlagserie im zweiten Satz, die Wiesbaden eine komfortable Führung bescherte.

Intensive Atmosphäre in der Sporthalle

Die Partie fand vor einer gut gefüllten Halle in Wiesbaden statt. Die Zuschauer sahen ein unterhaltsames Spiel mit zahlreichen sehenswerten Ballwechseln, wobei Wiesbaden immer wieder durch eine starke Feldabwehr glänzte. Die Hessinnen zeigten sich in allen Mannschaftsteilen gut aufeinander eingespielt und ließen den variablen Angriff der Potsdamerinnen selten zur Entfaltung kommen.

Tabellenausgangslage vor den Playoffs

Mit diesem Sieg festigte der VC Wiesbaden seinen vierten Tabellenplatz in der Abschlusstabelle der Normalrunde. Mit 16 Siegen aus 22 Spielen, 55:31 Sätzen und 46 Punkten ging das Team von Andreas Vollmer mit breiter Brust in die Playoff-Phase. Der SC Potsdam belegte mit 12 Siegen, 43:43 Sätzen und 35 Punkten den fünften Rang und musste ebenfalls in die Pre-Playoffs.

Stimmen zum Spiel

"Potsdam ist eine unglaublich variantenreiche Mannschaft mit vielen Wechselmöglichkeiten. Wir wussten, dass wir konzentriert spielen müssen, um hier zu bestehen", ordnete Wiesbadens Trainer Andreas Vollmer den Sieg ein.

Auch auf die Frage nach dem psychologischen Vorteil für die anstehenden Playoffs, in denen sich beide Teams erneut gegenüberstehen könnten, zeigte sich Osterloh zurückhaltend: "Natürlich ist es schön zu wissen, dass wir gegen sie gewinnen können. Aber das Spiel sagt noch gar nichts für die Playoffs aus – da müssen wir wieder ganz hart dafür arbeiten."

Ausblick

Der deutliche 3:0-Erfolg war ein wichtiges Signal des VC Wiesbaden für die bevorstehende K.o.-Runde. Die Mannschaft zeigte sich in einer Form, die Hoffnung auf eine erfolgreiche Playoff-Teilnahme machte. Der SC Potsdam hingegen musste an den Stellschrauben drehen, insbesondere was die Annahme- und Aufschlagstabilität anging, um in der entscheidenden Saisonphase konkurrenzfähig zu sein.

Rivalität seit 2009

VC Wiesbaden W vs Potsdam W Direkter Vergleich· 37

VC Wiesbaden W und Potsdam W trafen 37 Mal aufeinander — VC Wiesbaden W gewann 20 Mal, Potsdam W 17 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. VC Wiesbaden W führt den Direktvergleich mit 20 Siegen aus 37 Begegnungen an. Insgesamt fielen 143 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.86 pro Spiel (73 für die Heimmannschaft, 70 für die Gäste). Beide Teams trafen in 23 Spielen (62%). In 37 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2019.

Unentschieden
0
·
17
Siege
Tore gesamt
143 · 3.9/Spiel
Beide getroffen
23/37 · 62%
Über 2,5
37/37 · 100%

Letzte Begegnungen

22.11.23DVV Cup Women
Spieldetails
Torsreichstes Spiel: 23 v 2019

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