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17. Oktober 2015 um 19:00
Heim

Suhl W

23
Auswärts

Potsdam W

AI

Zum Saisonauftakt der 1. Bundesliga Frauen 2015/16 zwingen die VolleyStars Thüringen den SC Potsdam in einen Fünf-Satz-Krimi. Suhl verliert 2:3 (25:17, 17:25, 19:25, 25:18, 10:15), holt aber einen Punkt gegen den hoch gehandelten Gegner.

Spielzusammenfassung

Potsdam W besiegte Suhl W 3:2. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2015 statt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Ein enger Schlagabtausch von Beginn an

Vor heimischem Publikum erwischten die VolleyStars einen Traumstart. Mit einer konzentrierten Vorstellung im ersten Durchgang ließen sie den Gästen aus Potsdam keine Chance und sicherten sich Satz eins mit 25:17. Die Thüringerinnen agierten druckvoll in der Offensive und stabil in der Annahme – eine Kombination, die den SC Potsdam zunächst vor große Probleme stellte.

Doch der SC Potsdam, der in der Vorsaison aufgerüstet hatte und zu den Favoriten auf die vorderen Plätze zählte, fand zunehmend besser ins Spiel. Im zweiten Satz steigerten sich die Brandenburgerinnen und glich mit 25:17 aus. Auch den dritten Durchgang entschied Potsdam mit 25:19 für sich, womit die Gäste erstmals in Führung gingen.

Suhl schlägt zurück – Tiebreak entscheidet

Die VolleyStars zeigten jedoch Moral und ließen sich nicht entmutigen. Im vierten Satz kämpften sie sich mit viel Leidenschaft zurück und zwangen Potsdam mit 25:18 in den Entscheidungssatz. Die Sporthalle Wolfsgrube bebte, als die Thüringerinnen Satz um Satz um den Überraschungserfolg kämpften.

Im Tiebreak war es dann allerdings der SC Potsdam, der die entscheidenden Reserven hatte. Mit 15:10 sicherten sich die Gäste den fünften Durchgang und damit den 3:2-Auswärtssieg. Am Ende stand ein 96:100 im Gesamtpunktverhältnis – die knappste aller Entscheidungen.

Neuer Trainer bringt frischen Wind

Die VolleyStars Thüringen gingen mit einem neuen Cheftrainer in die Saison: Andreas Renneberg, zuvor Co-Trainer bei Lokomotiv Baku, hatte das Ruder übernommen. Mit ihm veränderte sich auch der Kader. Die slowakischen Außenangreiferinnen Dominika Drobnakova und Erika Salanciova sowie die US-amerikanische Diagonalangreiferin Jordanne Scott (zuvor in Aachen aktiv) sollten für frischen Wind sorgen – und das taten sie gleich am ersten Spieltag.

Besonders Jordanne Scott machte auf sich aufmerksam und erwies sich als Verstärkung für das Angriffsspiel der Thüringerinnen. Die Neuverpflichtungen zahlten sich aus: Suhl, das in der Vorsaison nur knapp dem sportlichen Abstieg entkommen war, präsentierte sich von Beginn an konkurrenzfähig.

Ein Punkt mit Signalwirkung

Für den SC Potsdam, der mit hohen Erwartungen in die Saison gestartet war, erwies sich der Auftakt als schwieriger als erwartet. Die Mannschaft war in der Sommerpause enorm verstärkt worden und wurde entsprechend hoch gehandelt – doch gegen einen unbequemen Gegner in fremder Halle benötigte sie fünf Sätze, um den ersten Sieg einzufahren.

Für die VolleyStars Thüringen war der erkämpfte Punkt dagegen ein kleiner Erfolg. In einer Saison, in der sich Suhl letztlich im unteren Tabellendrittel wiederfand (Platz 12, 4 Siege, 14 Punkte), war dies eines der Highlights. Der SC Potsdam hingegen zeigte bereits in dieser frühen Phase, warum er die Saison am Ende auf dem starken 4. Platz abschließen würde (15 Siege, 41 Punkte, 50:35 Sätze).

Die Rückserie zwischen beiden Teams am 19. Dezember 2015 endete dann deutlicher: In der MBS Arena Potsdam setzten sich die Gastgeberinnen mit einem klaren 3:0 (25:22, 25:14, 25:23) durch.

Ausblick

Für Suhl war der 2:3-Auftaktsieg gegen einen der Top-Favoriten ein wichtiges Signal – die Mannschaft war gewillt, sich im Oberhaus zu etablieren und mehr zu sein als nur ein Punktelieferant. Für Potsdam galt es, die gezeigten Schwächen abzustellen, um die eigenen Saisonziele zu erreichen.

Rivalität seit 2009

Suhl W vs Potsdam W Direkter Vergleich· 40

Suhl W und Potsdam W trafen 40 Mal aufeinander — Suhl W gewann 13 Mal, Potsdam W 27 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Potsdam W führt den Direktvergleich mit 27 Siegen aus 40 Begegnungen an. Insgesamt fielen 149 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.73 pro Spiel (57 für die Heimmannschaft, 92 für die Gäste). Beide Teams trafen in 20 Spielen (50%). In 40 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2025.

13
Siege
Unentschieden
0
·
27
Siege
Tore gesamt
149 · 3.7/Spiel
Beide getroffen
20/40 · 50%
Über 2,5
40/40 · 100%

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Torsreichstes Spiel: 23 v 2025

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