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21. Oktober 2015 um 19:00
Heim

Vilsbiburg W

30
Auswärts

Suhl W

AI

Rote Raben Vilsbiburg besiegen VolleyStars Thüringen 3:0 (25:8, 25:13, 25:21) in der 1. Bundesliga Frauen 2015/16 – ein Kantersieg zum Heimauftakt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Rote Raben Vilsbiburg feiern deutlichen 3:0-Heimsieg gegen VolleyStars Thüringen

Vilsbiburg – Die Rote Raben Vilsbiburg haben am 2. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen 2015/16 ein klares Ausrufezeichen gesetzt. Vor heimischer Kulisse in der Ballsporthalle Vilsbiburg besiegten sie die VolleyStars Thüringen (VfB Suhl LOTTO Thüringen) mit 3:0 (25:8, 25:13, 25:21) und feierten damit den ersten Heimsieg der Saison nach einer knappen 1:3-Auftaktniederlage auswärts in Wiesbaden.

Satz 1: Eine Machtdemonstration (25:8)

Der erste Satz geriet zur einseitigsten Angelegenheit des gesamten Spieltags. Vilsbiburg ließ von Beginn an keinen Zweifel an der eigenen Stärke aufkommen. Mit einer aggressiven Aufschlagserie und einer nahezu undurchdringlichen Blockabwehr setzten sich die Gastgeberinnen früh ab. Die VolleyStars Thüringen fanden überhaupt keinen Zugriff – weder in der Annahme noch im Angriffsspiel. Nach nur rund 20 Minuten stand das 25:8 auf der Anzeigetafel, ein Satzverhältnis, das in der Bundesliga Seltenheitswert hat.

Satz 2: Vilsbiburg bleibt dominant (25:13)

Auch im zweiten Durchgang änderte sich am Kräfteverhältnis wenig. Vilsbiburgs Angriffsreihe um die Diagonalangreiferin und die Außenangreiferinnen diktierte das Tempo, während die Abstimmungsprobleme auf Seiten der Gäste aus Thüringen weiterhin offensichtlich waren. Mehrere einfache Fehler in der Annahme bescherten den Roten Raben leichte Punkte. Trainer Guillermo Gallardo, der die Mannschaft in jener Saison betreute, konnte bereits früh im Satz rotieren und Spielminuten auf das gesamte Kader verteilen. Mit 25:13 zog Vilsbiburg auf 2:0 davon.

Satz 3: Thüringen verkauft sich teurer (25:21)

Die VolleyStars Thüringen, die in der Vorsaison noch den elften Platz belegt hatten, zeigten im dritten Satz endlich ihr Potenzial. Die Abstimmung zwischen Zuspiel und Angriff verbesserte sich merklich, und die Gäste aus Suhl hielten lange Zeit Punkt für Punkt mit. Beim Stand von 21:21 schien eine Satzverlängerung greifbar nah. Doch Vilsbiburg bewies in der entscheidenden Phase die größere Abgeklärtheit: Vier Punkte in Folge – eingeleitet durch einen starken Aufschlag und gekrönt von einem konstruktiven Block – beendeten die Partie mit 25:21.

Spielanalyse und Schlüsselfiguren

Das Endergebnis von 75:42 Gesamtpunkten sprach eine deutliche Sprache. Vilsbiburg dominierte das Spiel über weite Strecken nach Belieben. Vor allem der Block der Roten Raben erwies sich als uneinnehmbar: Die Gäste aus Thüringen kamen über die gesamte Spielzeit hinweg nur selten zu leichten Punkten.

Auffällig war auch die Aufschlagstärke der Roten Raben: Mehrere Aufschlagserien, insbesondere im ersten Satz, brachten Suhls Annahme immer wieder aus dem Rhythmus. Die Gäste, die in jener Saison mit Claudia Steger (später eine der besten Aufschlägerinnen der Liga) eine starke Individualistin in ihren Reihen hatten, fanden kollektiv nie zu ihrer Form.

Saisonkontext 2015/16

Die Saison 2015/16 war für beide Teams von unterschiedlichen Vorzeichen geprägt. Vilsbiburg etablierte sich im gesicherten Mittelfeld der Tabelle und beendete die Hauptrunde auf Platz 6 (13 Siege, 11 Niederlagen, 39 Punkte, 51:44 Sätze). Die Mannschaft von Trainer Guillermo Gallardo erwies sich als heimstark – die klare 3:0-Entscheidung gegen Thüringen sollte dabei nicht der einzige deutliche Heimsieg bleiben.

Für die VolleyStars Thüringen hingegen gestaltete sich die Spielzeit äußerst schwierig. Das Team aus Suhl belegte am Saisonende Rang 12 (4 Siege, 20 Niederlagen, 14 Punkte, 21:61 Sätze) und verpasste die Playoffs deutlich. Auch das Rückspiel in Suhl am 16. Januar 2016 endete mit einer klaren 0:3-Niederlage (21:25, 15:25, 24:26) gegen Vilsbiburg.

Den Meistertitel sicherte sich in jener Saison der Dresdner SC, der sich im Playoff-Finale gegen den Schweriner SC durchsetzte und damit seine Vormachtstellung im deutschen Frauen-Volleyball untermauerte.

Fazit

Der 3:0-Erfolg gegen die VolleyStars Thüringen war für Vilsbiburg der gelungene Start in eine solide Saison. Während die Roten Raben ihre Heimstärke unter Beweis stellten, offenbarte sich bei den Gästen aus Suhl die ganze Bandbreite der Probleme, die das Team über die gesamte Spielzeit begleiten sollten. Die Höhe des ersten Satzes (25:8) blieb eine der eindrucksvollsten Momentaufnahmen der Saison 2015/16.

Rivalität seit 2010

Vilsbiburg W vs Suhl W Direkter Vergleich· 30

Vilsbiburg W und Suhl W trafen 30 Mal aufeinander — Vilsbiburg W gewann 21 Mal, Suhl W 9 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Vilsbiburg W führt den Direktvergleich mit 21 Siegen aus 30 Begegnungen an. Insgesamt fielen 121 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.03 pro Spiel (73 für die Heimmannschaft, 48 für die Gäste). Beide Teams trafen in 22 Spielen (73%). In 30 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2023.

Vilsbiburg W
21
Siege
Unentschieden
0
·
9
Siege
Tore gesamt
121 · 4.0/Spiel
Beide getroffen
22/30 · 73%
Über 2,5
30/30 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026