VC Wiesbaden gewinnt souverän mit 3:0 (25:15, 25:19, 25:16) gegen die VolleyStars Thüringen und feiert den ersten Heimsieg der Saison 2015/16.
Spielzusammenfassung
VC Wiesbaden W besiegte Suhl W 3:0. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2015 statt.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungAusgangslage
Nach der Auftaktniederlage beim Vizemeister und Champions-League-Teilnehmer Allianz MTV Stuttgart (0:3) war der VCW entschlossen, im ersten Heimspiel der Spielzeit die ersten Punkte einzufahren. Trainer Dirk Groß hatte vor der Partie klargemacht: „Die VolleyStars sind ein Gegner, den wir in eigener Halle schlagen können.“
Die Thüringerinnen waren ebenfalls mit einer Niederlage in die Saison gestartet – bei den Roten Raben Vilsbiburg hatten sie mit 0:3 verloren. In der Vorsaison hatten die VolleyStars den zehnten Tabellenplatz belegt, während der VC Wiesbaden als Überraschungsteam die Bronzemedaille gewonnen hatte.
Personell musste der VCW auf Mittelblockerin Celin Stöhr verzichten, die sich im Training eine Bänderverletzung zugezogen hatte. Ansonsten konnte Coach Groß aus dem Vollen schöpfen.
Satz 1: Wiesbaden dominiert von Beginn an
Die Hausherrinnen erwischten einen Traumstart. Mit einer konzentrierten Annahme und druckvollen Aufschlägen brachten sie die Gäste aus Thüringen früh unter Druck. Die Blockarbeit des VCW stand von der ersten Minute an sicher und ließ den VolleyStars kaum Raum für erfolgreiche Angriffe. Nach nur wenigen Minuten zeichnete sich ab, dass Wiesbaden die Kontrolle über das Spiel übernommen hatte. Am Ende des ersten Satzes stand ein unmissverständliches 25:15 für die Hessinnen – eine Ansage an die Konkurrenz.
Satz 2: Suhl kommt besser ins Spiel
Im zweiten Durchgang präsentierten sich die VolleyStars um die slowakische Außenangreiferin Erika Salanciova, die im Auftaktspiel gegen Potsdam als MVP ausgezeichnet worden war, deutlich verbessert. Die Annahme stand stabiler, und die Thüringerinnen hielten das Spiel über weite Strecken offen. Dennoch behielt der VCW die Nerven und zeigte vor allem in den entscheidenden Phasen die größere Abgeklärtheit. Mit 25:19 ging auch der zweite Satz an Wiesbaden. In der Zehn-Minuten-Pause zwischen dem zweiten und dritten Satz sorgte eine Demonstration der Rollstuhl-Tennisspieler des Wiesbadener Tennis- und Hockey-Clubs (WTHC) für eine willkommene Abwechslung.
Satz 3: Klare Sache
Auch im dritten Satz ließen die Wiesbadenerinnen nichts anbrennen. Die Heimmannschaft spielte weiterhin konzentriert und ließ den Gästen aus Suhl keine Chance, noch einmal ins Spiel zurückzufinden. Mit einem ungefährdeten 25:16 machte der VCW den Deckel drauf und sicherte sich den ersten Saisonsieg.
Fazit und Ausblick
Mit diesem klaren 3:0-Erfolg startete der VC Wiesbaden optimal in die Heimspiel-Saison 2015/16. Die Mannschaft von Dirk Groß zeigte über die gesamte Spielzeit eine disziplinierte Leistung und ließ den VolleyStars Thüringen kaum eine Möglichkeit, eigene Akzente zu setzen.
Die VolleyStars Thüringen hingegen blieben auch nach dem zweiten Spieltag ohne Sieg und sollten die gesamte Spielzeit über im Tabellenkeller feststecken. Am Ende der Saison belegten sie mit lediglich vier Siegen und 14 Punkten den vorletzten Platz.
Der VC Wiesbaden dagegen bestätigte die starke Vorsaison, in der man die Bronzemedaille gewonnen hatte. In der Endabrechnung der Spielzeit 2015/16 landete Wiesbaden mit 15 Siegen aus 24 Spielen und 45 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz – eine solide Vorstellung in einem ausgeglichenen Teilnehmerfeld.
Bereits am Mittwoch, den 28. Oktober, wartete auf den VCW die nächste Herausforderung: Im CEV Volleyball Cup ging es gegen das polnische Team Polski Cukier Muszyna. Die Zuversicht nach dem souveränen Heimsieg war beim VCW entsprechend groß.
Rivalität seit 2010
VC Wiesbaden W vs Suhl W Direkter Vergleich· 37
VC Wiesbaden W und Suhl W trafen 37 Mal aufeinander — VC Wiesbaden W gewann 19 Mal, Suhl W 18 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. VC Wiesbaden W führt den Direktvergleich mit 19 Siegen aus 37 Begegnungen an. Insgesamt fielen 139 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.76 pro Spiel (69 für die Heimmannschaft, 70 für die Gäste). Beide Teams trafen in 22 Spielen (59%). In 37 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Suhl W ist in den letzten 6 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2022.
Letzte Begegnungen
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026