Kopenicker Berlin W
NawaRo Straubing W
Köpenicker SC Berlin feiert 3:1-Heimsieg gegen NawaRo Straubing in der 1. Bundesliga Frauen 2015/16 – Comeback nach Satzverlust (25:27, 25:18, 25:23, 25:20).
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungKöpenicker SC Berlin schlägt NawaRo Straubing 3:1 – Comeback nach Satzverlust
Der Köpenicker SC Berlin hat am 3. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen 2015/16 einen 3:1-Heimsieg gegen NawaRo Straubing gefeiert. In der Sporthalle Hämmerling drehten die Berlinerinnen die Partie nach einem verlorenen ersten Durchgang und siegten am Ende verdient mit 25:27, 25:18, 25:23 und 25:20.
Enger Auftakt mit dem besseren Ende für Straubing
Die Gäste aus Niederbayern erwischten den besseren Start. Straubing setzte sich früh auf 8:2 ab und kontrollierte die Anfangsphase. Köpenick kämpfte sich zwar auf 14:16 heran, blieb aber zunächst im Hintertreffen. Beim 20:21 war der KSC erstmals auf Schlagdistanz, doch Straubing behielt die Nerven und sicherte sich den Satz mit 27:25. Vor allem Mittelblockerin Kathyann Ssuschke-Voigt war in dieser Phase mit hoher Abschlusseffizienz kaum zu stoppen.
Berliner Dominanz im zweiten Durchgang
Im zweiten Satz kam Köpenick wie verwandelt aus der Kabine. Mit einer stabilen Annahme und druckvollen Aufschlägen setzten sich die Gastgeberinnen früh auf 8:4 ab. In der Folge ließen sie nichts mehr anbrennen und zogen auf 16:11 und 21:14 davon. Am Ende stand ein ungefährdeter 25:18-Erfolg, der das Momentum klar auf die Seite des KSC brachte. Vor allem Außenangreiferin Kylann Johnson und die US-Amerikanerin Sydney Nelson überzeugten im Angriff.
Nervenkrimi im dritten Satz
Der dritte Durchgang war der spannendste der Partie. Straubing startete erneut stark und lag schnell mit 8:4 vorn. Doch diesmal ließ sich Köpenick nicht abschütteln. Punkt für Punkt kämpften sich die Berlinerinnen heran und glichen beim 19:19 erstmals aus. Nun entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem Köpenick die entscheidenden Punkte machte. Beim 23:23 behielt die Mannschaft von Trainer Björn Matthes die Nerven und holte sich mit zwei Angriffspunkten den Satz mit 25:23.
Köpenick bringt den Sieg souverän nach Hause
Im vierten Satz war die Gegenwehr der Straubingerinnen gebrochen. Köpenick legte wieder ein 8:4 vor und ließ sich die Führung nicht mehr nehmen. Über 16:11 und 21:16 zogen die Berlinerinnen davon und machten mit dem 25:20 den 3:1-Gesamtsieg klar. Mit insgesamt zehn Blockpunkten (davon fünf von Mittelblockerin Barfield) und einer starken Angriffsleistung von Johnson und Nelson (zusammen 34 Angriffspunkte) dominierte der KSC die abschließenden Phasen der Partie.
Schlüsselspielerinnen
Kylann Johnson (Köpenick) war mit 18 Angriffspunkten bei 46 Prozent Erfolgsquote die wertvollste Angreiferin auf dem Feld. Sydney Nelson steuerte 16 Angriffspunkte bei ebenfalls starken 47 Prozent bei. Auf Seiten der Gäste ragte Kathyann Ssuschke-Voigt mit 14 Angriffspunkten aus 23 Versuchen (61 Prozent) sowie fünf Blocks heraus – eine herausragende Effizienz, die jedoch nicht ausreichte, um die Niederlage abzuwenden.
Tabellenkontext
Für Köpenicker SC Berlin war es nach zwei Auftaktniederlagen der erste Saisonsieg. Die Mannschaft stabilisierte damit die Tabellenposition im unteren Mittelfeld. NawaRo Straubing hingegen verpasste es, an den Heimsieg gegen USC Münster vom 3. Spieltag anzuknüpfen und blieb auswärts weiterhin ohne Punkte. Der KSC beendete die Saison schließlich auf Rang 8 mit 10 Siegen und 14 Niederlagen, während Straubing mit ebenfalls zehn Siegen, aber einem Punkt weniger, den 11. Platz belegte.
Rivalität seit 2016
Kopenicker Berlin W vs NawaRo Straubing W Direkter Vergleich· 1
Kopenicker Berlin W und NawaRo Straubing W trafen 1 Mal aufeinander — Kopenicker Berlin W gewann 1 Mal, NawaRo Straubing W 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2016 zurück. Kopenicker Berlin W führt den Direktvergleich mit 1 Sieg aus 1 Begegnung an. Insgesamt fielen 5 Tore in diesen Partien, im Schnitt 5.00 pro Spiel (3 für die Heimmannschaft, 2 für die Gäste). Beide Teams trafen in 1 Spiel (100%). In 1 Begegnung (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2016.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026