VC Wiesbaden gewinnt souverän mit 3:0 gegen VCO Berlin im Heimspiel der 1. Bundesliga Frauen 2015/16. Die Satzergebnisse: 25:19, 25:18, 25:11.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungKlarer 3:0-Heimsieg für Wiesbaden gegen das DVV-Nachwuchsteam
Der VC Wiesbaden hat am Samstagabend, dem 7. November 2015, in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit seine Heimaufgabe gegen den VCO Berlin souverän mit 3:0 (25:19, 25:18, 25:11) gelöst. Die Mannschaft von Cheftrainer Dirk Groß präsentierte sich vor heimischer Kulisse von Beginn an konzentriert und ließ dem Nachwuchsteam aus der Hauptstadt über die gesamte Spielzeit keine Chance.
Die Partie war der Auftakt eines ambitionierten Doppelspieltags für den VC Wiesbaden. Bereits einen Tag später empfingen die Wiesbadenerinnen den damaligen Tabellenführer Ladies in Black Aachen — und gewannen auch dieses Spiel sensationell mit 3:0.
Satz für Satz: Wiesbaden dominiert nach Belieben
1. Satz (25:19): Der VCW startete druckvoll. Zuspielerin Kaisa Alanko verteilte die Bälle variabel, und die Angreiferinnen um Kapitänin Esther van Berkel und Tanja Großer fanden früh in ihren Rhythmus. VCO Berlin hielt zunächst noch gut mit, doch Mitte des Satzes setzten sich die Gastgeberinnen entscheidend ab. Eine Aufschlagserie von Esther van Berkel brachte die Wiesbadenerinnen endgültig auf die Siegerstraße.
2. Satz (25:18): Auch im zweiten Durchgang bestimmte der VCW das Geschehen. Mittelblockerin Rebecca Schäperklaus und Jennifer Pettke sorgten mit starken Blockaktionen immer wieder für Punkte und ließen die jungen Berlinerinnen kaum zur Entfaltung kommen. VCO Berlin mühte sich redlich, war gegen die routiniert aufspielenden Wiesbadenerinnen aber chancenlos. Liz Hintemann steuerte vom Außenangriff wichtige Punkte bei.
3. Satz (25:11): Im dritten Satz ließen die Kräfte der Gäste merklich nach. Der VCW spielte jetzt wie aus einem Guss und deklassierte das DVV-Nachwuchsteam regelrecht. Mit 25:11 fiel der Durchgang am deutlichsten aus — ein Satz, der die Klasse der Wiesbadenerinnen an diesem Abend eindrucksvoll unterstrich. Trainer Dirk Groß nutzte die Gelegenheit, um auch Wechselspielerinnen wie Iveta Halbichová und Delainey Aigner-Swesey Einsatzzeit zu geben.
Saisonkontext: VCO Berlin im Abstiegskampf
Der VCO Berlin (VC Olympia Berlin) ist das offizielle Nachwuchsteam des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) und dient der Förderung junger Talente. In der Saison 2015/16 hatte es das Team aus der Hauptstadt besonders schwer: Die Mannschaft beendete die Spielzeit ohne einen einzigen Sieg (0 Siege, 24 Niederlagen) und sammelte lediglich einen Punkt. Am Ende stand der 13. und letzte Tabellenplatz mit einem desaströsen Satzverhältnis von 10:66.
Der VC Wiesbaden hingegen etablierte sich in jener Saison im soliden Mittelfeld der Tabelle. Mit namhaften Spielerinnen wie der finnischen Zuspielerin Kaisa Alanko, der niederländischen Kapitänin Esther van Berkel und den deutschen Nationalspielerinnen Rebecca Schäperklaus und Jennifer Pettke verfügte der VCW über eine eingespielte Einheit.
Die Aufstellung des VCW
Unter Cheftrainer Dirk Groß liefen an diesem Abend unter anderem folgende Spielerinnen auf:
- Zuspiel: Kaisa Alanko (Finnland)
- Außenangriff: Esther van Berkel (Niederlande, Kapitänin), Tanja Großer, Liz Hintemann
- Mittelblock: Rebecca Schäperklaus, Jennifer Pettke
- Diagonal: Annalena Mach
- Libera: Annerose Röhr
Doppelspieltag mit Ansage
Das Spiel gegen VCO Berlin war der Auftakt zu einem denkwürdigen Doppelspieltag. Nur 24 Stunden später empfing der VCW den Tabellenführer Ladies in Black Aachen in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit — und gewann auch dieses Match überraschend deutlich mit 3:0. Zuvor hatte der VCW unter der Woche im DVV-Pokal NawaRo Straubing mit 3:0 besiegt und war ins Viertelfinale eingezogen.
„Wir wollen uns akribisch vorbereiten und versuchen, in Hamburg unsere Punkte zu holen“, hatte Dirk Groß vor dem Spiel gegen VCO Berlin gesagt. Nach dem 3:0-Auftaktsieg stand fest: Der VCW hatte den Grundstein für ein erfolgreiches Wochenende gelegt.
Head-to-Head: Ungleiche Rivalität
Die Bilanz zwischen beiden Teams spricht eine deutliche Sprache. Der VC Wiesbaden gewann alle 15 Aufeinandertreffen mit dem VCO Berlin (Stand 2015). Diese Dominanz setzte sich in den folgenden Jahren fort: Noch 2019 feierte Wiesbaden einen 3:0-Erfolg gegen die Berlinerinnen. Das Kräfteverhältnis war von Beginn an ungleich — der etablierte Bundesligist gegen das Junioren-Nationalteam.
Fazit
Der VC Wiesbaden erledigte seine Pflichtaufgabe gegen den VCO Berlin ohne Mühe. Das 3:0 war zu keinem Zeitpunkt gefährdet und zeigte die spielerische Überlegenheit der Wiesbadenerinnen, die sich damit optimal auf das Spitzenspiel gegen Aachen am Folgetag vorbereiten konnten. Für VCO Berlin setzte sich derweil der Leidensweg in einer Saison fort, die als eine der schwächsten in der Geschichte des Nachwuchsprojekts in die Bundesliga-Archive eingehen sollte.
Rivalität seit 2011
VC Wiesbaden W vs VCO Berlin W Direkter Vergleich· 15
VC Wiesbaden W und VCO Berlin W trafen 15 Mal aufeinander — VC Wiesbaden W gewann 15 Mal, VCO Berlin W 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2011 zurück. VC Wiesbaden W führt den Direktvergleich mit 15 Siegen aus 15 Begegnungen an. Insgesamt fielen 52 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.47 pro Spiel (45 für die Heimmannschaft, 7 für die Gäste). Beide Teams trafen in 6 Spielen (40%). In 15 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. VC Wiesbaden W ist in den letzten 15 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2016.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026