Kopenicker Berlin W
Vilsbiburg W
Rote Raben Vilsbiburg gewinnen 3:2 beim Köpenicker SC Berlin – KSC vergibt zwei Matchbälle im vierten Satz, Vilsbiburg dreht die Partie im Tiebreak.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungRote Raben Vilsbiburg besiegen Köpenicker SC Berlin mit 3:2
Köpenick – In einem packenden Volleyball-Krimi in der Hämmerlinghalle haben sich die Roten Raben Vilsbiburg am Samstagabend mit 3:2 (25:21, 23:25, 22:25, 26:24, 15:11) beim Köpenicker SC Berlin durchgesetzt. Vor heimischem Publikum bot der KSC dem Favoriten aus Niederbayern über weite Strecken Paroli und vergab sogar zwei Matchbälle im vierten Satz.
Umkämpfter Auftakt
Die Partie begann auf Augenhöhe. Beide Teams schenkten sich nichts, die Sätze gingen allesamt knapp aus. Im ersten Durchgang erwischten die Gäste aus Vilsbiburg den besseren Start und sicherten sich Satz eins mit 25:21. Nationalspielerin Lena Stigrot und die Venezolanerin Acosta sorgten immer wieder für Druck im Angriff der Roten Raben.
KSC schlägt zurück
Der Köpenicker SC steckte den Rückstand jedoch gut weg und steigerte sich. Angetrieben von der ehemaligen Vilsbiburger Libera Anna Pogány, die gegen ihre frühere Mannschaft eine herausragende Abwehrleistung zeigte, kämpften sich die Berlinerinnen zurück. Mit viel Kampfgeist und geschlossenem Mannschaftsspiel gewann der KSC die folgenden beiden Sätze mit 25:23 und 25:22 und drehte die Partie auf 2:1.
Drama im vierten Satz
Im vierten Satz schien der KSC bereits auf der Siegerstraße zu sein. Beim Stand von 24:22 und eigenem Aufschlag hatten die Gastgeberinnen zwei Matchbälle, um den vierten Satz und damit den Gesamtsieg perfekt zu machen. Doch die Routine und Abgeklärtheit der Roten Raben zahlte sich aus. Vilsbiburg wehrte beide Matchbälle ab, drehte den Satz noch und gewann mit 26:24.
Entscheidung im Tiebreak
Im fünften Satz waren die Nerven der Berlinerinnen sichtlich angeknackst, während Vilsbiburg weiterhin auf seine Erfahrung bauen konnte. Die Gäste legten früh vor und ließen sich den Vorsprung nicht mehr nehmen. Mit 15:11 entschieden die Roten Raben den Tiebreak und damit die Partie für sich.
Stimmen zum Spiel
KSC-Trainer Björn Matthes zeigte sich nach der knappen Niederlage enttäuscht: „Da hat man doch gesehen, dass unserem Team die Erfahrung fehlt. Wir haben zwar auch gegen einen solchen starken Gegner lange Zeit großen Druck aufbauen können – das ist eine wichtige Weiterentwicklung gegenüber den vergangenen Spielen – aber wir müssen es lernen, uns selbst für unsere Arbeit zu belohnen.“
Duell auf Augenhöhe
Die Satzergebnisse spiegeln die enge Partie wider: 21:25, 25:23, 25:22, 24:26, 11:15. Es war ein Spiel, in dem beide Teams auf höchstem Niveau agierten und die Zuschauer in der Hämmerlinghalle ein packendes Match zu sehen bekamen.
Tabelle und Ausblick
Für den KSC war der eine gewonnene Punkt angesichts der starken Leistung zwar mehr, als viele vor der Partie erwartet hatten, aber nach den vergebenen Matchbällen blieb ein bitterer Beigeschmack. Die Berlinerinnen stehen nun mit 7 Punkten nach fünftem Spieltag in der Tabelle der 1. Bundesliga Frauen 2015/16. Vilsbiburg festigt mit dem Auswärtssieg seine Position im oberen Tabellendrittel.
Ausblick
Für den Köpenicker SC geht es am kommenden Wochenende auswärts nach Suhl, bevor am 21. November 2015 in der Hämmerlinghalle das nächste Heimspiel gegen Aachen ansteht.
Rivalität seit 2010
Kopenicker Berlin W vs Vilsbiburg W Direkter Vergleich· 17
Kopenicker Berlin W und Vilsbiburg W trafen 17 Mal aufeinander — Kopenicker Berlin W gewann 2 Mal, Vilsbiburg W 15 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Vilsbiburg W führt den Direktvergleich mit 15 Siegen aus 17 Begegnungen an. Insgesamt fielen 59 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.47 pro Spiel (12 für die Heimmannschaft, 47 für die Gäste). Beide Teams trafen in 6 Spielen (35%). In 17 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Vilsbiburg W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2017.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026