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1 Bundesliga WomenSaison 2015

Stuttgart W vs NawaRo Straubing W

7. November 2015 um 19:30
30
Auswärts

NawaRo Straubing W

AI

Allianz MTV Stuttgart feierte am 5. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen 2015/16 einen souveränen 3:0-Heimsieg gegen Aufsteiger NawaRo Straubing. Die Mannschaft von Trainer Guillermo Hernandez dominierte in der SCHARRena mit 25:10, 25:19 und 25:18.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Satz 1: Erdrückende Dominanz

Der erste Durchgang war eine einseitige Angelegenheit. Stuttgart startete furios und lag bereits früh mit 8:2 vorne. Der Vorsprung wuchs unaufhaltsam auf 16:4 und 21:6 an, ehe der Satz nach nur 18 Minuten mit 25:10 endete. Die Stuttgarterinnen erzielten in diesem Satz 13 Angriffspunkte, fünf direkte Aufschlagpunkte und fünf Blockpunkte – eine nahezu perfekte Vorstellung in allen Elementen. Straubing hingegen kam offensiv kaum zum Zug und verbuchte lediglich fünf Angriffspunkte bei einer mageren Angriffseffizienz von 16 Prozent.

Satz 2: Straubing hält dagegen

Im zweiten Durchgang zeigte sich NawaRo Straubing deutlich verbessert. Die Gäste aus Niederbayern hielten zunächst gut mit und lagen beim Stand von 8:7 und 13:16 noch in Schlagdistanz. Stuttgart behielt jedoch die Oberhand, erhöhte den Druck im Aufschlag und zog auf 21:15 davon. Am Ende sicherte sich der Favorit den Satz mit 25:19. Herausragend war die Niederländerin Kim Renkema auf der Außenangreifer-Position, die mit starken Angriffen und einer soliden Annahme (71 Prozent positiv) glänzte.

Satz 3: Stuttgarter Qualität setzt sich durch

Auch im dritten Satz präsentierte sich Straubing widerstandsfähiger als im Auftaktdurchgang. Nach einem 8:3 für Stuttgart kämpften sich die Gäste immer wieder heran, doch die individuelle Klasse auf Stuttgarter Seite war letztlich entscheidend. Insbesondere die belgische Diagonalangreiferin Kaja Grobelna und die Slowenin Renata Sandor (bis zu ihrem Kreuzbandriss wenige Tage später eine der Schlüsselspielerinnen) sorgten für die nötigen Punkte. Sandor, die sich in dieser Saison einen Stammplatz erarbeitet hatte, setzte ihre Mannschaft immer wieder erfolgreich in Szene. Der 25:18-Endstand bedeutete den dritten Saisonsieg für Allianz MTV Stuttgart.

Statistische Überlegenheit

Die Zahlen untermauern die Überlegenheit der Hausherrinnen eindrucksvoll. Stuttgart verbuchte insgesamt 42 Angriffspunkte bei einer Angriffseffizienz von 43 Prozent – fast doppelt so viel wie Straubing mit 23 Angriffspunkten und 24 Prozent. Hinzu kamen zehn Blockpunkte (zu sieben auf Straubinger Seite). Mit 57 eigenen Punkten bei gerade einmal acht Annahmefehlern zeigte Stuttgart eine disziplinierte und druckvolle Leistung.

Die wichtigsten Punktesammlerinnen auf Stuttgarter Seite waren Nichole Lindow (9 Punkte, 3 Blocks), Kim Renkema (10 Punkte) und Kaja Grobelna (7 Punkte). Das Schlussquartett Deborah van Daelen kam trotz nur kurzer Einsatzzeit auf 6 Punkte bei einer herausragenden Angriffsquote von 75 Prozent. Bei Straubing war Carina Aulenbrock mit 10 Punkten die erfolgreichste Angreiferin, gefolgt von Martina Nosekova (7 Punkte).

Tabellensituation

Der Sieg war für Stuttgart der dritte Saisonerfolg in der noch jungen Spielzeit. Nach fünf absolvierten Partien stand die Mannschaft von Trainer Guillermo Hernandez bei 8 Punkten (2 Siege, 3 Niederlagen) im Mittelfeld der Tabelle. NawaRo Straubing als Aufsteiger konnte nach diesem Spieltag auf eine ausgeglichene Bilanz von drei Siegen und drei Niederlagen zurückblicken – eine durchaus respektable Ausbeute für den Neuling, der in der Vorsaison noch in der 2. Bundesliga Süd gespielt hatte.

Ausblick

Für Allianz MTV Stuttgart, den amtierenden DVV-Pokalsieger von 2015, war dies ein wichtiger Schritt, um nach einem durchwachsenen Saisonstart Anschluss an die Spitzengruppe zu finden. Die Mannschaft um die niederländische Zuspielerin Femke Stoltenborg sollte in den folgenden Wochen jedoch einen schweren Schlag verkraften müssen: Nur wenige Tage nach dieser Partie zog sich Renata Sandor einen Kreuzbandriss zu und fiel für den Rest der Saison aus. Eine bittere Nachricht für den ambitionierten Klub aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt.

NawaRo Straubing hingegen zeigte in den vorangegangenen Partien durchaus starke Leistungen – darunter ein sensationeller 3:2-Sieg gegen den Spitzenclub Schweriner SC nur eine Woche zuvor. Der Auswärtsauftritt in Stuttgart verdeutlichte jedoch die Herausforderungen, die ein Aufsteiger in der deutschen Eliteklasse zu meistern hat.

Rivalität seit 2016

Stuttgart W vs NawaRo Straubing W Direkter Vergleich· 13

Stuttgart W und NawaRo Straubing W trafen 13 Mal aufeinander — Stuttgart W gewann 12 Mal, NawaRo Straubing W 1 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2016 zurück. Stuttgart W führt den Direktvergleich mit 12 Siegen aus 13 Begegnungen an. Insgesamt fielen 41 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.15 pro Spiel (36 für die Heimmannschaft, 5 für die Gäste). Beide Teams trafen in 2 Spielen (15%). In 13 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Stuttgart W ist in den letzten 7 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 1–3 im Jahr 2021.

Unentschieden
0
·
NawaRo Straubing W
1
Siege
Tore gesamt
41 · 3.2/Spiel
Beide getroffen
2/13 · 15%
Über 2,5
13/13 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026