Die Ladies in Black Aachen besiegen NawaRo Straubing am 11. November 2015 in der 1. Bundesliga Frauen mit 3:1 (26:24, 18:25, 25:19, 25:17).
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungLadies in Black Aachen schlagen NawaRo Straubing 3:1
Die Ladies in Black Aachen haben am 11. November 2015 vor heimischem Publikum in der Halle Neuköllner Straße einen verdienten 3:1 (26:24, 18:25, 25:19, 25:17)-Heimsieg gegen NawaRo Straubing gefeiert. Vor 94:85 Gesamtpunkten setzte sich das Team von Trainer Marek Rojko gegen ersatzgeschwächte Gäste aus Niederbayern durch.
Enger erster Satz
Straubing musste ohne seine Kapitänin Danica Markovic und Lisa Izquierdo auskommen – zwei Top-Außenangreiferinnen, die verletzungsbedingt passen mussten. Dennoch hielten die Gäste im Auftaktdurchgang lange mit. Aachen legte zur Satzmitte vor (15:18), doch zwei Asse von Julia Wenzel und starke Blocks brachten Straubing zurück ins Spiel (19:19). Die Ladies in Black zogen auf 19:24 davon, wehrten zwei Satzbälle der Gäste ab und nutzten schließlich einen Netzfehler im Straubinger Block zum 26:24-Satzgewinn.
Straubing kämpft sich zurück
Im zweiten Satz übernahm NawaRo früh das Kommando. Zuspielerin Dana Schmit servierte eine kleine Aufschlagserie zum 3:1. Die Partie blieb eng, doch ab dem Stand von 7:7 setzten sich die Gastgeberinnen ab (15:20). Straubing kämpfte sich auf 18:20 heran, aber Aachen erhöhte das Tempo wieder und sicherte sich mit 25:18 den zweiten Durchgang – aus Sicht der Gäste, die sich teuer verkauft hatten.
Aachen zieht davon
Der dritte Satz begann vielversprechend für Straubing. Mit mutigen Angriffen erspielte sich der Aufsteiger eine 2:0-Führung. Doch eine strittige Schiedsrichterentscheidung brachte die Gäste aus dem Konzept, und Aachen zog auf 13:21 davon. Straubing fing sich zwar zum Ende, verlor den Satz jedoch mit 19:25. Im vierten Durchgang ließen die Ladies in Black nichts mehr anbrennen. Mit 25:17 machten sie den 3:1-Endstand perfekt.
Starke Teamleistung trotz Ausfällen
Straubings Trainer Benedikt Frank zeigte sich nach der Partie trotz der Niederlage versöhnlich: „Wir haben heute ein gutes Spiel gemacht, wenn man bedenkt, dass uns mit Lisa Izquierdo und Danica Markovic zwei starke Außenangreiferinnen gefehlt haben. Die ersten beiden Sätze waren super. Wir hatten sogar die Chance, diese zu gewinnen.“ Frank lobte vor allem Julia Wenzel und Frauke Neuhaus, die als Außenangreiferinnen einspringen mussten, sowie Franziska Liebschner, die für Entlastung sorgte. „Franzi hat super geholfen und Lisanne hat uns im zweiten Satz zum Ende super wieder herangebracht.“
Beste Scorerinnen
Auf Aachener Seite ragten Laura Weihenmaier und Ivona Svobodnikova mit jeweils 17 Punkten heraus. Tatiana Crkonova steuerte 13 Zähler bei, Simona Kosova 12. Bei Straubing war Barbora Purchartová mit 13 Punkten die erfolgreichste Angreiferin, gefolgt von Carina Aulenbrock mit 10 Punkten.
Tabellensituation
Für die Ladies in Black Aachen war es ein wichtiger Heimsieg im Kampf um die Playoff-Plätze in der 1. Bundesliga Frauen. Straubing hingegen verpasste es, sich im Tabellenkeller Luft zu verschaffen, zeigte aber trotz der personellen Engpässe eine ansprechende Leistung.
Rivalität seit 2015
Aachen W vs NawaRo Straubing W Direkter Vergleich· 10
Aachen W und NawaRo Straubing W trafen 10 Mal aufeinander — Aachen W gewann 7 Mal, NawaRo Straubing W 3 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2015 zurück. Aachen W führt den Direktvergleich mit 7 Siegen aus 10 Begegnungen an. Insgesamt fielen 35 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.50 pro Spiel (23 für die Heimmannschaft, 12 für die Gäste). Beide Teams trafen in 3 Spielen (30%). In 10 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2022.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026