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1 Bundesliga WomenSaison 2015

NawaRo Straubing W vs Hamburg W

14. November 2015 um 19:30
Heim

NawaRo Straubing W

31
Auswärts

Hamburg W

AI

NawaRo Straubing besiegt VT Aurubis Hamburg mit 3:1 (18:25, 25:18, 25:21, 27:25) in der turmair Volleyballarena. Der Aufsteiger dreht die Partie nach Satzrückstand und feiert einen wichtigen Heimsieg.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

NawaRo Straubing bezwingt VT Aurubis Hamburg mit 3:1 – Aufsteiger feiert wichtigen Heimsieg

Straubing – Der Aufsteiger NawaRo Straubing hat am 14. November 2015 in der turmair Volleyballarena einen verdienten 3:1-Heimsieg gegen VT Aurubis Hamburg gefeiert. Vor heimischer Kulisse drehte das Team von Trainer Guillermo Gallardo einen verlorenen ersten Satz und sicherte sich mit 18:25, 25:18, 25:21 und 27:25 drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Satz für Satz: Die Partie im Überblick

Satz 1 – Hamburg startet druckvoll (18:25) Die Gäste aus der Hansestadt erwischten den deutlich besseren Start. VT Aurubis Hamburg, trainiert von Dirk Sauermann, präsentierte sich von Beginn an hellwach und dominierte die Anfangsphase. Die Hamburgerinnen um die Top-Scorerin Jana-Franziska Poll und die Niederländerin Karine Muijlwijk spielten ihre Erfahrung aus und ließen Straubing kaum zur Entfaltung kommen. Mit konsequentem Aufschlagdruck und einer stabilen Annahme setzte sich Hamburg früh ab und brachte Satz eins mit 25:18 sicher nach Hause.

Satz 2 – Straubing schlägt zurück (25:18) Der verlorene erste Durchgang schien bei NawaRo Straubing eine Reaktion ausgelöst zu haben. Die Gastgeberinnen kamen mit deutlich mehr Energie und Aggressivität aus der Kabine. Die Angriffe von Carina Aulenbrock und der Tschechin Barbora Purchartová fanden nun ihr Ziel, während die Annahme um Wivia Gadelha de Souza und Alyssa Dibbern stabiler stand. Straubing zog Satz zwei mit dem identischen Ergebnis von 25:18 auf und glich damit zum 1:1 aus.

Satz 3 – Straubing legt nach (25:21) Im dritten Satz entwickelte sich ein ausgeglicheneres Spiel, bei dem sich beide Teams lange ein Duell auf Augenhöhe lieferten. NawaRo-Trainer Gallardo stellte taktisch klug um und brachte frische Kräfte, die dem Straubinger Spiel neuen Schwung verliehen. Die Außenangreiferin Martina Nosekova zeigte eine starke Vorstellung und traf aus schwierigen Positionen. Hamburg kämpfte zwar verbissen, musste sich aber am Ende mit 21:25 geschlagen geben. Straubing führte nun mit 2:1.

Satz 4 – Nervenkrimi bis zur Entscheidung (27:25) Der vierte Satz geriet zum spannendsten Durchgang der Partie. Hamburg wollte sich nicht geschlagen geben und wehrte mehrere Matchbälle ab. Die Mannschaft von Dirk Sauermann zeigte Moral und kämpfte sich immer wieder heran. Doch NawaRo Straubing ließ sich nicht beirren. Vor der lautstarken Unterstützung des heimischen Publikums behielten die Gastgeberinnen die Nerven und entschieden den Satz mit 27:25 für sich – und damit die Partie mit 3:1.

Spielanalyse: Starke Kollektivleistung der Gastgeberinnen

Der Sieg war eine beeindruckende Teamleistung der Straubingerinnen. Nachdem der erste Satz klar an Hamburg ging, steigerte sich NawaRo von Durchgang zu Durchgang und fand immer besser in die Partie. Besonders die Aufschlagannahme und die Blockarbeit verbesserten sich im Laufe des Spiels deutlich. Die starke Aufschlagserie von Mitttelblockerin Karmen Kocar Mitte des zweiten Satzes leitete die Wende ein.

Auf Hamburger Seite war erneut Jana-Franziska Poll die auffälligste Spielerin. Die Außenangreiferin, die zuvor für die Roten Raben Vilsbiburg gespielt hatte und als Top-Scorerin der Liga in die Partie gegangen war, machte über weite Strecken ihrer Favoritenrolle alle Ehre. Doch die geschlossene Mannschaftsleistung der Straubingerinnen – allen voran die starke defensive Arbeit im Hinterfeld – verhinderte letztlich die Hamburger Wende.

Tabellensituation: Wichtige Punkte im Abstiegskampf

Für NawaRo Straubing war der Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt von immenser Bedeutung. Der Aufsteiger, der in der Vorsaison Meister der 2. Bundesliga Süd geworden war und sich damit erstmals für das deutsche Volleyball-Oberhaus qualifiziert hatte, rangierte vor diesem Spieltag im unteren Tabellendrittel. Mit dem Heimsieg gegen den direkten Konkurrenten aus Hamburg verbesserte Straubing seine Ausgangsposition deutlich.

VT Aurubis Hamburg hingegen verpasste es, sich im Mittelfeld der Tabelle weiter nach oben zu orientieren. Nach dem Erfolgserlebnis gegen Potsdam (3:2) in der Vorwoche geriet die Mannschaft von der Elbe in Straubing erneut in eine schwierige Phase.

Fazit: Aufsteiger zeigt Moral

NawaRo Straubing bewies gegen VT Aurubis Hamburg einmal mehr, dass der Aufsteiger zu Recht in der 1. Bundesliga spielt. Nach einem verschlafenen ersten Satz steigerte sich das Team von Guillermo Gallardo kontinuierlich und belohnte sich am Ende mit drei Punkten. Die turmair Volleyballarena war einmal mehr der sechste Mann – die lautstarke Unterstützung der Fans trug ihren Teil zum erfolgreichen Comeback bei.

Rivalität seit 2016

NawaRo Straubing W vs Hamburg W Direkter Vergleich· 1

NawaRo Straubing W und Hamburg W trafen 1 Mal aufeinander — NawaRo Straubing W gewann 0 Mal, Hamburg W 1 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2016 zurück. Hamburg W führt den Direktvergleich mit 1 Sieg aus 1 Begegnung an. Insgesamt fielen 4 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.00 pro Spiel (1 für die Heimmannschaft, 3 für die Gäste). Beide Teams trafen in 1 Spiel (100%). In 1 Begegnung (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–1 im Jahr 2016.

NawaRo Straubing W
0
Siege
Unentschieden
0
·
Hamburg W
1
Siege
Tore gesamt
4 · 4.0/Spiel
Beide getroffen
1/1 · 100%
Über 2,5
1/1 · 100%

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