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6. Dezember 2015 um 15:00
Heim

Suhl W

30
Auswärts

VCO Berlin W

AI

VfB Suhl LOTTO Thüringen besiegt VCO Berlin am 6. Dezember 2015 in der Sporthalle Wolfsgrube klar mit 3:0 (25:16, 25:16, 25:18) – Pflichtsieg für Suhl im Abstiegskampf.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

VfB Suhl LOTTO Thüringen lässt VCO Berlin keine Chance

Suhl – Der VfB Suhl LOTTO Thüringen (VolleyStars Thüringen) hat am 6. Dezember 2015 in der Sporthalle Wolfsgrube einen souveränen 3:0-Pflichtsieg gegen den Nachwuchs des VC Olympia Berlin gefeiert. Mit 25:16, 25:16 und 25:18 setzten sich die Gastgeberinnen in einem einseitigen Duell der 1. Bundesliga Frauen durch und untermauerten damit ihre Favoritenrolle.

Ausgangslage: Duell zweier Abstiegskandidaten

Vor dem 12. Spieltag standen beide Teams im Tabellenkeller der 1. Bundesliga Frauen. Während der VfB Suhl in der Saison 2015/16 als Aufsteiger gegen den Klassenerhalt kämpfte und mit ernsthaften finanziellen Sorgen zu kämpfen hatte, war die Rolle des VCO Berlin eine grundlegend andere. Der VC Olympia Berlin fungiert als Nachwuchsfördermannschaft des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) und sammelt in der höchsten deutschen Spielklasse wertvolle Erfahrung – Siege sind dabei selten die Messlatte.

Bereits vor dieser Partie stand fest, dass der VCO Berlin die Saison als abgeschlagener Letzter beenden würde. Die jungen Berlinerinnen, deren Kader ausschließlich aus Talenten der Jahrgänge 1997 bis 1999 bestand, waren in der gesamten Spielzeit ohne jeden Sieg geblieben. Trainer Jan Lindenmair, Sebastian Reinhardt und Jens Tietböhl standen vor der schwierigen Aufgabe, einem Team aus Perspektivspielerinnen wie der Diagonalangreiferin Kimberly Drewniok, Zuspielerin Pia Kästner und Außenangreiferin Josephine Suhr Bundesligaerfahrung zu ermöglichen – gegen meist überlegene etablierte Mannschaften.

Suhl hingegen war auf jeden Punkt angewiesen. Die Thüringerinnen belegten mit 14 Punkten am Saisonende den 12. Tabellenplatz und schafften nur knapp den Klassenerhalt vor dem VT Aurubis Hamburg.

Satz für Satz: Suhl dominiert nach Belieben

Satz 1: 25:16

Die Gastgeberinnen begannen konzentriert und ließen von Beginn an keinen Zweifel an ihren Ambitionen aufkommen. Gegen die junge VCO-Abwehr, die in der gesamten Saison nur selten einen gegnerischen Angriffsdruck standhalten konnte, setzten die Suhlerinnen ihre Angriffe effektiv durch die Mitte. Der VCO Berlin hielt in den ersten Ballwechseln zwar noch mit, doch ab der Satzmitte zog der VfB Suhl kontinuierlich davon. Mit 25:16 sicherte sich Suhl den ersten Durchgang – ein klares Ausrufezeichen.

Satz 2: 25:16

Auch der zweite Satz folgte einem ähnlichen Muster. Die Thüringerinnen servierten druckvoll und machten dem VCO-Nachwuchs mit platzierten Aufschlägen das Leben schwer. Die Annahme der Berlinerinnen geriet immer wieder in Bedrängnis, sodass Zuspielerin Pia Kästner kaum gefährliche Angriffskombinationen aufziehen konnte. Suhl nutzte die Unordnung in der gegnerischen Formation konsequent aus und fuhr auch diesen Durchgang mit 25:16 souverän ein.

Satz 3: 25:18

Der dritte Satz war der umkämpfteste der Partie. Der VCO Berlin, der bis dahin erst einen einzigen Satz in der gesamten Saison gewonnen hatte (beim 2:3 in Vilsbiburg am 31. Oktober), zeigte Moral und hielt länger als in den ersten beiden Durchgängen mit. Zeitweise gelang es den jungen Berlinerinnen, das hohe Niveau der Gastgeberinnen zu kontern. Doch die Erfahrung und Cleverness des VfB Suhl machten den Unterschied. Bei 25:18 war auch dieser Widerstand gebrochen – Endstand 3:0.

Spielerinnen im Fokus

Beim VCO Berlin gehörten Kimberly Drewniok (damals 18 Jahre alt) und Josephine Suhr (19) zu den auffälligsten Spielerinnen auf dem Feld. Drewniok, die später beim SSC Palmberg Schwerin und für die deutsche Nationalmannschaft spielen sollte, deutete bereits ihr Potenzial an. Auch Pia Kästner (17) und Vanessa Agbortabi (17) sammelten wichtige Spielpraxis auf höchstem Niveau.

Auf Seiten von Suhl war es eine geschlossene Mannschaftsleistung – der schnelle Spielaufbau und die Blockarbeit über die Mitte waren die entscheidenden Faktoren für den ungefährdeten Erfolg.

Tabellarische Einordnung

Mit diesem Sieg verbesserte sich Suhl in der Tabelle der 1. Bundesliga Frauen auf Rang 12. Für den VCO Berlin war es die neunte Niederlage im neunten Spiel – der Auftakt zu einer Saison, die mit 0 Siegen aus 24 Partien und lediglich einem einzigen Punkt (aus der 2:3-Niederlage in Vilsbiburg) enden sollte.

Direkter Vergleich

Suhl und VCO Berlin trafen insgesamt 15 Mal aufeinander. Der VfB Suhl gewann 13 dieser Begegnungen, der VCO Berlin lediglich zwei. Die Thüringerinnen waren zum Zeitpunkt dieser Partie bereits in den letzten acht Aufeinandertreffen ungeschlagen – eine Serie, die noch mehrere Jahre anhalten sollte.

Fazit

Der 3:0-Sieg des VfB Suhl LOTTO Thüringen gegen den VCO Berlin war eine Pflichtaufgabe, die souverän erledigt wurde. Während Suhl wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sammelte, ging es für die Talente aus Berlin vor allem um Entwicklung und Erfahrung – ein Prozess, der in dieser Saison 2015/16 ohne jeden Sieg bleiben sollte.

Rivalität seit 2011

Suhl W vs VCO Berlin W Direkter Vergleich· 15

Suhl W und VCO Berlin W trafen 15 Mal aufeinander — Suhl W gewann 13 Mal, VCO Berlin W 2 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2011 zurück. Suhl W führt den Direktvergleich mit 13 Siegen aus 15 Begegnungen an. Insgesamt fielen 53 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.53 pro Spiel (43 für die Heimmannschaft, 10 für die Gäste). Beide Teams trafen in 5 Spielen (33%). In 15 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Suhl W ist in den letzten 8 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2017.

13
Siege
Unentschieden
0
·
VCO Berlin W
2
Siege
Tore gesamt
53 · 3.5/Spiel
Beide getroffen
5/15 · 33%
Über 2,5
15/15 · 100%

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API-Daten: 11. Juni 2026