VT Aurubis Hamburg feiert 3:0-Erfolg gegen die VolleyStars Thüringen. Starke Auftritte von Muijlwijk und Poll vor 712 Zuschauern in der CU-Arena.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungVT Aurubis Hamburg feiert klaren 3:0-Heimsieg gegen die VolleyStars Thüringen
Hamburg – Der VT Aurubis Hamburg hat am Mittwochabend einen überzeugenden 3:0 (25:12, 25:16, 25:22)-Erfolg gegen die VolleyStars Thüringen gefeiert und sich damit eindrucksvoll aus dem Tabellenkeller verabschiedet. Vor 712 Zuschauern in der CU-Arena ließen die Hamburgerinnen in 69 Spielminuten nichts anbrennen und sicherten sich drei hochverdiente Punkte.
Satz für Satz: Die Hamburger Dominanz
Bereits im ersten Durchgang zeigten die Rubies von Beginn an, wer der Herr im Haus ist. Mit druckvollem Aufschlagspiel und einer stabilen Annahme erspielten sie sich früh eine komfortable Führung. Zu den technischen Auszeiten stand es 8:4 und 16:11 – ein klares Zeichen der Überlegenheit. Nach nur 20 Minuten war der erste Satz mit 25:12 entschieden.
Auch der zweite Satz begann vielversprechend für die Gastgeberinnen. Zwar ließ Hamburg kurzzeitig einige Chancen liegen, doch zur ersten technischen Auszeit führten sie bereits wieder mit 8:7. Die Gäste aus Suhl konnten die kurze Schwächephase nicht nutzen, und das Heimteam ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Nach 21 Minuten hieß es 25:16 für Karine Muijlwijk und Co.
Der dritte Satz war der umkämpfteste der Partie. Hamburg erspielte sich früh einen kleinen Vorsprung, den sie bis zum Ende verteidigten. Die VolleyStars kämpften verbissen, kamen aber nicht mehr entscheidend heran. Mit 25:22 sicherten sich die Hamburgerinnen auch den dritten Durchgang und damit den verdienten Gesamtsieg.
Schlüssel zum Erfolg: Überlegener Block und starke Angreiferinnen
Exemplarisch für den Hamburger Erfolg steht der Blockvergleich: Mit 11:3 gewonnenen Blockpunkten dominierte Hamburg die Thüringerinnen an diesem Abend deutlich. Die Defensivarbeit und die Abstimmung im Blocksystem funktionierten nach anfänglichen Unsicherheiten reibungslos.
Offensiv erwiesen sich einmal mehr Karine Muijlwijk (15 Punkte) und Jana-Franziska Poll (14 Punkte) als die erfolgreichsten Punktesammlerinnen. Poll, die mit einer Angriffsquote von 60 Prozent brillierte, wurde von Gästetrainer Andreas Renneberg zur MVP des Spiels ernannt. Auf Seiten der Gäste durfte sich Claudia Steger (11 Punkte) über die MVP-Auszeichnung freuen.
Trainer lobt die Reaktion seiner Mannschaft
Cheftrainer Dirk Sauermann zeigte sich nach der Partie erleichtert über die Art und Weise, wie sein Team die Partie gestaltete. „Wie die Mannschaft mit dem Druck nach dem Köpenick-Spiel umgegangen ist, das war einfach nur super. Wir haben bewiesen, dass wir auch als Favorit gewinnen können“, lobte Sauermann.
Die Hamburgerinnen hatten die 24-tägige Weihnachtspause und die ernüchternde 0:3-Heimniederlage gegen den Köpenicker SC vier Tage vor Heiligabend verdauen müssen. Umso wichtiger war der deutliche Erfolg zum Jahresauftakt 2016.
Genesung bringt personelle Entlastung
Personell konnte Sauermann aus dem Vollen schöpfen: Nach der Genesung von Außenangreiferin Saskia Radzuweit (Fingerbruch) und Mittelblockerin Litara Keil (Sprunggelenk) standen alle elf Spielerinnen des Kaders zur Verfügung. Die Startsechs spielte weitgehend durch – ein Zeichen der gewachsenen Stabilität.
Tabellensituation und Ausblick
Mit diesem Sieg machte Hamburg in der Tabelle der 1. Bundesliga Frauen einen Platz gut und distanzierte sich weiter von den Abstiegsrängen. Die VolleyStars Thüringen hingegen blieben vor dem außer Konkurrenz antretenden Juniorinnen-Nationalteam des VCO Berlin auf dem Abstiegsplatz.
Für Hamburg folgte ein anspruchsvolles Programm: Bereits am darauffolgenden Samstag gastierte das Team beim Tabellenführer Schweriner SC. Nur wenige Tage später stand das Heimspiel gegen den VCO Berlin auf dem Programm – eine erneute Pflichtaufgabe im Kampf um den Klassenerhalt.
Der direkte Vergleich
Hamburg und Suhl standen sich in der Vergangenheit bereits 15 Mal gegenüber. Mit diesem Sieg verkürzte Hamburg den Rückstand im direkten Vergleich auf 6:9-Siege. Die Rivalität zwischen beiden Teams reicht bis ins Jahr 2009 zurück. Das torreichste Aufeinandertreffen endete 3:2 im Jahr 2014. Das Rückspiel in Suhl fand am 20. Februar 2016 statt, bei dem sich die Thüringerinnen mit einem 3:1 revanchierten.
Fazit: Ein wichtiger Schritt nach vorn
Der 3:0-Erfolg gegen die VolleyStars Thüringen war für den VT Aurubis Hamburg mehr als nur ein Dreier. Er war das Signal, dass die Mannschaft aus den Rückschlägen der Vorrunde gelernt hat und bereit ist, die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einer starken Kapitänin Karine Muijlwijk an der Spitze zeigten die Hamburgerinnen, dass sie in der Liga zu Recht bestehen.
Rivalität seit 2009
Hamburg W vs Suhl W Direkter Vergleich· 15
Hamburg W und Suhl W trafen 15 Mal aufeinander — Hamburg W gewann 6 Mal, Suhl W 9 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Suhl W führt den Direktvergleich mit 9 Siegen aus 15 Begegnungen an. Insgesamt fielen 57 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.80 pro Spiel (27 für die Heimmannschaft, 30 für die Gäste). Beide Teams trafen in 9 Spielen (60%). In 15 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2014.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026