Hamburg W
VCO Berlin W
VT Aurubis Hamburg dreht 0:1-Satzrückstand gegen VCO Berlin und gewinnt 3:1. Nach 22:25 im Startsatz folgen 25:9, 25:16 und 25:15 – eine Machtdemonstration in der CU Arena.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungVT Aurubis Hamburg bezwingt VCO Berlin nach Satzrückstand – 3:1-Heimsieg in der CU Arena
Hamburg – VT Aurubis Hamburg hat am 21. Spieltag der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen einen verdienten 3:1 (22:25, 25:9, 25:16, 25:15)-Heimsieg gegen das Schlusslicht VCO Berlin eingefahren. Vor heimischer Kulisse in der CU Arena drehte die Mannschaft von Trainer Helmut von Soosten einen 0:1-Satzrückstand noch souverän und untermauerte damit ihre Position im gesicherten Mittelfeld der Tabelle.
Auftakt nach Maß für die Berliner Nachwuchstalente
Die junge Mannschaft des VC Olympia Berlin, die als Nachwuchsförderteam des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) in der Liga antritt, erwischte einen überraschend starken Start. VCO Berlin begann druckvoll und aggressiv, während Hamburg zunächst Schwierigkeiten hatte, in die Partie zu finden. Mit konsequenter Blockarbeit und variablem Angriffsspiel setzten sich die Berlinerinnen Satzmitte erstmals ab und brachten den ersten Durchgang mit 25:22 nach Hause.
Es war der erste Satzgewinn des VCO Berlin gegen Hamburg seit dem 2:3 im Februar 2015 – ein Achtungserfolg für das von Jan Lindenmair trainierte Talentteam. Doch die Freude währte nicht lange.
Die Machtdemonstration im zweiten Satz
Was nach dem verlorenen ersten Satz folgte, war eine der eindrucksvollsten Satzleistungen der gesamten Hamburger Saison. VT Aurubis Hamburg kam wie verwandelt aus der Kabine und spielte den VCO Berlin regelrecht an die Wand. Mit einer gnadenlosen Aufschlagserie und einer nahezu perfekten Annahme ließen die Gastgeberinnen den Gästen keine Verschnaufpause.
Das Ergebnis sprach Bände: 25:9 lautete der zweite Satz – ein klares Statement. Hamburg gewann die Satzmitte mit einem 11:0-Lauf und offenbarte eklatante Schwächen in der Berliner Annahme. Die VCO-Damen um die Nachwuchshoffnungen wie Pia Leweling und Kimberly Drewniok fanden gegen den auf einmal druckvoll aufspielenden Gastgeber kein Mittel mehr.
Hamburg übernimmt die Kontrolle
Mit dem klaren Satzausgleich im Rücken spielte Hamburg befreit auf. Im dritten Satz machte VT Aurubis dort weiter, wo sie im zweiten aufgehört hatte. Taylor Milton und Carina Aulenbrock sorgten mit kraftvollen Angriffen über die Positionen 2 und 4 für die entscheidenden Punkte. Mit 25:16 ging auch der dritte Durchgang an die Gastgeberinnen.
Im vierten Satz versuchte VCO Berlin noch einmal, Widerstand zu leisten. Doch die Hamburger Blockformation um die Mittelblockerinnen stand sicher, und die Annahme der Berlinerinnen geriet unter dem starken Hamburger Aufschlagdruck immer wieder ins Wanken. Letztlich setzte sich Hamburg auch im vierten Satz mit 25:15 durch – der 3:1-Endstand war perfekt.
Spielerinnen des Spiels
Bei Hamburg ragten vor allem Taylor Milton (USA) und Carina Aulenbrock heraus, die in der Offensive kaum zu stoppen waren und die entscheidenden Akzente in der Angriffsphase setzten. Auf Seiten des VCO Berlin zeigte einmal mehr die junge Kimberly Drewniok eine ansprechende Leistung, die sich auch im Rückspiel gegen Suhl zwei Wochen später als wertvollste Spielerin ihres Teams auszeichnen durfte.
Tabellenkontext
Mit diesem Sieg festigte VT Aurubis Hamburg den 8. Tabellenplatz (29 Punkte, 11 Siege aus 23 Spielen) und hielt Kontakt zu den Rängen um die Playoff-Plätze. Für den VCO Berlin war es die bereits 21. Niederlage im 21. Saisonspiel – das DVV-Nachwuchsteam sollte die gesamte Spielzeit 2015/16 ohne einen einzigen Sieg beenden (0:24, 1 Punkt bei lediglich 6 gewonnenen Sätzen).
Der Dresdner SC dominierte die Saison und wurde später Deutscher Meister, während der VCO Berlin als wichtiges Ausbildungsteam für den deutschen Volleyball-Nachwuchs fungierte – auch wenn die Ergebnisse in der Bundesliga ausblieben.
Ausblick
Für Hamburg ging es bereits drei Tage später am 23. Januar 2016 mit einem Auswärtsspiel bei NawaRo Straubing weiter. Der VCO Berlin empfing am 7. Februar 2016 die VolleyStars Thüringen im Sportforum Berlin.
Hinweis: Die Satzergebnisse wurden offiziell von der Volleyball Bundesliga (VBL) bestätigt (Spiel #2139).
Rivalität seit 2011
Hamburg W vs VCO Berlin W Direkter Vergleich· 9
Hamburg W und VCO Berlin W trafen 9 Mal aufeinander — Hamburg W gewann 9 Mal, VCO Berlin W 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2011 zurück. Hamburg W führt den Direktvergleich mit 9 Siegen aus 9 Begegnungen an. Insgesamt fielen 30 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.33 pro Spiel (27 für die Heimmannschaft, 3 für die Gäste). Beide Teams trafen in 2 Spielen (22%). In 9 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Hamburg W ist in den letzten 9 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2015.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026