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1 Bundesliga WomenSaison 2015

VC Wiesbaden W vs Hamburg W

30. Januar 2016 um 19:00
30
Auswärts

Hamburg W

AI

VC Wiesbaden besiegte VT Aurubis Hamburg am 30. Januar 2016 souverän mit 3:0 (25:19, 25:19, 25:17) und beendete damit die Hamburger Siegesserie von vier Spielen. Esther van Berkel wurde zur MVP gekürt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

VC Wiesbaden bezwingt VT Aurubis Hamburg klar mit 3:0

Am 30. Januar 2016 empfing der VC Wiesbaden in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit den VT Aurubis Hamburg. Vor 1.470 Zuschauern feierten die Hessinnen einen souveränen 3:0-Erfolg (25:19, 25:19, 25:17) und beendeten damit die beeindruckende Serie von vier Siegen in Folge der Gäste aus der Hansestadt.

Der Schlüssel zum Erfolg: Aufschlagdruck und geschlossene Teamleistung

Cheftrainer Dirk Groß vertraute auf seine Starting-Six: Kaisa Alanko im Zuspiel, Rebecca Schäperklaus und Jennifer Pettke im Mittelblock, Esther van Berkel und Tanja Großer auf den Außenpositionen sowie Delainey Aigner-Swesey auf der Diagonalposition. Libera war Alyssa Longo.

Die Partie war geprägt von starken Aufschlägen der Wiesbadenerinnen, die Hamburgs Annahme immer wieder unter Druck setzten. Die Folge: Die sonst so gefährlichen Angreiferinnen Karine Muijlwijk und Jana Franziska Poll konnten kaum in Szene gesetzt werden.

Satz 1: Rückstand gedreht

Der erste Satz begann nervös auf Wiesbadener Seite. Zur ersten technischen Auszeit lag der VCW mit 5:8 zurück. Doch dann fand das Team von Dirk Groß besser ins Spiel, drehte den Rückstand und führte zur zweiten technischen Auszeit mit 16:14. Ein stabiler Block und eine sichere Abwehr ließen die Hamburgerinnen verzweifeln. Mit 25:19 sicherte sich der VCW den ersten Satz.

Satz 2: Ausgeglichener Beginn, starker Endspurt

Der zweite Durchgang entwickelte sich zunächst ausgeglichen. Beim Stand von 16:12 ging Wiesbaden in die zweite technische Auszeit und ließ danach nichts mehr anbrennen. Jennifer Pettke sorgte mit einem sehenswerten Übersteiger für den 25:19-Satzgewinn.

Satz 3: Deutliche Führung und verdienter Sieg

Im dritten Satz konnten die Hamburgerinnen nicht mehr an die guten Leistungen der vergangenen Spiele anknüpfen. Der VCW zog zwischenzeitlich auf 17:9 davon. Jennifer Pettke verwandelte schließlich den Matchball zum 25:17 – der dritte Satzgewinn und damit der verdiente 3:0-Gesamtsieg.

Esther van Berkel als herausragende Spielerin

Neben den scharf geschlagenen Aufschlägen war es vor allem Wiesbadens Kapitänin Esther van Berkel, die mit 16 erzielten Punkten die effektivste Angreiferin des Spiels war. Sie wurde zu Recht mit der Goldmedaille als wertvollste Spielerin der Partie ausgezeichnet.

„Wir haben heute alles das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, zeigte sich Dirk Groß nach der Partie zufrieden. Man habe nach der 0:3-Niederlage im Hinspiel noch eine Rechnung mit Hamburg offen gehabt. „Durch unsere guten Aufschläge und die geschlossene Teamleistung haben wir bei unserem Gegner wenig zugelassen.“

Auch US-Diagonalangreiferin Delainey Aigner-Swesey, die mit gut getimten Angriffen die Hamburger Defensive zur Verzweiflung brachte, zeigte sich zufrieden: „Ich denke mein Spiel war ganz okay, ich hätte noch besser angreifen können. Wir haben einfach als Team gut gespielt.“

Tabellenkontext

Mit diesem Sieg festigte der VC Wiesbaden seine Position im Mittelfeld der 1. Bundesliga Frauen. Für Hamburg war es nach vier Erfolgen in Serie ein Rückschlag im Kampf um die Playoff-Plätze. Der VT Aurubis Hamburg beendete die Saison 2015/16 auf dem achten Tabellenplatz, während Wiesbaden sich auf Rang fünf platzierte und damit knapp die Playoffs verpasste.

Spielstatistik im Überblick

  • Datum: 30. Januar 2016
  • Ort: Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit, Wiesbaden
  • Zuschauer: 1.470
  • Spieldauer: 1 Stunde 24 Minuten
  • Ergebnis: 3:0 (25:19, 25:19, 25:17)
  • MVP: Esther van Berkel (VC Wiesbaden) – 16 Punkte

Aufstellungen

VC Wiesbaden: Kaisa Alanko, Rebecca Schäperklaus, Jennifer Pettke, Esther van Berkel, Tanja Großer, Delainey Aigner-Swesey, Alyssa Longo (L), Celin Stöhr, Iveta Halbichova, Elena Steinemann

VT Aurubis Hamburg: Melanie Horn, Saskia Radzuweit, Elizabeth Field, Karine Muijlwijk, Nina Braack, Jana Franziska Poll, Claire Bertram (L), Taylor Milton, Maria Kirsten, Denise Imoudu, Litara Keil

Rivalität seit 2009

VC Wiesbaden W vs Hamburg W Direkter Vergleich· 13

VC Wiesbaden W und Hamburg W trafen 13 Mal aufeinander — VC Wiesbaden W gewann 8 Mal, Hamburg W 5 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. VC Wiesbaden W führt den Direktvergleich mit 8 Siegen aus 13 Begegnungen an. Insgesamt fielen 45 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.46 pro Spiel (26 für die Heimmannschaft, 19 für die Gäste). Beide Teams trafen in 4 Spielen (31%). In 13 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2012.

Unentschieden
0
·
Hamburg W
5
Siege
Tore gesamt
45 · 3.5/Spiel
Beide getroffen
4/13 · 31%
Über 2,5
13/13 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026