Köpenicker SC Berlin schlägt SC Potsdam 3:2 (25:23, 28:26, 20:25, 21:25, 15:10) im packenden Bundesliga-Derby am 30. Januar 2016. Saskia Hippe 34 Punkte auf Potsdamer Seite.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungKrimi in der Hämmerlinghölle: KSC schlägt SC Potsdam 3:2
Berlin-Köpenick – Die Volleyballerinnen des Köpenicker SC Berlin haben das Lokalderby gegen den SC Potsdam mit einem dramatischen 3:2 (25:23, 28:26, 20:25, 21:25, 15:10) für sich entschieden. Vor 450 Zuschauern in der Sporthalle Hämmerlingstraße lieferten sich die beiden Brandenburger Rivalen eine packende Begegnung am 15. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen 2015/16.
Knallstarter Satz eins und zwei
Der KSC erwischte einen Traumstart. Satz eins war eine enge Kiste – beide Teams schenkten sich nichts, am Ende behielten die Gastgeberinnen mit 25:23 die Oberhand. Satz zwei wurde zur Nervenprobe: Der SC Potsdam wehrte mehrere Satzbälle ab, doch die Köpenickerinnen zeigten sich eiskalt und entschieden den Durchgang mit 28:26 in der Verlängerung für sich. 2:0 für den KSC – die Hämmerlinghalle kochte.
Die Wende
Doch der SC Potsdam um Nationalspielerin Saskia Hippe schlug zurück. In Satz drei dominierten die Gäste und gewannen souverän 25:20. Auch Satz vier ging an die Potsdamerinnen – 25:21 bedeutete den Ausgleich zum 2:2. Der KSC wankte, doch er fiel nicht.
Tiebreak-Showdown
Im Entscheidungssatz war es dann ein echter Krimi. Der KSC legte vor, führte 10:8 beim Seitenwechsel und ließ sich den Vorsprung nicht mehr nehmen. Mit 15:10 sicherten sich die Berlinerinnen Satz fünf und den verdienten Derbysieg. Bezeichnend: Nach 1:58 Stunden stand es am Ende 109:109 in der Gesamtpunktzahl – die Punktegleichheit unterstrich die Spannung dieses Duells.
Hippe als Topscorerin – KSC siegt im Kollektiv
Die offizielle Spielstatistik zeigt eindrucksvoll, dass Saskia Hippe auf Potsdamer Seite mit 34 Punkten die absolute Dominatorin war. Die Diagonalangreiferin traf aus allen Lagen und hielt ihr Team über weite Strecken im Spiel (53 % Angriffseffizienz). Wiebke Silge steuerte 12 Punkte im Mittelblock bei.
Auf Köpenicker Seite trumpfte dagegen das Kollektiv auf: Juliane Riedel war mit 25 Punkten die unermüdliche Punktesammlerin des KSC, gefolgt von Caroline Barfield (17 Punkte, 63 % Angriffsquote). Die Amerikanerin erwies sich als verlässlichste Angreiferin des Abends. Nikola Rutarová steuerte 10 Zähler bei, Dominice Steffen 8. Zuspielerin Sarah Wickstrom lenkte das Spiel gewohnt sicher.
Derby-Tradition
Das Berlin-Brandenburg-Derby hat in der Frauen-Volleyball-Bundesliga eine lange Tradition. Der KSC und der SC Potsdam liefern sich seit Jahren packende Duelle. Mit diesem Sieg in der Saison 2015/16 bewies der Köpenicker SC einmal mehr, dass er auch gegen starke Gegner in der heimischen Hämmerlinghölle bestehen kann.
Rivalität seit 2009
Kopenicker Berlin W vs Potsdam W Direkter Vergleich· 17
Kopenicker Berlin W und Potsdam W trafen 17 Mal aufeinander — Kopenicker Berlin W gewann 5 Mal, Potsdam W 12 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Potsdam W führt den Direktvergleich mit 12 Siegen aus 17 Begegnungen an. Insgesamt fielen 63 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.71 pro Spiel (23 für die Heimmannschaft, 40 für die Gäste). Beide Teams trafen in 10 Spielen (59%). In 17 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Potsdam W ist in den letzten 5 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2012.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
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